Tenniseltern
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Was haben die wirklich großen Sportstars unserer Branche gemeinsam? Djokovic, Williams, Federer, Graf, Sampras, Navratilova, Nadal? Nun, das »Wörtchen« Moral scheint in unseren heutigen Zeiten ganz schwer unter die Räder zu geraten. Ellenbogen einsetzen, die Wahrheit zu seinen eigenen Gunsten auch einmal etwas zu verfälschen, keinen Respekt vor Mitmenschen oder deren Interessen haben, über Leichen gehen… nun… alles anscheinend ganz normal, ob in Politik, Wirtschaft oder auch bei uns im Sport. Komisch, aber irgendwie schaffen es ausgerechnet die großen Sportler, anders zu sein! Warum? Weil Ausnahme-Athleten nicht geboren, sondern GEMACHT werden! Und da sind nun einmal so ganz grundlegende Angewohnheiten wie Respekt, Toleranz, Disziplin, Selbstvertrauen, Arbeitshaltung, Interesse, positiver Glaube, Einsatz, Mut absolute »must haves« für Erfolg! …und wer ist hauptverantwortlich für diese Angewohnheiten? Genau! Schon wieder Ihr Eltern!

Wir haben schon des Öfteren über die Wichtigkeit eines gut funktionierenden Dreier-Teams, bzw. dem »Dreigestirn Spieler, Eltern und Coach« gesprochen. Natürlich erwarte ich, dass der Spieler, also Euer Kind, das höchste »Motivations-Level« mit in das Team bringen muss. Schließlich hat ja das Kind den großen Traum von der großen Tenniskarriere. Sehr oft habe ich in meiner langen Karriere als Coach ein verkehrtes Bild gesehen: die Eltern waren motivierter als das Kind! Sie lebten und opferten sich auf, für den großen Traum der großen Sportkarriere ihres Kindes. Dummerweise ohne ihr Kind vorher nach dessen eigenem Traum zu fragen. Da brauche ich Euch natürlich nicht viel weiter zu erzählen… die Story geht natürlich über kurz oder lang ganz böse den Bach hinunter. Das ist klar! Sicherlich gibt es Kinder, die extrem duldsam sind und das »Spielchen« nur um des lieben Friedens willen mitspielen.

Aber wir alle wissen: spätestens in der Pubertät, dann wenn es genug Mumm hat, um sich gegen seine Eltern zur Wehr zur setzen, knallt es und der (falsche Traum) zerplatzt!

Stephan Medem
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