Spätere Absicherung

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Fra­ge an Thas­si­lo Haun: Hal­lo Herr Haun. Als Trai­ner (21 Jah­re) fra­ge ich mich, wie ich mich für spä­ter absi­chern kann. Wie viel Pro­zent mei­ner heu­ti­gen Hono­ra­re als Trai­ner soll­te ich zurück­le­gen und ggf. inves­tie­ren? Wenn Invest­ment, was schla­gen Sie vor? Ich bin übri­gens kein Typ für ris­kan­te Ange­le­gen­hei­ten. Des­halb mei­ne Sor­ge hin­sicht­lich der Vorsorge…

Thassilo Haun
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Thas­si­lo Haun: Vie­len Dank für Ihre Fra­ge! Ich fin­de es pri­ma, dass Sie sich mit 21 Jah­ren mit die­sem The­ma beschäf­ti­gen. Je frü­her man dies tut, des­to frü­her lau­fen finan­zi­el­le The­men in eine geord­ne­te Bahn. Für die lang­fris­ti­ge Geld­an­la­ge soll­te man sich einen regel­mä­ßi­gen Spar­bei­trag über­le­gen, der immer geleis­tet wer­den kann und somit immer »gesi­chert« ist, auch in der aktu­el­len Situa­ti­on von und mit Coro­na. Je nach per­sön­li­cher Ein­kom­mens­si­tua­ti­on und den indi­vi­du­el­len Kos­ten der Lebens­hal­tung emp­fiehlt es sich, zwi­schen 10 und 20 Pro­zent sei­ner regel­mä­ßi­gen Ein­nah­men lang­fris­tig zur Sei­te zu legen. Da Sie ein kon­ser­va­ti­ver Anle­ger­typ sind, könn­te der Kauf einer Woh­nung, die Sie zunächst ver­mie­ten, eine inter­es­san­te Vari­an­te sein. Dies setzt natür­lich vor­aus, dass Sie aus­rei­chend Eigen­ka­pi­tal besit­zen, um die orts­üb­li­chen Kauf­ne­ben­kos­ten sowie zusätz­lich 20 bis 30 Pro­zent des Kauf­prei­ses zah­len zu kön­nen, damit sich ein monat­li­cher Auf­wand für die Finan­zie­rung ergibt, der über eine orts­üb­li­che ange­mes­se­ne Mie­te gedeckt wird.  Alle gro­ßen Ban­ken und vie­le Finanz­dienst­leis­ter haben ent­spre­chen­de Angebote.

Auf­grund Coro­na und den noch immer nicht abseh­ba­ren Ver­wer­fun­gen der Märk­te, könn­te es sein, dass das Ange­bot an inter­es­san­ten Kauf­op­tio­nen zuneh­men wird, da manch »knap­pe« Finan­zie­rung, die vor Coro­na abge­schlos­sen wur­de, mög­li­cher­wei­se nach Coro­na nicht mehr bedient wer­den kann und man­che Objek­te ver­kauft wer­den müs­sen. Wie immer muss dies genau über­legt sein und zum per­sön­li­chem Lebens­plan pas­sen. Und wie immer gilt: »bei Geld hört die Freund­schaft auf«. Daher wie immer mei­ne per­sön­li­che Emp­feh­lung, Gui­do: spre­chen Sie mit den Per­so­nen Ihres Ver­trau­ens (Eltern, Groß­el­tern, enge Freun­de der Fami­lie, Bank­be­ra­ter Ihrer Haus­bank). Nut­zen Sie auch Emp­feh­lun­gen unab­hän­gi­ger Plattformen!

Lie­be Leser*innen von »Tennisredaktion.de«, auf Fol­gen­des möch­te ich gene­rell hin­wei­sen: Mei­ne Ein­schät­zun­gen und Rat­schlä­ge erset­zen kei­ne Rechts­be­ra­tung und sind ohne Gewähr. Sie zei­gen ledig­lich mei­ne per­sön­li­chen Ansich­ten der mir geschil­der­ten Sach­ver­hal­te auf Basis mei­ner eige­nen Erfah­rung auf.

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