Webinare
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Userfrage: „Hallo Herr Hofen. In Corona-Zeiten, wo man sich persönlich kaum treffen kann und wo größere Menschenansammlungen oder Podiumsdiskussionen Stand heute nicht möglich sind, probiert die Szene ja aktuell, über so genannte Webinare oder Instagram Live Stories zu kommunizieren. Haben Sie als Medienprofi hier schon Erfahrungen sammeln können oder vielleicht sogar selbst diese neuen Möglichkeiten genutzt und in wie fern könnte dies auch für Tennisvereine in Bezug auf die Kommunikation mit den eigenen Mitgliedern interessant werden? Vielen Dank für Ihre Antwort und bleiben Sie gesund!“

Lieber Marc!

Persönlich stamme ich aus einer Zeit, wo es nur analog zuging. Mittlerweile habe ich natürlich eine Entwicklung gemacht, die mich ins digitale Jetzt gebracht hat. Will aber auch zugleich einschränken, dass ich da mehr oder weniger nur periphere Kenntnisse besitze! Kontaktiere daher auch immer wieder Agenturen, die dieses Business professionell betreiben. Das ist letztlich meine persönliche Entwicklungsphase.

So erging es mir zu Beginn dieser Pandemiezeit, wo plötzlich die physischen Kontakte fast nicht mehr möglich waren. Folge dessen musste ich mich auf den digitalen Austausch einlassen und bin so zu den Online-Konferenzen gekommen. Nun gibt es sicherlich mehrere Software-Produkte zum Download, ich persönliche habe mich für das kostenlose »Zoom.US« entschieden. Es ist einfach zu Händeln und dadurch habe ich bereits an mehreren digitalen Konferenzen teilgenommen. Meinerseits benötigte ich des Weiteren eine Web-Kamera sowie eine Spracheinrichtung, um an den angesetzten Webinaren teilnehmen zu können. Musste mich zuvor via E-Mail beim Veranstalter anmelden, der mit dann die Zugangsdaten zugemailt hat. Habe meine Teilnahme bestätigt und schon war ich zu der vereinbarten Zeit mittendrin im digitalen Austausch.

Selber habe ich allerdings noch keine Webinare veranstaltet, was ich aber sicherlich als Nächstes angehen werde. Dies dürfte zweifelsohne nicht problematischer sein, als mich mittels »Zoom« selber dazu zuschalten. Zweifelsohne ist das eine Kommunikationsmöglichkeit, um mit den Clubmitgliedern in Kontakt zu treten. Voraussetzungen sind sowohl beim Host, als auch bei den Teilnehmern, die technischen Voraussetzungen. Von daher sollten Sie einen solchen digitalen Versuch durchaus unternehmen, denn diese Art der Kommunikation ist nach meiner Einschätzung das Miteinander der Zukunft. Und wenn dies bei Ihnen so sein sollte, ich wäre sicherlich einer Ihrer Gesprächspartner.

Frank Hofen

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Frank Hofen ist seit November 2019 im Kompetenz-Team von »Tennisredaktion.de«. Die Turnierhistorie der GERRY WEBER OPEN wird immer mit dem Namen des renommierten Sportjournalisten verbunden bleiben. Vom ersten Aufschlag an im Jahre 1993 bis zur 25. Auflage im Jahre 2017 war Frank Hofen das mediale Gesicht des Turniers. Er konzipierte PR-Konzepte, leitete hunderte von Pressekonferenzen und moderierte Stars aus Sport- und Showbusiness professionell durch Veranstaltungen. Für seine weltweite Medienarbeit wurde er von der ATP (Internationale Organisation der Turnierveranstalter und Tennisprofis) in den Jahren 2002 und 2012 mit dem »ATP Award of Excellence Best Media« ausgezeichnet. Aktuell erarbeitet er Medien- und PR-Konzepte für die Stadt HalleWestfalen, für weltweit tätige Konzerne und pflegt zudem sein mediales Netzwerk, welches er sich mit seiner Agentur »hofmedia« erarbeitet hat.

www.hofmedia.de