Selbstvertrauen ist alles

Novak Djokovic
© Hasenkopf

Gute Ten­nis­spie­ler zeich­net oft ein uner­schüt­ter­li­ches Selbst­ver­trau­en aus, das auf Ver­trau­en zu sich selbst und zu den eige­nen Fähig­kei­ten beruht. Es kommt also dar­auf an, sich sei­ner selbst, sei­ner Stär­ken und Schwä­chen bewusst zu wer­den. Ein Mensch mit star­kem Selbst­be­wusst­sein ver­fügt über eine inne­re Sicher­heit, auch in unge­wohn­ten und schwie­ri­gen Situa­tio­nen eine gute Lösung zu finden. 

Brigitte Neumann
© Neu­mann

Das Selbst­be­wusst­sein beant­wor­tet die Fra­ge: Wer bin ich? Das Selbst­ver­trau­en bezieht sich auf die Fra­ge: „Was kann ich?” Schreib Dir doch ein­mal auf, was Dei­ne Stär­ken sind, Dei­ne Fähig­kei­ten und Qua­li­tä­ten. Was Dich als Mensch, als Ten­nis­spie­ler und als Freund aus­zeich­net. Wenn Du Dich selbst nicht erkennst, dann fra­ge gute Freun­de, Eltern oder Trai­ner, wie sie Dich sehen.

Hier eini­ge Mög­lich­kei­ten, wie Du Dein Selbst­ver­trau­en bes­ser ent­wi­ckeln und fes­ti­gen kannst: Eine gute kör­per­li­che Ver­fas­sung sichern: „Ich bin fit“, das ist die wich­tigs­te Vor­aus­set­zung für den Erfolg +++ Wie­der­ho­len, was Du kannst: „Dar­auf kann ich mich ver­las­sen, das hab ich drauf!“ Das schafft inne­re Sicher­heit und führt zu rea­lis­ti­scher Selbst­ein­schät­zung +++ Ermun­tern, loben (durch den Trai­ner und sich selbst): „Das kannst Du rich­tig gut, das hast Du gut gemacht!“ +++ Eige­ne Erfah­run­gen machen: Nur wer etwas Neu­es aus­pro­biert, immer wie­der den Schwie­rig­keits­grad des Trai­nings stei­gert, auch gegen stär­ke­re Geg­ner die Her­aus­for­de­rung sucht, bekommt mehr Ver­trau­en in die eige­ne Stär­ke. Erfolgs­er­leb­nis­se spor­nen an zur Wei­ter­ent­wick­lung +++ Anfeu­ern durch Ver­glei­che zu ande­ren: „Wenn der das kann, kann ich das auch!“ +++ Selbst­über­zeu­gung: „Ich habe gut trai­niert, ich weiß, was ich kann!“ +++ Selbst­sug­ges­ti­on: „Ich kann es und ich schaf­fe es!“ Mit die­sem posi­ti­ven, inne­ren Dia­log bringst Du Dich auf die Erfolgs­spur +++ Umgang mit Erwar­tungs­druck: „Jetzt wer­de ich zei­gen, was ich kann!“ Erfolgs­ori­en­tier­te Spie­ler wer­den durch Druck her­aus­ge­for­dert und moti­viert +++ Nicht lan­ge über eige­ne Feh­ler grü­beln, son­dern nach Lösun­gen suchen und den Feh­ler ver­bes­sern +++ Visua­li­sie­rung: Was mache ich beim nächs­ten Match bes­ser?“ Inne­re Sicher­heit ist die Vor­aus­set­zung für Selbst­ver­trau­en. Nur durch Erfolgs- und Aner­ken­nungs­er­leb­nis­se ent­wi­ckeln wir eine sta­bi­le Per­sön­lich­keit. Mit inne­rer Sicher­heit wer­den anspruchs­vol­le Zie­le opti­mis­tisch ver­folgt, Kri­sen bes­ser gemeis­tert. Mehr Krea­ti­vi­tät, mehr Fle­xi­bi­li­tät und Leistung.

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