»Coaching-Trilogie« II

»Coaching Trilogie, part two« – liebe Tenniseltern! Im ersten Teil meiner »Coaches-Trilogie« habe ich mich zu zehn Charakter-Essentials geäußert, welche mir bei einem guten Tennistrainer wichtig sind. Jetzt habe ich euch weitere zehn Gebote zusammen gestellt! Der Fokus liegt in diesem Teil auf dem Bereich »Pädagogik«.

Stephan Medem
© Heusinger

1. Teamwork. Findet das Training als Teamwork statt? Von oben herab oder auf Augenhöhe mit dem Tennisschüler? +++ 2. Kommunikation. Befindet sich die Kommunikation auf einem Level mit dem Alters- und Intellekt-Stand des Kindes? Mehr Bildersprache als dröge theoretische Abhandlungen? +++ 3. Positives Arbeitsklima. Wird auf dem Platz von Problemen oder Herausforderungen gesprochen? +++ 4. Motivation. Ist der Trainer in der Lage, den Schüler auch einmal durch eine emotionale Hängepartie zu coachen und trotzdem konstruktiv zu arbeiten? +++ 5. Niederlagen. Hilft der Trainer dem Kind, sachlich und positiv mit Niederlagen umzugehen? +++ 6. Individualität. Geht der Trainer auf die individuellen Bedürfnisse und die individuelle Persönlichkeit des Schülers ein? +++ 7. Zielorientierung. Ist die Denkstruktur, die Arbeitsweise des Coaches eher resultat- oder zielorientiert? +++ 8. Wettkampf. Wird der Wettkampf als Stress-Situation oder positive Herausforderung dargestellt? +++ 9. Emotionen. Werden Emotionen des Spielers wahrgenommen und analysiert? +++ 10. Vertrauen. Schafft es der Coach, eine Basis des Vertrauens und der Zuversicht mit ihrem Kind auf die Beine zu stellen?

So, jetzt hätten wir die Bereiche »Charakter« und »Pädagogik« schon einmal zusammen durchgeackert. In Kürze vervollständige ich meine Trilogie. Das Thema: »Tennis«. Worauf ist auf dem Platz zu achten? Tönt simpel?…Hmm… da wird eine Menge Mist gebaut!

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