Tipps für den Aufschlag

Naomi Osaka
© Hasenkopf

Fra­ge an Jörg Lin­den: Mein Pro­blem ist, das bei mei­nem Auf­schlag Kör­per sowie Schlag­arm nicht ganz gestreckt sind (lin­kes Bein und rech­ter Arm bil­den nicht eine Linie). So, dass ich den Ball nicht am höchst mög­li­chen Punkt tref­fe. Wel­che Kor­rek­tur­mög­lich­kei­ten und Übun­gen gibt es, um an die­sem Pro­blem zu arbeiten?

Jörg Linden
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Jörg Lin­den: Nun, die Stre­ckung des Ellen­bo­gens ist sehr wich­tig. Hier­zu fol­gen­de Übun­gen: 1. Du hältst in jeder Hand einen Ten­nis­ball und ver­sucht die Auf­schlag­be­we­gung zu imi­tie­ren. Du wirst den Ball Dei­nes Wurfarms auf 12 Uhr etwa 1,5 m hoch und ver­sucht die­sen Ball mit dem Ball des Schlag­arms kurz nach­dem der gewor­fe­nen Ball her­un­ter kommt ab zutref­fen. Der Wurf soll­te mög­lichst steil nach oben gewor­fen sein, so dass der Arm gestreckt sein muss. 2. Eine gute Übung für die Hal­len­sai­son: Schla­ge den Ball so auf, dass Du unter die Hal­len­de­cke schlägst, etwa dort wo die die Dach­gie­bel sich tref­fen. So muss der Arm gestreckt sein und der Ellen­bo­gen zeigt in den »Him­mel«. Nach etwa 30 Ver­su­chen machst Du glei­che Bewe­gung, nur schnappst Du nun im Treff­punkt mit dem Hand­ge­lenk zu. Schon könn­te Dein Pro­blem beho­ben sein. Die­se Übung ist nach eini­gen Wie­der­ho­lun­gen erfolgreich!

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