Ballwurf-Regel

Alexander Zverev
© Hasenkopf

Fra­ge an Chris­toph Damas­ke: Hal­lo! Ich wür­de ger­ne wis­sen, wie oft man als Auf­schlä­ge­rin einen Ball beim Ser­vice wie­der auf­fan­gen darf, bevor er end­lich gespielt wird. Mei­ne Geg­ne­rin hat dies – unge­lo­gen – im drit­ten Satz wirk­lich in jedem Auf­schlag­spiel sechs bis acht Mal in Fol­ge gemacht, was mich natür­lich irgend­wann zur Weiß­glut brach­te. Ich habe das Match übri­gens ver­lo­ren, weil ich vor lau­ter Wut und Frust kom­plett den Faden ver­lo­ren habe…

Christoph Damaske
© Hasen­kopf

Chris­toph Damas­ke: Vie­len Dank für Dei­ne Regel­an­fra­ge. Dei­ne Fra­ge bekom­me ich auch häu­fi­ger von Pro­fis gestellt, vor allem bei win­di­gen Bedin­gun­gen. Auch die Teil­neh­me­rIn­nen bei den »Bor­kum Open« kön­nen an win­di­gen Tagen ein Lied davon sin­gen. Die Auf­schlag­re­gel schreibt vor, dass inner­halb der 25 Sekun­den auf­ge­schla­gen wer­den muss, also der Ball das ers­te Mal zum Auf­schlag spä­tes­tens in der 25. Sekun­de nach Ende des Ball­wech­sels hoch­ge­wor­fen wer­den muss. Alle wei­te­ren Ver­su­che danach unter­lie­gen nicht mehr der Zeit­re­gel. Theo­re­tisch darf man also so häu­fig wie nötig den rich­ti­gen Ball­wurf ver­su­chen. Soll­te ein absicht­li­ches unsport­li­ches Ver­hal­ten ange­nom­men wer­den, ist es rat­sam, den Ober­schieds­rich­ter, bzw. die Ober­schieds­rich­te­rin an den Platz zu rufen, der/die gege­be­nen­falls eine Ver­war­nung aus­spre­chen kann.

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