Der Tangoschritt

Impression
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Fra­ge an Jörg Lin­den: Hal­lo Coach! Was ist ein Tan­go­schritt und wofür ist der gut?! Mei­ne Team­kol­le­gin prahlt damit rum, dass sie den Tan­go­schritt beherr­sche – mehr ver­rät sie aber nicht. Und mein Coach ist bei der Fra­ge nach die­sem Schritt über­for­dert. Ich muss ihn aber in Schutz neh­men, er ist immer­hin schon fast 70 Jah­re alt! Wofür immer die­ser Schritt auch gut sein mag, ich will ihn können!!!

Jörg Linden
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Jörg Lin­den: Lass Dich bit­te nicht von Dei­ner Team­kol­le­gin ärgern oder gar ins berühm­te »Bocks­horn jagen«. Sie wird kein Match mehr gewin­nen, nur weil sie die Bedeu­tung des »Tan­go­schritts« kennt. Du tanzt wahr­schein­lich schon Tan­go, nur hat der Schritt einen ande­ren Namen oder weni­ger Bedeu­tung für Dich. Gera­de beim Rück­hand-Sli­ce-Angriffs­ball wird die Bein­ar­beit ger­ne dazu benutzt, »durch den Ball zu tan­zen« und wei­ter ans Netz vor­zu­rü­cken. Ger­ne mit dyna­mi­scher Bein­ar­beit, das heißt, Du war­test mit geöff­ne­ter Stel­lung (Gewicht ist auf dem lin­ken Bein) und gehst im Treff­punkt durch Rota­ti­on des Ober­kör­pers durch den Ball. Im Treff­punkt glei­ten Kör­per und rech­tes Bein ins Ziel und fol­gen Dei­nem Ball.  Du läufst qua­si durch den Ball! Mein gro­ßer Wunsch ist, dass Du Dich auf das Wesent­li­che und Dei­ne Stär­ken kon­zen­trierst. Dann tanzt Du bei der Sie­ger­eh­rung und Dei­ne Mit­spie­le­rin darf sich kurz­fris­tig über einen gelun­ge­nen Tan­go­schritt freu­en, erhält jedoch nicht ein­mal ein Tanz­ab­zei­chen ein paar gelun­ge­ne Tan­go­schrit­te in einem Match…

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