Kim Clijsters
© Jürgen Hasenkopf

Zunächst hieß es »Kim Clijsters vs. Kiki Bertens«, dann aber zog die Niederländerin, die heute im russischen St. Petersburg im Finale steht, beim WTA-Event in Dubai entschuldigt raus. So trug es sich zu, dass Die bei Deinem sicher viel beachteten Comeback auf die WTA-Tour eine neue Gegnerin zugeteilt wurde. Als 36-jährige dreifache Mutter darfst Du nun gegen die Spanierin Garbine Muguruza ran, die Finalistin der diesjährigen Australian Open. Ein Duell zweier ehemaliger Nummer Einsen. Bertens oder Muguruza – unter normalen Umständen ist es ja gehopst wie gesprungen.

Ich mag Dich sehr und finde Comebacks im Sport generell immer bewundernswert und spannend. In Deinem Falle aber räume ich Dir, die Du vier Majors in Deiner beeindruckenden Karriere gewinnen konntest, allerdings wenig bis gar keine Aussicht auf durchschlagenden Erfolg ein. Aber egal, was ich oder die Fans denken: Du hast Bock auf ein Comeback und dann sollst Du es versuchen! Und wenn es sportlich nicht klappen sollte, dann haben sich Deine Mühen irgendwie trotzdem jetzt schon gelohnt, denn Du hast deinen runden Körper mit einer sicher harten und leidenschaftlichen Vorbereitung wieder in Schwung gebracht. Respekt gebührt Dir also allemal. Bei Deinem Comeback gehst Du »All-in«. Mit zwei »Siebenern« auf der Hand. So viel Mut sollte belohnt werden. Gern würde ich Anfang der Woche schreiben:

»Clijsters siegt bei Comeback!«

Viel Glück und viel Erfolg Kim!

Christoph