„Help Me, to help You!”

Nick Kyrgios
© Hasenkopf

Fra­ge an Marc-Kevin Goe­ll­ner: Lie­be Ten­nis­re­dak­ti­on! Zunächst ein­mal Kom­pli­ment für Ihre doch etwas ande­re Publi­ka­ti­on. Macht Spaß zu ver­fol­gen. Mei­ne Fra­ge: Was wür­de Ex-Welt­klas­se­spie­ler und Aka­de­mie­be­trei­ber Marc-Kevin Goe­ll­ner dem Spie­ler Nick Kyr­gi­os, einem zwei­fel­los talen­tier­ten , aber durch­ge­knall­ten Spie­ler raten? Ist ein Spie­ler wie Kyr­gi­os über­haupt zu coa­chen? Kann man solch einen Spie­ler auf die rich­ti­ge Bahn bringen?

Marc-Kevin Goellner
© AINFACH.com

Marc-Kevin Goe­ll­ner: Nun, vie­le haben sich schon zu die­sem — wie Du schon rich­tig sagst — zwei­fel­los talen­tier­ten Spie­ler auf der Tour geäu­ßert. Ich wür­de ihm aller­dings kei­nen Ten­nis­trai­ner emp­feh­len, son­dern jeman­den, der ihm in Lebens­fra­gen wei­ter­hilft und in Lebens­si­tua­tio­nen coacht. Zunächst ein­mal soll­te man ihm zei­gen, wie man fröh­lich ist, denn auf mich macht Kyr­gi­os einen total depres­si­ven Ein­druck. Emp­feh­len wür­de ich ihm den Film »Spiel des Lebens«, wo Mana­ger Jer­ry Magui­re sei­nem Foot­ball-Kli­en­ten rät: „Help Me, to help You!” — Wenn Nick Kyr­gi­os die­se Ein­sicht nicht hat, ist er mei­nes Erach­tens nicht coachbar.

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