Ungewohnte Gefühle

Das dürften ungewohnte Gefühle gewesen sein für unsere Wimbledon-Finalistin von 2013, Sabine Lisicki! Die Berlinerin erreichte, mit einer Wildcard ausgestattet, im chinesischen Taipai das Finale. Bei der im Rahmen der 125k-Series auf Teppich ausgetragenen WTA-Veranstaltung setzte sich Lisicki gegen Misaki Doi (Japan), Elena Rybakina (Kasachstan), En Shuo Liang (Chinesisch Taipeh) und die Russin Vitalia Diatchenko durch, ehe im Kampf um den Titel gegen die an Position Zwei gesetzte Thailänderin Luksika Kumkhum beim 1:6, 3:6 recht deutlich Endstation war.

Dennoch wird die Deutsche (WTA 262) nach diesem Turnier im Ranking mit etwas Glück sogar wieder die Top 200 knacken. Vielleicht hilft ihr die Challengerserie der WTA in den letzten Wochen des Jahres sportlich auf die Sprünge. Im vergangenen war es übrigens die Schweizerin Belinda Bencic, die mit einer fabelhaften Erfgolsserie bei diesen kleineren Turnieren zum Jahreswechsel mächtig abräumte und im Ranking entscheidend kletterte. Zu wünschen wäre es der in der Vergangenheit durch viele Verletzungen zurückgeworfenen Berlinerin, die sich aber partout nicht aufgeben will, allemal.

Autor: Christoph Kellermann
Photocredit:
Jürgen Hasenkopf

November 2018 · © Tennisredaktion.de