Zielsetzung

Stephan Medem
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„Der ist doch völ­lig plan­los!” — „Dem fehlt doch jeg­li­che Ori­en­tie­rung!” — „Wo soll das nur enden?” — dies alles sind Aus­sa­gen, die Du nie­mals mit men­tal star­ken Per­sön­lich­kei­ten in Zusam­men­hang brin­gen wirst. Das Fest­le­gen von Zie­len ist eine ele­men­tar wich­ti­ge Grund­vor­aus­set­zung für erfolg­rei­ches Handeln…

Du brauchst einen Plan!

„Wo will ich hin?” — „Was will ich kurz­fris­tig an mei­nen Schlä­gen ver­bes­sern?” — „Was kann ich an mei­ner kon­di­tio­nel­len Ver­fas­sung opti­mie­ren?” — „Wie wer­de ich men­tal tougher und gewin­ne die so genann­ten Big-Points?” — Gera­de in die­sen Tagen ist der Zeit­punkt opti­mal, um sich mit dem The­ma »Ziel­de­fi­ni­ti­on« zu beschäf­ti­gen. Wich­tig: macht nicht den Feh­ler, wie die meis­ten »Otto Nor­ma­los« mit tol­len Vor­sät­zen wie „kei­ne Ziga­ret­ten mehr” oder „kei­nen Alko­hol mehr”. Auch „mehr Sport trei­ben” ist kein wirk­li­ches Ziel. Alles zum Schei­tern ver­ur­teilt. Du brauchst einen wirk­li­chen Plan!

Nimm den Coach mit an Bord!

Nimm Dir die Zeit und set­ze Dich viel­leicht auch ein­fach mal mit Dei­nem Trai­ner zusam­men. „Wo will ich hin mit mei­nem Ten­nis?” Bei einem ambi­tio­nier­ten Jugend­spie­ler könn­te die Ant­wort „…nach Wim­ble­don” lau­ten, der Frei­zeit­spie­ler gibt viel­leicht „LK 12″ vor! Ver­su­che, Dein Fern­ziel in Teil­zie­le zu unter­tei­len. Die­se wie­der­um noch­mals in klei­ne, über­schau­ba­re Por­tio­nen. Ver­su­che mög­lichst sys­te­ma­tisch zu sein und schaf­fe Punk­te, an denen Du Dei­nen Fort­schritt kon­trol­lie­ren kannst. Genau­so, wie bei einem Berg­stei­ger, der das Ziel hat, einen Acht­tau­sen­der zu erklim­men. Er muss eine fes­te Rou­te im Kopf haben, sei­ne Stopps pla­nen, Etap­pen rich­tig por­tio­nie­ren, Alter­na­ti­ven vor­be­rei­ten, Zeit­vor­ga­ben bestim­men und vie­les mehr. Trotz­dem fin­det alles in klei­nen, wohl über­leg­ten Schrit­ten statt. Und alles beginnt mit dem ers­ten Schritt! Also Freaks, setzt Euch vor ein lee­res Stück Papier und macht einen Plan. Euren ganz per­sön­li­chen Game­plan! Rock‘n‘Roll, Steph!

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