»Rollis« und Fußgänger

Peter Seidl
© Hasenkopf

Fra­ge an Peter Seidl: Hal­lo Peter. Mich wür­de inter­es­sie­ren, wel­che Chan­cen ein rich­tig guter Roll­stuhl­fah­rer (sagen wir mal aus den Top-Ten der Welt­rang­lis­te) gegen einen ambi­tio­nier­ten Fuß­gän­ger hat und ob es die­se Kon­stel­la­ti­on bei einem Wett­be­werb schon ein­mal gege­ben hat! Wel­ches Level könn­te ein sol­cher Rol­li­fah­rer im »nor­ma­len« LK-Sys­tem errei­chen? Wäre es eigent­lich erlaubt, dass sich ein Roll­stuhl­ten­nis­spie­ler für ein Meden­spiel auf­stel­len lässt oder an einem nor­ma­len LK-Tur­nier teil­nimmt? Wie ist dann das Regelwerk?

Peter Seidl
© Hasen­kopf

Peter Seidl: Hal­lo Jens! Eine inter­es­san­te Fra­ge! Ich den­ke, dass ein Roll­stuhl­ten­nis­spie­ler aus den Top 5 der Welt­rang­lis­te bei den Fuß­gän­gern in der Bezirks­li­ga spie­len könn­te und dort auch gute Chan­cen hät­te. Mei­ner Ein­schät­zung nach könn­te ein pro­fes­sio­nel­ler Roll­stuhl­ten­nis­spie­ler aus die­ser Regi­on eine ein­stel­li­ge LK errei­chen. Wie gesagt, das ist mei­ne per­sön­li­che Ein­schät­zung. Die Teil­nah­me an den Meden­spie­len ist für Roll­stuhl­fah­rer erlaubt und auch im Regel­werk fest­ge­legt. Hier darf der Ball beim Roll­stuhl­fah­rer zwei­mal sprin­gen bevor er geschla­gen wer­den muss, beim ers­ten Auf­sprung muss der Ball natür­lich im Feld gelan­det sein. Es gibt bereits »Rol­lis«, die in den offi­zi­el­len Meden­spie­len mit­wir­ken. Ich selbst ste­he bei mei­nem Hei­mat­ver­ein DJK-TC Büch­lberg bei den Her­ren 40 auf der Meldeliste.

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