Alexander Zverev
© Jürgen Hasenkopf

Rückhand-Volley ein- oder beidhändig? Hier streiten sich die Geister, ob es eine Todsünde für einen Trainer ist, den beidhändigen Rückhand-Volley zuzulassen. Kennst Du die Vor- und Nachteile dieser beiden Schlagvarianten? Ich sehe dieses Thema nach dem Erfolgs- und Wohlfühlprinzip des Schülers.

Es gibt Situation, da ist der beidhändige Topspinvolley ein Waffe gegen höhere Defensivbälle. Auch wenn der Schüler koordinativ oder krafttechnisch Schwierigkeiten hat, einhändig Volley zu spielen, empfehle ich den beidhändigen Volley. Aus gesundheitlichen Gründen bei Kindern sowieso. Ich bin ein Freund davon beide Varianten zu trainieren, um koordinativ Fortschritte zu erlangen und weil es Situatonen gibt, in denen einhändig (bessere Reichweite, mehr Gefühl) bzw. beidhändig (einfacher Griff, Stabilität) die bessere Lösung bedeuten kann. Ich sage meinen Schülern immer: Wir sind ja nicht in der Tanzschule oder im Benimmkurs, wo es besondere Standardmethoden gibt. Wir sind stets auf der Suche nach individuellen Lösungen. Also heißt es »ausprobieren!«…

Jörg Linden

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Tennis-Enthusiast Jörg Linden ist ein Kind des Ruhrpotts. Einst wurde er für seine überragende Vereinsarbeit zum »DTB-Trainer des Jahres« gekürt, heute leitet er das »Tennis-College« auf Fuertventura. Für »Tennisredaktion.de« steht er seit einer gefühlten Ewigkeit als Experte für die Bereiche »Trainingslehre« und »Tennistechnik« zur Verfügung. Jörg liebt es, seine große Erfahrung sowohl an die jungen, als auch an die erfahrenen Leser der »Tennisredaktion« weiterzugeben. Darüber hinaus begeistert er die Leserschaft mit spannenden Blogs.

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