»Roger Federer«

Stephan Medem
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Von Ste­phan Medem. Hal­lo Ten­nis-Freaks! Gera­de in die­sen Tagen, in denen wir ja alle, also auch die gan­zen »Ten­nis-Exper­ten« nichts Aktu­el­les zu berich­ten haben, wer­den wir wie­der mit über­flüs­si­gen Hit­lis­ten, Best-Ofs, Sta­tis­ti­ken und High­lights zuge­dröhnt. Da darf die gro­ße »GOAT-Fra­ge« natür­lich nicht außen vor blei­ben. Für alle Unwis­sen­den nur ganz kurz zur Infor­ma­ti­on: »Goat«, eng­lisch für »Zie­ge«, hat in die­sem Zusam­men­hang nichts mit Land­wirt­schaft oder der­glei­chen zu tun. »GOAT« ist die lie­be­vol­le Bezeich­nung für »Grea­test Of All Time« und bei uns Ten­nis­en­thu­si­as­ten fal­len da an ers­ter Stel­le natür­lich fast immer die Namen Fede­rer, Nadal und Djo­ko­vic an. Da wer­den dann Grand-Slams, Tur­nier­sie­ge, Kar­rie­re-Titel, Zeit­span­nen an Posi­ti­on eins oder in den Top-Ten, Pri­ze-Money und weiß der Gei­er was alles in irgend­ei­ne »Sta­tis­tik« gepanscht und dar­aus eine »ver­läss­li­che Stu­die« zusammengeschustert.

Nun, für mich, nicht nur weil ich ein Lands­mann von »RF« oder eben­falls ein Ten­nis­äs­thet bin, ist die Ant­wort klar. Der »Zie­gen­ti­tel« geht für mich ein­deu­tig an Roger Fede­rer. »RFs« sport­li­che Erfol­ge spre­chen eine kla­re Spra­che. Neh­me ich jetzt noch ein paar ande­re für mich wich­ti­ge »Side-pro­ducts« dazu, bestä­ti­gen die­se mei­ne Wahl. Tech­nik, Bewe­gung, Pro­fes­sio­na­li­tät, Kar­rie­re­dau­er, Spiel-Intel­li­genz und Öko­no­mie, Vor­bild­funk­ti­on, Enga­ge­ment, Loya­li­tät, X‑Faktor und vie­le wei­te­re »Softs­kills« machen Roger für mich zum »GOAT«.

Natür­lich ist es abso­lut emp­feh­lens­wert, sich in die­ser spiel­frei­en Zeit das eine oder ande­re Video von Roger auf You­Tube rein­zu­zie­hen. Vor­zugs­wei­se die vie­len Stu­di­en in Zeit­lu­pe. Jeder wird mir bei­pflich­ten: kein Spie­ler hat sich je so geschmei­dig und tech­nisch bril­lant auf einem Ten­nis­platz bewegt. Wer aber etwas dar­über hin­aus mehr über Roger Fede­rer erfah­ren möch­te, also über den »Men­schen RF« hin­ter dem »Cham­pion RF«, über sei­nen Wer­de­gang, sein Team, sei­ne Pro­jek­te off-court und vie­les, vie­les mehr, der MUSS die Bio­gra­phie von René Stauf­fer lesen! René ken­ne ich noch sehr gut aus mei­nen Schwei­zer Ten­nis­ta­gen. Er gehört qua­si in den »Inner cir­cle« des Unter­neh­mens »Fede­rer Ser­vice« und kann uns mit wirk­lich tol­len Insights ver­sor­gen — span­nend und unter­halt­sam zu Papier gebracht. Denn wir alle wis­sen: Roger, oder bes­ser, sei­ne Frau Mir­ka haben es über die Jah­re hin­aus per­fekt geschafft, jeg­li­che Art von Klatsch- oder Inves­ti­ga­tiv-Pres­se weit hin­ter der Grund­li­nie zu hal­ten. Fünf Asse!

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