Vorteil- & Einstandseite

Stephan Medem
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Fra­ge an Ste­phan Medem: Hal­lo Men­tal-Coach! Ich bin Stef­fi, 22 Jah­re jung und mit LK 7 eine gute Mann­schafts­spie­le­rin. Mich inter­es­sie­ren die Unter­schie­de hin­sicht­lich der psy­chi­schen Kom­po­nen­te beim eige­nen Auf­schlag auf die Vor­teil- und Ein­stand­sei­te. Wie unter­schied­lich geht man da ran?! Ich selbst ser­vie­re stets weni­ger mutig, wenn es auf die Vor­teils­sei­te geht, selbst wenn ich selbst Vor­teil habe. Ich bewun­de­re immer Spie­le­rin­nen und Spie­ler, die bei Vor­teil gegen sich Asse servieren…

Ste­phan Medem: Nun, es muss ja nicht jedes Mal bei Vor­teil gegen Dich ein Ass sein. Rein rech­ne­risch ist das Ver­hält­nis von spiel- also »game«-entscheidenden Punk­ten, wel­che von rechts bzw. von links auf­ge­schla­gen wer­den 1:3. Von rechts 15:40 und 40:15. Von links jedoch 0:40, 40:0, 30:40, 40:30, »Vor­teil auf« und »Vor­teil rück«. Also 2:6… und wer in Mathe nicht zu oft gepennt hat, kürzt das auf 1:3. Somit soll­test Du auch ganz kon­zen­triert nach die­sem Ver­hält­nis trai­nie­ren und Dich mit der Vor­teils­sei­te ein­fach mehr ver­traut machen. Wenn die­ses Grund­ver­trau­en in Dei­nen Auf­schlag erst ein­mal gesi­chert ist, dann soll­te es kei­nen Grund mehr geben, auch bei den etwas brenz­li­ge­ren Punk­ten mit vol­lem Selbst­ver­trau­en durch­zu­zie­hen, viel­leicht kommt dabei auch plötz­lich das eine oder ande­re Ass heraus!

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