„Help Me, to help You!”

„Help Me, to help You!”


Von Marc-Kevin Goellner.

Ein User schrieb mir: „Liebe Tennisredaktion! Zunächst einmal Kompliment für Ihre doch etwas andere Publikation. Macht Spaß zu verfolgen. Meine Frage: Was würde Ex-Weltklassespieler und Akademiebetreiber Marc-Kevin Goellner dem Spieler Nick Kyrgios, einem zweifellos talentierten , aber durchgeknallten Spieler raten? Ist ein Spieler wie Kyrgios überhaupt zu coachen? Kann man solch einen Spieler auf die richtige Bahn bringen?“

Nun, viele haben sich schon zu diesem – wie Du schon richtig sagst – zweifellos talentierten Spieler auf der Tour geäußert. Ich würde ihm keinen Tennistrainer empfehlen, sondern jemanden, der ihm in Lebensfragen weiterhilft und in Lebenssituationen coacht. Zunächst einmal sollte man ihm zeigen, wie man fröhlich ist, denn auf mich macht Kyrgios einen total depressiven Eindruck. Empfehlen würde ich ihm den Film »Spiel des Lebens«, wo Manager Jerry Maguire seinem Football-Klienten rät: „Help Me, to help You!” – Wenn Nick Kyrgios diese Einsicht nicht hat, ist er meines Erachtens nicht coachbar.


Juni 2019 · Photocredit: Jürgen Hasenkopf