Der Auftakt in 2020

Von Christoph Kellermann.

Heute in 50 Tagen startet das erste Grand-Slam-Turnier des neuen Jahres! Blick und Vorbereitung der Damen und Herren Profis gehen im Rahmen der Saison-Vorbereitung bereits heute Richtung Melbourne und auch die ersten Turniere des neuen Jahres werden selbstverständlich im Schatten der Australian Open (20. Januar bis 2. Februar 2020) ausgetragen. Novak Djokovic (Serbien/6:3, 6:2, 6:3-Finalerfolg gegen den Spanier Rafael Nadal) und Naomi Osaka (Japan/7:6, 5:7, 6:4-Endspielsieg gegen die Tschechin Petra Kvitova) heißen die beiden Titelverteidiger in Down Under und alle Tennis-Enthusiasten sind bereits heute in höchstem Maße gespannt, ob bei den vier Majors – allen voran bei den Herren – endlich die neue Generation stechen kann. Die Zverevs, Tsitsipas, Medvedevs und Thiems stehen in den Startlöchern, doch eins ist auch sicher: bereitwillig werden Rafael Nadal, Novak Djokovic und Roger Federer die große Bühne der Major-Champions nicht räumen.

Görges will Titel verteidigen

Die Ladies starten auf der WTA-Tour in Brisbane (Titelverteidigerin: Karolina Pliskova), Shenzhen (Titelverteidigerin: Aryna Sabalenka) und Auckland (Titelverteidigerin: Julia Görges). Über Adelaide (anstelle von Sydney im Kalender/Titelverteidigerin: Petra Kvitova) und Hobart (Titelverteidigerin: Sofia Kenin) geht es dann zu den Australian Open nach Melbourne.

»ATP Cup« neu im Kalender

Die Herren starten über den Jahreswechsel in Doha (ATP 250/Titelverteidiger: Roberto Bautista-Agut), Brisbane (ATP 250/Titelverteidiger: Kei Nishikori) und Pune (ATP 250/Titelverteidiger: Kevin Anderson) in die Saison, ehe die beiden Events in Sydney (ATP 250)/Titelverteidiger: Alex De Minaur) und Auckland (ATP 250/Titelverteidiger: Tennys Sandgren) folgen. Vom 3. bis 12. Januar 2020 findet in den Städten Perth, Brisbane und Sydney darüber hinaus zum ersten Mal der neu geschaffene »ATP Cup« mit insgesamt 24 Mannschaften statt. Das von Boris Becker betreute deutsche Team spielt hierbei in Bestbesetzung (Alexander Zverev, Jan-Lennard Struff, Kevin Krawietz und Andres Mies) in Gruppe F gegen starke Konkurrenz aus Griechenland, Kanada und Gastgeber Australien. Sagenhafte 15 Millionen US-Dollar Preisgeld schüttet der »ATP Cup« insgesamt aus.

Dezember 2019 · Photocredit: Jürgen Hasenkopf