Den Sprung wagen…

Laura Putz
© Hasenkopf

Fra­ge an Marc-Kevin Goe­ll­ner: Hal­lo Herr Goe­ll­ner! Mei­ne Fra­ge an Sie bezieht sich auf den Leis­tungs­sport. Ab wel­chem Alter soll­te man Jugend­li­che zu Damen- bzw. Her­ren­tur­nie­ren ent­sen­den? Und: Machen Sie da Unter­schie­de zwi­schen weib­li­chen und männ­li­chen Nach­wuchs­ta­len­ten? Ich habe gese­hen, dass Sie selbst eine erfolg­rei­che Aka­de­mie betrei­ben. Mich inter­es­siert sehr, nach wel­chen Kri­te­ri­en Sie als Aka­de­mie­be­trei­ber da abwä­gen, denn ver­hei­zen will man ja kei­nen sei­ner Nachwuchsspieler*innen…

Marc-Kevin Goellner

Marc-Kevin Goe­ll­ner: Hal­lo, lie­ber Leser! Vie­len Dank für die­se hoch inter­es­san­te Fra­ge. Ich fin­de, wenn die Nachwuchsspieler*innen 16 oder 17 Jah­re alt sind, soll­ten sie durch­aus A6/A7 Tur­nie­re bei den Damen und Her­ren spie­len, um ent­spre­chen­de Erfah­run­gen zu sam­meln. Ein guter Coach sieht ja bereits im Trai­ning, ob die Schütz­lin­ge in der Lage sind, auf dem Niveau des Erwach­sen­en­ten­nis mit­hal­ten zu kön­nen. Wir spre­chen hier von LK 4 bis 1. Man muss ja nicht gleich bis nach Thai­land rei­sen, um TE-Tur­nier­tou­ris­mus zu betrei­ben, aber alles, was im direk­ten Umfeld des Hei­mat­or­tes statt­fin­det, soll­te ange­steu­ert wer­den. Der Spaß am direk­ten Ver­gleich sowie am Ler­nen als sol­ches soll­te im Vor­der­grund ste­hen, nicht das Resul­tat. Grund­sätz­lich emp­feh­le ich, bereits im Trai­ning nicht nur »nach oben« zu trai­nie­ren, son­dern auch »nach unten«, damit man im Tur­nier nicht über­rascht ist, welch’ unter­schied­li­chen und teil­wei­se auch unor­tho­do­xen Spie­ler­ty­pen es gibt. Also: »Rauf und run­ter« trai­nie­ren und spie­len, spie­len, spie­len! Erfah­rung ist alles! Ich wün­sche Dir und Dei­nen Schütz­lin­gen viel Spaß und viel (Lern-)Erfolg!   

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