»Knowing the score«

Stephan Medem
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Die gute Judy Mur­ray muss­te in ihrem Leben als Ten­nis-Trai­ne­rin und Mama so eini­ges an Bashing ein­ste­cken. Gera­de die nicht gera­de für ihren Anstand und ihre gute Eti­ket­te berühm­te eng­li­sche Bou­le­vard-Pres­se hat die eif­ri­ge Schot­tin immer wie­der aufs Korn genom­men und ver­bal durch den Fleisch­wolf gedreht. »Dra­chen­la­dy« war in die­sem Zusam­men­hang eher noch einer der mil­de­ren »Kose­na­men«…

Die gute Judy ist tough. Und sie hat mei­nen gan­zen Respekt. Sieht man sie heu­te bei ihren Auf­trit­ten im Rah­men von Tur­nie­ren und Trai­ner-Fort­bil­dun­gen, so gibt sie sich gern als ein­fühl­sa­me und Kind gerech­te Ten­nis­päd­ago­gin. Wider­sprüch­lich? Ja viel­leicht. Aber gera­de das macht Judy Mur­ray so wirk­lich inter­es­sant für mich. Ihr Buch »Knowing the score« ist in mei­nen Augen abso­lut lesens­wer­ter Stoff. Ich ver­tei­le vier von fünf Assen.

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