Frust
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Frustration auf dem Court entsteht hauptsächlich dann, wenn zu viele Fehler gemacht werden und diese eben nicht auf konstruktive Weise, zum Beispiel dem Erforschen der Fehlerursache, sondern auf eine destruktive und emotionale Art und Weise – „Ich bin einfach zu blöd, schon wieder ein einfacher Rückhandfehler!“ – behandelt wird. Sicherlich ist es menschlich und normal, sich über Fehler auch ab und an aufzuregen. Die Frage hier ist jedoch: kann mit einer emotionalen Reaktion kurzfristig »Dampf abgelassen« und danach wieder konzentriert gespielt werden. Oder aber: reißt der Frust den Spieler immer tiefer in eine negative Spirale und somit weg von einer positiven Grundeinstellung und Spielweise?!

Bleiben die Gedanken in der »negativen Vergangenheit«, also bei den begangenen Fehlern hängen, so hat der Spieler in der Regel keine Chance mehr, seine optimale Leistung auf den Platz zu bringen. Tennisspieler werden immer mit Fehlern konfrontiert. Somit ist eine sehr hohe Frustrationstoleranz ein absolutes Muss.

Stephan Medem
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