»Choking«

Buch WImbledon
© Heusinger

»Cho­king« ist im Ten­nis-Fach­chi­ne­sisch die Unfä­hig­keit, ein Match abzu­schlie­ßen. Oft wird »cho­king« fälsch­li­cher­wei­se als Angst vor dem Sieg inter­pre­tiert. In der Regel ist der Spie­ler schon mit einem Satz im Rücken und einem mehr oder min­der kla­ren Vor­sprung im zwei­ten oder drit­ten Satz ziem­lich nah am Ziel, da gibt es oft die­sen Filmriss. 

»Cho­king«, plötz­lich, wie aus dem Nichts, kommt die gera­de noch flott lau­fen­de »Sie­ger-Maschi­ne« ins Stot­tern. Gera­de, wenn sich die­se Sache schon in meh­re­ren Matches wie­der­holt hat, ist die Wahr­schein­lich­keit lei­der rela­tiv hoch, dass sie sich bei ähn­lich hohen Spiel­füh­run­gen immer wie­der bemerk­bar macht und des­halb unnö­ti­ge und schmerz­haf­te Nie­der­la­gen die Fol­ge sind. Wie schon gesagt: die­ses Phä­no­men hat über­haupt nichts mit Angst vor dem Sieg zu tun! Wäre ja auch Blöd­sinn: ein Spie­ler kann Angst vor einer Nie­der­la­ge haben, aber wohl kaum vor einem Sieg! »Cho­king« ist ganz ein­fach for­mu­liert nur eine gra­vie­ren­de Kon­zen­tra­ti­ons­schwä­che! Unser auf der Sie­ger­stra­ße crui­sen­der Sport­ler rea­li­siert plötz­lich auf­grund des Spiel­stan­des, wie er sich nah am Sieg befin­det. Sei­ne Gedan­ken drif­ten in die Zukunft, sie sind nicht mehr im »Hier und Jetzt«. Durch geziel­tes Kon­zen­tra­ti­ons­trai­ning, also das Fokus­sie­ren auf den einen Punkt, kann die­se Schwä­che beho­ben werden…

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