Stephan Medem
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Tennis ist im Vergleich zu anderen sportlichen Disziplinen einzigartig. Beispiel gefällig? Nirgends ist die Präsenz der Niederlage so nah wie beim Tennis! Bei einem Grand-Slam-Turnier gehen 128 Spieler (plus fast dieselbe Anzahl an Qualifikanten) in das Turnier. Aber nur ein Spieler kommt am Ende durch, wird »Champion«. Alle anderen bleiben im Rahmen des KO-Prinzips früher oder später auf der Strecke.

Selbst für einen Profispieler ist es nicht einfach, am Ende eines Kalenderjahres eine positive Bilanz in bezug auf Siege und Niederlagen vorzuweisen. Gerade dann, wenn das Tennis Eures Nachwuchses noch in den Kinder- oder Jugendschuhen steckt, werden Eure Kinder und natürlich auch Ihr Eltern mit vielen Niederlagen zu kämpfen haben. Hier könnt und müsst Ihr Euren Kindern emotional sehr stark unter die Arme greifen und ihnen helfen. Es gibt hierfür tausende von Motivationssätzen und Mantras und billige Motivations-Entertainer haben Tausende von Büchern geschrieben und Fußball-Stadien gefüllt, immer frei nach dem Motto: »Tschaka, yes we can!«

Nun, mir ist diese Nummer schon immer etwas zu billig gewesen. Ich möchte dieses Thema mit einem ganz einfachen Satz umschreiben. „Um zu siegen, brauchst Du Erfahrung. Um Erfahrung zu bekommen, brauchst Du Niederlagen!“ Niederlagen Eures Kindes solltet Ihr also bitte niemals emotional und negativ bewerten, sondern immer als Chance für die Zukunft einordnen!

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