Halep und Williams im Finale

Von Christoph Kellermann.

Die Damen haben vorgelegt und ihre beiden Finalistinnen für das diesjährige Wimbledonturnier ermittelt: Simona Halep und Serena Williams stehen sich am Samstag im Endspiel gegenüber und dies völlig zu Recht. Zunächst distanzierte die Rumänin Halep ihre ukrainische Kontrahentin Elina Svitolina mit 6:1, 6:3, dann gewann Williams, die 23-malige Grand-Slam-Siegerin aus den USA, gegen die Tschechin Barbora Strycova – ebenfalls recht fix und unter einer Stunde – mit 6:1, 6:2. Die Erwartungshaltung der Zuschauer auf dem selbstverständlich ausverkauften Centre-Court an der Londoner Church Road war im Vorfeld natürlich riesig, umso enttäuschender war die denkbar einseitige Spielentwicklung in den beiden Semis.

Siegemund/Sitak: Akku leer

Nach ihrem Husarenstreich im Achtelfinale des Mixed-Wettbewerbs mit dem 13:12-Sieg im Entscheidungssatz nach fast dreieinhalb Stunden über das kroatisch/kanadische Mixed-Duo Mate Pavic/Gabriela Dabrowski war der Akku von Laura Siegemund und Artem Sitak (Neuseeland) offensichtlich leer. Beide verpassten das Semifinale nach einem glatten 1:6, 2:6 gegen Wesley Koolhof und Kveta Peschke (Niederlande/Tschechien). Gestern war übrigens auch für das Traumduo Serena Williams/Andy Murray (USA/Schottland) Endstation. Gegen die topgesetzten und hoch favorisierten Bruno Soares/Nicole Melichar (Brasilien/USA) war in der Runde der letzten 16 Endstation.

Ellerbrock am Ende chancenlos

Die einzige deutsche Teilnehmerin im Rollstuhltennis, Sabine Ellerbrock, machte ihre Sache zum Auftakt gegen die Südafrikanerin Kgothatso Montjane beim 7:6 zumindest kämpferisch gut, in den Durchgängen Zwei und Drei war die Bielefelderin beim 1:6, 2:6 gegen ihre elf Jahre jüngere Gegnerin dann aber chancenlos.

Juli 2019 · Photocredit: Jürgen Hasenkopf