Volley ein- oder beidhändig?

Florian Mayer
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Rück­hand-Vol­ley ein- oder beid­hän­dig? Hier strei­ten sich die Geis­ter, ob es eine Tod­sün­de für einen Trai­ner ist, den beid­hän­di­gen Rück­hand-Vol­ley zuzu­las­sen. Kennst Du die Vor- und Nach­tei­le die­ser bei­den Schlag­va­ri­an­ten? Ich sehe die­ses The­ma nach dem Erfolgs- und Wohl­fühl­prin­zip des Schülers.

Jörg Linden
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Es gibt Situa­ti­on, da ist der beid­hän­di­ge Top­spin­vol­ley ein Waf­fe gegen höhe­re Defen­siv­bäl­le. Auch wenn der Schü­ler koor­di­na­tiv oder kraft­tech­nisch Schwie­rig­kei­ten hat, ein­hän­dig Vol­ley zu spie­len, emp­feh­le ich den beid­hän­di­gen Vol­ley. Aus gesund­heit­li­chen Grün­den bei Kin­dern sowie­so. Ich bin ein Freund davon bei­de Vari­an­ten zu trai­nie­ren, um koor­di­na­tiv Fort­schrit­te zu erlan­gen und weil es Situa­tio­nen gibt, in denen ein­hän­dig (bes­se­re Reich­wei­te, mehr Gefühl) bzw. beid­hän­dig (ein­fa­cher Griff, Sta­bi­li­tät) die bes­se­re Lösung bedeu­ten kann. Ich sage mei­nen Schü­lern immer: Wir sind ja nicht in der Tanz­schu­le oder im Benimm­kurs, wo es beson­de­re Stan­dard­me­tho­den gibt. Wir sind stets auf der Suche nach indi­vi­du­el­len Lösun­gen. Also heißt es »aus­pro­bie­ren«!

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