ITF-Wheelchair-Tour

Rollstuhltennis
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Fra­ge an Peter Seidl: Hal­lo Peter! Habe gleich wei Fra­gen! Ers­tens: Wel­ches war Dein per­sön­lich größ­ter Erfolg? Und zwei­tens: wie vie­le Tur­nie­re umfasst die inter­na­tio­na­le Roll­stuhl­ten­nis-Tour? Wel­ches sind die wich­tigs­ten Events im Rollitennis?

Peter Seidl
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Peter Seidl: Ich habe nicht »den einen gro­ßen Erfolg, der über allen ande­ren steht«. Per­sön­lich bedeu­tet mir mein ers­ter Baye­ri­scher Titel 2004, den ich nach zuvor drei Final­nie­der­la­gen errin­gen konn­te, sehr viel. Ich durf­te die­sen Tri­umph in mei­nem Hei­mat­club vor mei­nen Freun­den fei­ern! Aber auch mein ers­ter Deut­scher Meis­ter­ti­tel im Ein­zel 2006 war sehr emo­tio­nal. Zu mei­nen drei Ein­zel­ti­teln gesell­ten sich noch 12 Dop­pel­ti­tel sowie drei Meis­ter­schaf­ten mit der Mann­schaft. Inter­na­tio­nal waren mei­ne sechs ITF-Ein­zel- und 13 ITF-Dop­pel­ti­tel natür­lich eben­falls sehr schö­ne Erleb­nis­se. Die ITF-Wheel­chair-Tour umfasst welt­weit mitt­ler­wei­le etwa 180 Tur­nie­re jähr­lich. Die wich­tigs­ten sind natür­lich die vier Grand-Slam-Tur­nie­re in Mel­bourne, Paris, Wim­ble­don und New York. Dies aus gutem Grun­de, denn sie fin­den par­al­lel zu den Tour­pro­fis der Fuß­gän­ger und auch auf den­sel­ben Anla­gen statt. Aller­dings dür­fen hier nur die bes­ten acht Rol­li­fah­rer der Damen, Her­ren und der Quads antre­ten. Unter den »Majors« ran­gie­ren die Tur­nie­re der Kate­go­rie »Super Seri­es«, »ITF 1, 2 und 3« und der »Future-Seri­es«.

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