Roger Federer
© Jürgen Hasenkopf

Wie sagt man so schön?! »Rekorde sind dazu da, um gebrochen zu werden.« Dachte man Ende vergangenen Jahres noch, dass die sage und schreibe 45.517 Zuschauer beim Showkampf zwischen Roger Federer und Alexander Zverev in Mexiko-Stadt ein Rekord für eine lange Zeit bedeuten würden, so wurde man keine zwei Monate später bereits eines besseren belehrt, denn Roger Federer und Rafael Nadal haben beim »Match for Africa« in Johannesburg vor sagenhaften 51.954 Menschen gespielt. Sieger der Parte war am Ende der Schweizer, der sich mit 6:4, 3:6, 6:3 durchsetzte.

Über dreieinhalb Millionen für die gute Sache

Vorgeschaltet war ein Showdoppel, an dem einmal mehr auch Software-Gigant Bill Gates und erstmals auch Trevor Noah, südafrikanischer Kabarettist und Schauspieler, teilnahmen. Insgesamt spülte der Abend in Johannesburg mehr als dreieinhalb Millionen US-Dollar in die Initiative, die sich für ein besseres Leben akrikanischer Kinder einsetzt. Warum der Showkampf ausgerechnet in Südafrika stattfand? Nun, Rogers Mutter stammt aus Südafrika, insofern ist der »Maestro« mit diesem Land eng verwurzelt.