Der Durchbruch?

Von Christoph Kellermann.


Wow! Alexander »Sascha« Zverev hat sich in Madrid seinen dritten Masters-Sieg gesichert. Und wie! Ohne Satzverlust spielte sich der Hamburger in einem exzellent besetzten Feld zum Titel – und das eine Woche nach seiner Titelverteidigung bei den »BMW Open« in München. Man hat das Gefühl, die deutsche Nummer Eins ist langsam bereit für den ganz großen Wurf, sprich: den Durchbruch bei einem Grand-Slam-Turnier. Halt, Stop! Ich sage keinesfalls, dass ich dies erwarte. Nur, dass es sich langsam anbahnt.

Alexander Zverev bringt alles mit, was es braucht, um auch bei den Majors zu überzeugen. Gerne auch schon dieses Jahr in Paris. Die Frage, die sich mir stellt, ist, wie er in Paris mit dem »Best-of-Five-Rhytmus« zurecht kommt. Wenn die Spiele mal vier, fünf Stunden dauern. Zverev kann Asche – das hat er bereits im vergangenen Jahr in München und Rom bewiesen und dieses Jahr erneut in München sowie in Madrid. Am besten, wir lassen den »Sascha« mal machen. Kommt Zeit, kommt Slam.


Autor: Christoph Kellermann
Photocredit: Jürgen Hasenkopf

Mai 2018 · © tennisredaktion.de

Respekt, Dominic

Von Christoph Kellermann.


Es ist erst zweieinhalb Wochen her, da wurde der Österreicher Dominic Thiem auf dem Court Central im »Monte-Carlo-Country-Club« von Rafael Nadal am Nasenring durch die Manege gezogen. 0:8 stand es nach gefühlt einer Viertelstunde, ehe Thiem seinen ersten Spielgewinn verbuchen konnte. Am Ende hieß es 6:0, 6:2 für den Spanier, der das Turnier selbstverständlich auch gewann.

Gestern trafen die beiden wieder aufeinander, diesmal in Madrid – wieder bei einem Masters-Event. Thiem rechnete sich im Vorfeld der Auseinandersetzung – zumindest in der Öffentlichkeit – einmal mehr keine großen Chancen aus. Umso überraschender war dann das Resultat von 7:5, 6:3 für den Wiener, der aus der jüngsten Abreibung im Fürstentum offensichtlich eine Menge gelernt hat. Es war für den mallorquinischen Linkshänder übrigens die erste Niederlage auf Sand seit gut einem Jahr. Auch damals hieß sein Bezwinger Dominic Thiem. Für Nadal besonders bitter: die vorzeitige Niederlage in Madrid bedeutet für den Sandplatzgott, dass er im weltweiten Ranking ab Montag wieder hinter dem Schweizer Roger Federer notiert wird. Federer spielt nicht – und gewinnt trotzdem. Verrückt.


Autor: Christoph Kellermann
Photocredit: Jürgen Hasenkopf

Mai 2018 · © tennisredaktion.de

Traumfinale in München

Von Christoph Kellermann.


Was konnte es am Ende für den fleißigen Turnierboss Patrik Kühnen und dessen Mitstreiter in der Turnierorganisation der »BMW Open« Schöneres geben, als ein rein deutsches Finale zwischen Alexander Zverev und Philipp Kohlschreiber – und das bei herrlichstem Tenniswetter und vor vollen Rängen?! Die Antwort: Nichts!

Die aktuelle deutsche Nummer Eins setzte sich gegen die ehemalige nationale Nummer Eins am Ende glatt mit 6:3, 6:3 durch und verteidigte somit seinen im vergangenen Jahr gewonnenen Titel erfolgreich. Im gesamten Turnier musste die Nummer Drei der Welt nur gegen Yannick Hanfmann einem Satzrückstand hinterherlaufen. Ansonsten eine bärenstarke Vorstellung von »Sascha«, der demzufolge bereits heute mit breiter Brust den French Open, dem zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres, entgegenblicken kann.

Auch für den unterlegenen Augsburger Philipp Kohlschreiber war die Turnierwoche in München nach vier starken Siegen in jedem Falle lohnenswert. Ivo Karlovic, Mischa Zverev, Roberto Bautista-Agut und Maximilian Marterer räumt man je nicht mal eben »mit Links« aus dem Weg. Zum Schluss ein Wort zu Marterer: der Nürnberger spielte sich beim MTTC Iphitos in sein erstes Semifinale auf der Tour, ließ Dustin Brown, Diego Schwartzman und Marton Fucsovics hinter sich und unterstrich einmal mehr seine großartigen Ambitionen. Von Maximilian Marterer werden wir noch eine Menge hören…


Autor: Christoph Kellermann
Photocredit: Jürgen Hasenkopf

Mai 2018 · © tennisredaktion.de

»Trainer des Jahres«

Von Stephan Medem.


DTB-Trainer des Jahres? Alexander Zverev Senior! Da hat der nette Herr Claus vom DTB dem Herrn Zverev Senior die Urkunde zum »Trainer des Jahres 2017« überreicht. Hoch offiziell und mit einer netten, kleinen Zeremonie auf dem Centre-Court des MTTC Iphitos in München. Schöne Geste, finde ich. Aber ganz ehrlich: diesen Titel hat Alexander Zverev nun wirklich nicht verdient! Wenn der Deutsche Tennis Bund diesem Tennisvater eine adäquate Auszeichnung hätte geben wollen, so müsste diese meiner Meinung nach »Trainer des Jahrzehnts« lauten. Warum?

Nun, dieser Mann hat zwei Söhne und macht aus zwei Söhnen zwei Top-Professionals. Das müsste einer Organisation wie dem DTB mit X Trainingsstützpunkten, X »hochqualifizierten Trainern und Beratern und weiß der Kuckuck, was sich da noch an geballter Kompetenz unter der DTB-Flagge tummelt, eigentlich ganz schön stinken – oder zumindest mächtig zu denken geben. Wieviele tennisspielende Kids sind im selben Zeitraum durch die »Fördermaßnahmen« des DTB gelaufen? Wo sind hier die Vorzeige-Athleten? Kaum vorhanden! Mir persönlich gibt das nicht erst seit den sportlichen Erfolgen der Zverevs zu denken.


Autor: Stephan Medem
Photocredit: Jürgen Hasenkopf

Mai 2018 · © tennisredaktion.de

Absolut innovativ

Von Christoph Kellermann.


Gerne wollen wir Euch heute das Olfener Unternehmen SPORTAS an dieser Stelle einmal etwas näher vorstellen. Die SPORTAS GmbH entwickelte sich dank langjähriger Erfahrung zu einem erfahrenen Spezialisten im Sportbodenbau. SPORTAS liefert und verlegt Sportbodensysteme. Eine Ausnahmestellung dabei bildet die Entwicklung von eigenen Produkten und Systemen, spezialisiert haben wir uns hierbei auf den Bodebelag Tennis Force®. Dass nur hochwertigste Materialien verwendet werden, ist für SPORTAS selbstverständlich. Was den Kundenservice ganz besonders auszeichnet: Auch nach der Gebrauchsübernahme bleibt SPORTAS jederzeit ein zuverlässiger Ansprechpartner.

Permanente Weiterentwicklung


Zwar kommen die Auftraggeber überwiegend aus Reihen der nationalen Tennisvereine, aber auch im Rahmen zahlreicher Fed-Cup- und Davis-Cup-Begegnungen wurde schon auf den innovativen Tennis Force®-Belägen gespielt und beim Stuttgarter Porsche Grand-Prix standen sich von 2009 bis 2012 Jahr für Jahr die Besten der Welt auf diesem Bodenbelag gegenüber. „Tennis Force® wurde im Jahr 2000 durch die Firma SPORTAS entwickelt und wird seit 2001 von uns eingebaut. Seit dieser Zeit wurde das Produkt Jahr für Jahr weiterentwickelt und verbessert“, so Geschäftsführerin Claudia Schneider. Die neueste  Variante heißt Tennis Force® II.

Tennis Force® Outdoor


Auf dem frostsicheren Tennis Force®-Belagsystem können Sie das ganze Jahr auf Sandplatzoberfläche Tennis spielen. Herkömmliche Sandtennisplätze sind witterungsempfindlich und haben nur eine begrenzte Spielsaison, da sie wassergebunden sind. Auch während der Saison kann der Spielbetrieb durch tiefe Temperaturen oder starke Regenfälle unterbrochen werden. Mit dem Tennis Force®-Belagsystem gehört dies nun der Vergangenheit an. Die mit einem speziellen Bindemittel gebundene trittfeste Basisdecke macht ein rasches Spielen möglich, ohne den Belag zu zerstören. Durch ständige Weiterentwicklung des Systems wurden Produkt und Spieleigenschaften verbessert. Tennis Force® II ist patentiert (Patent-Nr. 277 66 28). Der Einbau des Belages erfolgt auf einem ebenen, wasserdurchlässigen, standfesten und frostsicheren Untergrund. Einbaustärke: ca. 30 mm. Der Einbau ist nach entsprechenden Vorarbeiten auch auf Kunstrasen oder Hartplätzen möglich. Der Tennis Force® II-Spielbelag besteht aus einer trittfesten, frostsicheren und wasserdurchlässigen Basisdecke (Belag). Die Verschleißschicht (Gleitschicht) wird wie beim herkömmlichen Sandplatz mit Tennisziegelmehl abgestreut (PVC-Linierung ist dauerhaft eingelegt). Tennis Force® ist von der ITF (International Tennis Federation) als »Clay Court« in der Category 1 – Slow – klassifiziert und entspricht nach Prüfungen durch das Prüfinstitut Kiwa ISA Sport allen Anforderungen für Tennis (08-09/2016).

Vorteile für den Außenbereich:


✔ ganzjährig bespielbar
✔ keine Frühjahrsinstandsetzung nötig
✔ gute Wasserdurchlässigkeit (kurze Regenpausen)
✔ winterfeste Linierung
✔ frostunempfindlicher Spielbelag
✔ keine Trittlöcher
✔ schonend für Bänder und Gelenke
✔ gleichmäßiges Gleitverhalten
✔ Optik und Spielverhalten wie herkömmliche Sandplätze
✔ optimale Griffigkeit
✔ exakte Ballreflexion
✔ lange Haltbarkeit
✔ geeignet für Mehrzwecksport und Rollstuhltennis

Häufig gestellte Fragen:


Warum friert Tennis Force ® nicht hoch? Durch seinen hohen Hohlraumgehalt und die hohe Wasserdurchlässigkeit ist ein Einfrieren nicht möglich. +++ Warum setzen sich die Poren im Belag durch das Ziegelmehl nicht zu? Durch die filterartige Struktur des Belages setzten sich nur die Poren der Oberschicht (ca. 2 bis 3 mm) zu. Sollte in einem Bereich die Wasserdurchlässigkeit nachlassen, werden die Poren durch einen Wasserstrahl wieder freigespritzt und diese Stellen mit neuem Ziegelmehl nachgestreut. +++ Wie oft und wie lange muss bewässert werden? Je nach Außentemperatur vor dem Spielen ca. 3 bis 4 Minuten. +++ Wie oft muss Ziegelmehl nachgestreut werden? Sollte Ziegelmehl durch starken Wind verloren gehen, muss es in ausreichender Menge nachgestreut werden. +++ Wird eine automatische Beregnung empfohlen? Es wird empfohlen, eine Beregnungsanlage mit vier bis sechs Regnern pro Platz zu installieren. Eine Bewässerung des Platzes muss möglich sein.

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Autor: Christoph Kellermann
Photocredit: tennisredaktion.de
Mai 2018 · © tennisredaktion.de