Gewinnschläge produzieren

Juan Martin Del Potro
© Hasenkopf

Zu einem »gewinn­brin­gen­den« Schlag gehö­ren vie­le Din­ge. Die­sem The­ma könn­te man fast schon ein gan­zes Buch wid­men. Neh­men wir die Vor­hand des bemit­lei­dens­wert viel zu häu­fig ver­letz­ten Argen­ti­ni­ers Juan Mar­tin Del Potro. Neben einer tol­len Anti­zi­pa­ti­on und einer per­fek­ten Bein­ar­beit ist der Schlag­ab­lauf bio­me­cha­nisch kaum bes­ser zu gestal­ten. Er steht offen und breit­bei­nig, mit tie­fem Kör­per­schwer­punkt, die lin­ke Hand rela­tiv lang am Schlä­ger­hals, um die Rota­ti­on mit einzuleiten.

Jörg Linden
© AINFACH.com

Sei­ne rech­te Hüf­te und der Ell­bo­gen gehen durch den Treff­punkt und ver­län­gern somit die wich­ti­ge Treff­pha­se. Ent­schei­dend ist, dass Kör­per und Rota­ti­on jene Auf­ga­ben über­neh­men, die Tem­po in den Schlag zu brin­gen. Nicht der Schlag­arm, denn er spielt tem­po­tech­nisch eine Rol­le von maxi­mal 20 %. Ähn­lich wie bei einem Diskuswurf.

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