Kristina Barrois
© Jürgen Hasenkopf

Userfrage: „Hallo Jörg! Ich habe drei Fragen zum Thema Schmetterball! Erstens: Was ist technisch zu beachten, wenn die Lobs des Gegners kurz sind und ich in der Vorwärtsbewegung schmettern muss? Ich tue mich dabei immer extrem schwer! Zweitens: Welchen Griff empfiehlst Du? Und drittens: Wie bekomme ich meine Schmetterbälle lang gespielt?! Meine kommen immer ins T-Feld, da kann ich mich anstrengen, wie ich will…“

Hallo Sina!

Erstens: bei kurzen/flachen Lobs des Gegenübers ist es wichtig, die Ausholbewegung kürzer zu gestalten und in verkürzter »Trophy-Position« auf den Ball zu warten. Im Treffpunkt hast Du ein lockeres Handgelenk und schnappst peitschenähnlich zu +++ Zweitens: generell empfehle ich den Rückhandgriff oder Mittelgriff, fast identisch zu Deinem Aufschlaggriff. Hast Du einen Vorhandgriff, empfehle ich Dir, im Treffpunkt offener zu stehen, damit du einen früheren Treffpunkt hast und Dein Handgelenk zumindest ein wenig einsetzen kannst +++ Drittens: ein optimaler Treffpunkt und das richtige Timing sind wichtig für eine gewünschte Länge. Gestreckter Ellbogen und eine gute Balance unter dem Ball sind die Grundvoraussetzungen, um dieses Ziel zu erreichen. Bonustipp: ich empfehle Dir, durch den Treffpunkt ins Ziel zu pusten/auszuatmen. Das wirkt Wunder und Du wirst sehen: der Ball fliegt »wie durch Zauberhand« ins Ziel…

Jörg Linden

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Tennis-Enthusiast Jörg Linden ist ein Kind des Ruhrpotts. Einst wurde er für seine überragende Vereinsarbeit zum »DTB-Trainer des Jahres« gekürt, heute leitet er das »Tennis-College« auf Fuertventura. Für »Tennisredaktion.de« steht er seit einer gefühlten Ewigkeit als Experte für die Bereiche »Trainingslehre« und »Tennistechnik« zur Verfügung. Jörg liebt es, seine große Erfahrung sowohl an die jungen, als auch an die erfahrenen Leser der »Tennisredaktion« weiterzugeben. Darüber hinaus begeistert er die Leserschaft mit spannenden Blogs.

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