Wir sind verantwortlich!

Wir sind die Weichensteller für die Zukunft unseres Tennissports! An vielen Orten boomt das Kindertennis. Vielerorts scheint es ein Selbstläufer zu sein. Vor allem im Sog der »Big Three« (Federer, Nadal und Djokovic) melden sich viele Kinder in den Tennisschulen oder Vereinen an, um einem dieser Superstars nachzueifern.

Diese spürbare Faszination unseres Sports darf uns aber keinesfalls selbstzufrieden machen. Vielmehr muss uns allen Verpflichtung genug sein, jedes Kind altersgemäß bestmöglich zu fördern und zu betreuen. »Der erste Eindruck zählt«, heißt es. Die ersten Eindrücke vom Verein, vom Trainer und vor allem vom Spielen und Üben selbst haben großen Einfluss darauf, ob ein Kind sich zum Mitmachen entschließt , mittelfristig weiter mit Begeisterung Tennis spielt und unserer Sportart langfristig erhalten bleibt.

Die in Kindheit und Jugend geweckte »Liebe zum Tennissport« ist gleichzeitig die beste Zukunftsversicherung für die Vereine. Denn durch tiefe Leidenschaft bleiben die jungen Spieler dem Tennissport nicht nur in aktiver Form, sondern auch in vielen anderen Funktionen verbunden – sei es als Vorstand, Trainer, Spieler oder Betreuer.

Die »Schlüsselrolle« in der Anfangszeit in einem Verein nimmt fraglos der Kindertrainer ein. Sein Aufgabengebiet umfasst nämlich nicht nur die tennisspezifische Ausbildung der Kinder, er ist darüber hinaus Erzieher, Vorbild, Spaßmacher und väterlicher Freund in einer Person. Um für diese anspruchsvolle, gleichzeitig extrem spannende Aufgabe bestens gerüstet zu sein, sollte jeder Kindertrainer wissen, was Kinder in den einzelnen Altersklassen (Lernstufen weiß, blau, rot, orange und grün) wollen, üben sollen und lernen müssen!

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