Selbstvertrauen

Stephan Medem
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Das Ver­trau­en in uns selbst. Sicher­lich eine total wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für Erfolg — nicht nur auf dem Ten­nis­platz. Doch was nun ist die Basis für unser Selbst­ver­trau­en als Ten­nis­spie­ler? Da sind natür­lich zunächst ein­mal unse­re Schlä­ge, dann ist da unse­re Fit­ness und eben­falls nicht ganz unwich­tig ist das »all­ge­mei­nes Wohl­be­fin­den«. Stell Dir mal vor, Du hast als Schü­ler eine wich­ti­ge Mathe-Klau­sur und gelernt, bzw. vor­be­rei­tet hast Du Dich mehr schlecht, als Recht. Dei­ne Aus­sich­ten auf eine Super­no­te sind beim Betre­ten des Klas­sen­zim­mers dem­entspre­chend nicht wirk­lich gut. OK, Du kannst natür­lich ver­su­chen, links oder rechts ein biss­chen zu spi­cken, den einen oder ande­ren Lösungs­weg zu erah­nen, ein biss­chen zu zocken, um dadurch den einen oder ande­ren Punkt ein­zu­fah­ren. Das Ziel lau­tet dann, zu beten, kei­ne »SECHS« zu kassieren.

Sieg oder Niederlage

Auf dem Ten­nis­platz heißt es immer »EINS« oder »SECHS«. Sieg, oder Nie­der­la­ge. Dafür muss Du alles Dir Mög­li­che inves­tie­ren. Regel­mä­ßi­ges Trai­ning, auf und abseits des Plat­zes. Du musst WISSEN, Gewiss­heit haben, dass Du Dei­ne Sache kannst! Dann hast Du den wich­tigs­ten Teil für Dein Selbst­ver­trau­en schon getan. Natür­lich soll­test Du Dich selbst­be­wusst bewe­gen — auf­recht, von Dir selbst über­zeugt, mit posi­ti­ver Kör­per­span­nung und vor allem: mit posi­ti­ven Selbst­ge­sprä­chen! Vor­aus­set­zung dafür ist immer, dass Du Dei­ne Sachen unter Kon­trol­le hast. Du kannst Dir tau­send­mal ein­re­den, dass Du einen super­gei­len Auf­schlag hast. Wenn Du ihn nicht trai­niert hast, dann wird er kaum aus dem Nichts kom­men! Also, Trai­ning, Trai­ning und noch­mals Trai­ning! Dann fühlst Du Dich nicht nur stark, Du bist es auch! Ganz wich­tig: Bit­te ver­wechs­le nie das Wort »Selbst­ver­trau­en« mit »Selbst­wert­ge­fühl«. Ver­gleicht die bei­den Wor­te mit einer Pflan­ze drau­ßen auf der Wie­se. Selbst wenn da mal dum­mer­wei­se ein Bull­do­zer drü­ber fährt und das Ding platt macht, so bleibt die Wur­zel doch intakt und die Blu­me wird wie­der anfan­gen zu wach­sen. Das soll­te für Euch hei­ßen: sicher­lich ist es immer um Klas­sen schö­ner, Matches zu gewin­nen. Aber ab und zu gibt’s was auf die Müt­ze, das pas­siert auch den Aller­bes­ten und gehört zum Leben. Aber lasst Euch dadurch nicht platt machen und arbei­tet flei­ßig wei­ter! Die Sie­ge kom­men wie­der. Ver­lasst Euch drauf!

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