Rafael Nadal
© Jürgen Hasenkopf

Userfrage: „Hallo Tennisredaktion! Mich interessiert, wann und vor allem wie man Richtungswechsel vornimmt. Ich mag es eigentlich, die Ballwechsel kurz zu halten und das Spiel zu diktieren. Aber bei dem Thema Richtungswechsel tue ich mich noch schwer, auch, weil mein Trainer immer gepredigt hat, dass der Ball dorthin zurück soll, wo er her kam!“

Hallo Junus!

Ein Richtungswechsel sollte immer mit Bedacht gewählt werden. Eine kleine taktische Marschroute hat sich bis in die höheren Klassen sehr bewährt und könnte zur Regel in Deinem Spiel werden: Jeden lang gespielten Ball Deines Gegners (Ball ca. 1,50 m hinter der T-Linie) spielst Du cross zurück und jeden kürzeren Ball longline oder Du greifst longline an. Wirst Du weit an die Außenlinie ans Doppelfeld gedrängt, spielst Du cross oder kurz cross zurück. Bist Du weit hinter der Grundlinie in der Defensive, spielst Du etwas höher in die Mitte.

Jörg Linden

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Tennis-Enthusiast Jörg Linden ist ein Kind des Ruhrpotts. Einst wurde er für seine überragende Vereinsarbeit zum »DTB-Trainer des Jahres« gekürt, heute leitet er das »Tennis-College« auf Fuertventura. Für »Tennisredaktion.de« steht er seit einer gefühlten Ewigkeit als Experte für die Bereiche »Trainingslehre« und »Tennistechnik« zur Verfügung. Jörg liebt es, seine große Erfahrung sowohl an die jungen, als auch an die erfahrenen Leser der »Tennisredaktion« weiterzugeben. Darüber hinaus begeistert er die Leserschaft mit spannenden Blogs.

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