Weltranglistensprünge

Hazem Naw
© Hasenkopf

Fra­ge an Marc-Kevin Goe­ll­ner: Hal­lo Marc! Ich habe im aktu­el­len Ten­nis­ma­ga­zin die tol­le Sto­ry über den Syrer Hazem Naw gele­sen und mit Freu­de zur Kennt­nis genom­men, dass Du Dich sei­ner ange­nom­men hast und ihm hilfst nach vor­ne zu kom­men. Ich habe Hazem bei einem Liga­spiel in Köln live gese­hen und fin­de ihn super. Was traust Du ihm zu? Wo kann es sport­lich für ihn hin­ge­hen? Und wie war die Ent­wick­lung bei Dir per­sön­lich, was das Ran­king angeht?

Marc-Kevin Goellner

Marc-Kevin Goe­ll­ner: Hal­lo Lisa! Als wir das Inter­view mit dem Ten­nis­ma­ga­zin gemacht haben, hat­te Hazem einen ATP-Punkt, mitt­ler­wei­le dür­fen wir uns über zehn ATP-Punk­te freue, was einen Sprung von rund 700 Plät­ze im Ran­king aus­macht. Mit Platz 969 kommt Hazem nun beim Tur­nier die­se Woche in Hera­kli­on ins Haupt­feld, was die gan­ze Sache schon mal ein wenig ein­fa­cher macht. Ich traue Hazem zunächst ein­mal ganz locker den Sprung unter die bes­ten 300 Spie­ler der Welt zu. Von Rang 300 wäre dann Platz 150 die nächs­te Etap­pe. Ich glau­be, dass er das Zeug hat, sich in die­se Regio­nen vorzuspielen.

Was mich per­sön­lich angeht, so bin ich mit drei Punk­ten und Rang 1.000 in die ATP-Welt­rang­lis­te ein­ge­stie­gen. Über die Mar­ken 600, 400 und 200 ging es recht zügig nach vorn, aller­dings hat­te ich eine mehr­mo­na­ti­ge »Brem­se« vor dem end­gül­ti­gen Ein­tritt in die Top 100. Als ich die »100er-Mar­ke« dann end­lich bre­chen konn­te, hat es für mich am Ende zu einem Platz in den Top 30 der Welt­rang­lis­te gereicht. Mein »Care­er High« hat­te ich im April 1994 mit Rang 26 zu verzeichnen.

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