»Seitlich« vs. »offen«

Rafael Nadal
© Hasenkopf

Fra­ge an Jörg Lin­den: Hal­lo Herr Lin­den! Stimmt es, dass Schlä­ge aus der offe­nen Stel­lung für den Geg­ner gefähr­li­cher, aber für einen selbst schwie­ri­ger zu erler­nen und zu spie­len sind? Ich wür­de ger­ne in mein Spiel etwas Varia­ti­on rein brin­gen, schla­ge alle Grund­schlä­ge aber aus der klas­sisch seit­li­chen Stel­lung, so, wie es mir frü­her bei­gebracht wur­de. Dan­ke schon jetzt!

Jörg Linden
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Jörg Lin­den: Dan­ke für Dei­ne Fra­ge. Ich muss ein­fach ein­mal eine Lan­ze für die Bio­me­cha­nik und die Ent­wick­lung des Ten­nis­sports bre­chen. Das Erler­nen der Vor­hand oder auch ande­rer Schlä­ge aus der »offe­nen Stel­lung« ist nicht nur ein­fa­cher, son­dern effek­ti­ver und gesün­der für unse­ren Kör­per. Die seit­li­che Stel­lung hat kei­nen ein­zi­gen Vor­teil gegen­über der offe­nen Stel­lung, ganz im Gegen­teil (außer beim kur­zen Ball und dem Netz­an­griff). Es geht vor allem um Sport­wis­sen­schaft und die Natür­lich­keit einer Bewe­gung. Kein Anfän­ger wür­de sich bei Vor­hand oder beid­hän­di­gen Rück­hand ohne Rat des Trai­ners seit­lich stellen.

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