Klar, die Profis tunen!

Boris Krumm
© Krumm

Fra­ge an Boris Krumm: Lie­ber Herr Krumm, ich inter­es­sie­re mich für detail­lier­te Infor­ma­tio­nen, wel­che Schlä­ger die Spit­zen­spie­ler wirk­lich spie­len. Ich wet­te, die spie­len nicht jene Schlä­ger, die bei Inter­sport am Haken hän­gen?! Im Spe­zi­el­len inter­es­sie­re ich mich für die Spie­ler Alex­an­der Zver­ev und Roger Fede­rer. Bis­lang bekam ich nur pau­scha­le Ant­wor­ten nach dem Mot­to: Deren Schlä­ger sind modi­fi­ziert. Ja, aber wie und wo genau?! Man sagt, dass Sie im inter­na­tio­na­len Ten­nis bes­tens ver­netzt seien!

Boris Krumm: Ja, völ­lig rich­tig! Die Schlä­ger der Pro­fis sind natür­lich alle modi­fi­ziert und hän­gen nicht beim Fach­händ­ler am Haken. Die­se Schlä­ger sind kom­plett »getu­n­ed«. Geht mit dem Gewicht los über den Balan­ce-Punkt bis hin zum Ein­satz von Blei, um den Schlä­ger griff- oder kopf­las­ti­ger zu machen. In der Regel spie­len die Spie­ler schwe­re­re Schlä­ger, da sie die Mas­se bes­ser beschleu­ni­gen kön­nen. Viel hängt auch mit der Spiel­wei­se zusam­men. Spielt jemand einen eher gera­den Ball oder vie­le Vol­leys, hat er einen griff­las­ti­gen Schlä­ger, bei Spie­le­rin­nen und Spie­lern mit viel Spin wird der Schlä­ger fol­ge­rich­tig eher kopf­las­tig ausgerichtet.

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