Alexander Zverev
© Jürgen Hasenkopf

Beim »Ultimate Tennis Showdown« in Nizza ist Deutschlands Nummer Eins, Alexander Zverev, am dritten Spieltag ins Turniergeschehen eingestiegen und das mit einem hauchzarten 3:2-Erfolg über den Kanadier Felix Auger-Aliassime. Dustin Brown verpasste gegen den Spanier Fernando Verdasco die große Chance auf den zweiten Sieg in Folge.

»UTS« – Spieltag 3

Dustin Brown (Deutschland) vs. Fernando Verdasco (Spanien) 2:3
Benoit Paire (Frankreich) vs. Corentin Moutet (Frankreich) 0:4 kampflos
Nicolas Mahut (Frankreich) vs. Grigor Dimitrov (Bulgarien) 1:3
Alexander Zverev (Deutschland) vs. Felix Auger-Aliassime (Kanada) 3:2

»UTS« – Spieltag 2

Dustin Brown (Deutschland) vs. Corentin Moutet (Frankreich) 3:2
Benoit Paire (Frankreich) vs. Fernando Verdasco (Spanien) 1:3
Feliciano Lopez (Spanien) vs. Grigor Dimitrov (Bulgarien) 3:2
Alexei Popyrin (Australien) vs. Richard Gasquet (Frankreich) 1:3

»UTS« – Spieltag 1

Dustin Brown (Deutschland) vs. Benoit Paire (Frankreich) 1:3
Feliciano Lopez (Spanien) vs. Alexei Popyrin (Australien) 3:1
Richard Gasquet (Frankreich) vs. Grigor Dimitrov (Bulgarien) 4:0
Corentin Moutet (Frankreich) vs. Fernando Verdasco (Spanien) 3:2

» UTS Live TV

Patrick Mouratoglu
© Jürgen Hasenkopf

Revolutionäres Format

Eines muss man den Erfindern des »Ultimate Tennis Showdown« (kurz: »UTS«) lassen: sie haben sich was einfallen lassen! Insgesamt werden bei diesem Event 50 Matches abgehalten. Gespielt wird nach folgenden wirklich revolutionären Regeln: Jeder »Satz« ist ein Spiel auf Zeit. Vier mal zehn Minuten. Zählweise: Tiebreak. Steht es nach Ablauf der jeweiligen zehn Minuten Unentschieden, gibt es einen Entscheidungspunkt. Steht es nach Ablauf der Gesamtzeit 2:2 in Sätzen, wird ein »Sudden Death« ausgespielt. Wer hier zuerst zwei Punkte vor ist, gewinnt die Begegnung mit 3:2. Nichts für schwache Nerven also. Eine »Shotclock« überwacht die Zeit zwischen den Punkten. Hier stehen maximal 15 Sekunden zur Verfügung. Es wird also mächtig auf’s Tempo gedrückt.

»UTS-Cards« sind der Hammer

„Überraschung, Drama und taktische Finesse”, so Patrick Mouratoglou auf die Frage, was es mit den so genannten »UTS-Cards« auf sich hat. Eine Karte besagt, dass der eigene Winner dreifach zählt. Eine weitere, dass man gleich vier Mal in Serie aufschlagen darf. Mit der dritten Karte nimmt man dem Gegner den ersten Aufschlag weg. Mit dem Einsatz der vierten Karte muss der Gegner den Ballwechsel nach maximal drei Schlägen gewinnen. Exakt erklärt wird das Spiel mit den »UTS-Cards« über folgenden Link bei Youtube…

» So funktioniert das mit den »UTS-Cards«…