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Fra­ge an Thas­si­lo Haun: Hal­lo Herr Haun! Ich bin seit kur­zem frei­be­ruf­lich als Ten­nis­leh­rer unter­wegs. Die C‑Lizenz Leis­tungs­sport habe ich erfolg­reich bestan­den, der nächs­te Schritt soll die B‑Lizenz sein. Ich hät­te eigent­lich mit Beginn die­ser Som­mer­sai­son in einem nie­der­säch­si­schen Ten­nis­club die Jugend­ar­beit über­neh­men sol­len, aber das wird sich ja nun wegen Coro­na erst ein­mal ver­zö­gern. Zeit für mich, wich­ti­ge Din­ge im Umfeld zu klä­ren. Hier stellt sich für mich als Jung­trai­ner die Fra­ge nach einer ver­nünf­ti­gen Ver­si­che­rung. Wel­che Tipps haben Sie da für mich parat?! Ich bin sehr dank­bar für Ihre Bera­tung und fin­de die­sen Ser­vice extrem gut! Mein Kom­pli­ment. Auch für Ihre eige­ne Lauf­bahn. Respekt!

Thassilo Haun
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Thas­si­lo Haun: Vie­len Dank für Ihre Nach­richt! Es freut mich, dass Sie sich für den Beruf des Ten­nis­leh­rers ent­schie­den haben und die B‑Lizenz in Angriff neh­men. Es ist pri­ma, dass Sie sich bereits in jun­gen Jah­ren Gedan­ken zu Ihrer per­sön­li­chen Absi­che­rung machen, denn je frü­her man dies tut, des­to frü­her kann man einen geis­ti­gen Haken an wich­ti­ge The­men, wie Ver­dienst­aus­fall auf­grund von Unfall oder Krank­heit oder an das The­ma der per­sön­li­chen Alters­vor­sor­ge machen. Aber auch bana­le The­men wie eine Pri­vat- und/oder eine Betriebs­haft­pflicht, gera­de als Ten­nis­trai­ner, kön­nen von beson­de­rer Bedeu­tung sein.

Kein Freund vom »Über­ver­si­chern«

Ich per­sön­lich bin kein Freund vom »Über­ver­si­chern«. Damit bin ich zwar schon in mei­ner Zeit bei der Deut­schen Bank Grup­pe ange­eckt (Vor­ge­setz­ter: „Herr Haun, hier hät­ten Sie doch noch locker einen wei­te­ren Ver­trag plat­zie­ren kön­nen…“), aber ich bin mir immer treu geblie­ben und habe nie mehr ver­kauft, als der Kun­de wirk­lich benö­tigt und, was ganz ent­schei­dend ist, was der Kun­de von sich aus mit einem guten Gefühl abschlie­ßen möch­te. Damit bin ich immer sehr gut gefah­ren. Anhand Ihrer Vor­stel­lung (jun­ger Berufs­ein­stei­ger) gehe ich davon aus, dass sie aktu­ell ledig sind und noch kei­ne Kin­der haben. Inso­fern wäre es aktu­ell loh­nens­wert, wenn Sie Risi­ken, die aus­schließ­lich Ihre Per­son betref­fen, abwä­gen. Kön­nen Sie sechs Mona­te ohne Ver­dienst über­brü­cken? Kön­nen Sie für sich aus­schlie­ßen, nie krank zu wer­den? Erwar­tet Sie even­tu­ell ein Erbe, auf wel­ches Sie zu einem spä­te­ren Zeit­punkt zugrei­fen kön­nen? Dies sind nur drei Fra­gen von gefühl­ten 20, die ich Ihnen stel­len wür­de, wenn wir eine Hono­rar­be­ra­tung durch­füh­ren wür­den, um Ihren Bedarf und Ihre Situa­ti­on zu durch­leuch­ten. Soll­ten Sie aktu­ell noch zuhau­se woh­nen und ein gewis­ses Alter noch nicht über­schrit­ten haben, so kön­nen ein­zel­ne bereits bestehen­de Ver­si­che­run­gen der Eltern viel­leicht auch Ihnen Schutz geben, ohne dass Sie einen eige­nen Ver­trag abschlie­ßen müss­ten. Dies spart Geld.

Las­sen Sie sich beraten!

Da das The­ma »Absi­che­rung« ein sehr per­sön­li­ches The­ma ist, emp­feh­le ich Ihnen, eine Per­son Ihres Ver­trau­ens auf­zu­su­chen, um auf Basis Ihrer Situa­ti­on eine Bedarfs­pla­nung zu erstel­len und eine auf Sie zuge­schnit­te­ne Lösung zu erar­bei­ten. Hier­bei soll­ten erst­mal nur die wich­tigs­ten Punk­te im Vor­der­grund ste­hen. Soll­ten Sie eine sol­che Per­son nicht im Freun­des- oder Bekann­ten­kreis haben, so kann ich Ihnen anbie­ten, dies mit mir in Form einer Hono­rar­be­ra­tung zu tun. Der Unter­schied ist, dass ich nur für die Bera­tung bezahlt wer­de, die in der Regel ein bis zwei Stun­den dau­ert und unab­hän­gig ist. Mit den Infor­ma­tio­nen, die Sie erhal­ten,  kön­nen Sie dann mit der Fami­lie in Ruhe Rück­spra­che hal­ten und selbst ent­schei­den, was Sie für sich abschlie­ßen wol­len oder (noch) nicht. Wie Sie wis­sen, arbei­ten nor­ma­le »Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter« vor­ran­gig auf Pro­vi­si­ons­ba­sis und sind daher (aus deren Sicht nach­voll­zieh­bar) auf einen oder meh­re­re Abschlüs­se ange­wie­sen, da sie sonst kein Geld ver­die­nen. Da lie­gen nicht sel­ten ganz ande­re Moti­ve vor, wie ein Kun­den­be­ra­tungs­ge­spräch gesteu­ert und geführt wird, wenn Sie ver­ste­hen, was ich meine.

Lie­be Leser*innen von »Tennisredaktion.de«, auf Fol­gen­des möch­te ich gene­rell hin­wei­sen: Mei­ne Ein­schät­zun­gen und Rat­schlä­ge erset­zen kei­ne Rechts­be­ra­tung und sind ohne Gewähr. Sie zei­gen ledig­lich mei­ne per­sön­li­chen Ansich­ten der mir geschil­der­ten Sach­ver­hal­te auf Basis mei­ner eige­nen Erfah­rung auf.

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