Balance »überkopf«

Roger Federer
© Hasenkopf

Fra­ge an Win­fried Ban­zer: Hal­lo Herr Dr. Ban­zer! Wel­che Orga­ne, Mus­keln und Kör­per­re­gio­nen gilt es zu trai­nie­ren, um die Balan­ce zu ver­bes­sern? Vor allem beim Auf­schlag habe ich das Pro­blem, dass ich sehr schnell das Gleich­ge­wicht ver­lie­re, wenn ich die Augen nach oben rich­te. Glei­ches gilt natür­lich auch für den Schmetterball.

Winfried Banzer
© Ban­zer

Win­fried Ban­zer: Dan­ke für die Fra­ge! Der Auf­schlag ist eine typi­sche »Ganz­kör­per­be­we­gung«. Dar­aus geht schon her­vor, dass nahe­zu alle Mus­kel­grup­pen mit unter­schied­li­cher zeit­li­cher und quan­ti­ta­ti­ver Fol­ge an die­ser Bewe­gung betei­ligt sind. Zunächst ist natür­lich der Ten­nis­trai­ner gefragt! Er soll­te sich den Bewe­gungs­ab­lauf genau anse­hen und dann even­tu­ell  tech­ni­sche Feh­ler kor­ri­gie­ren. Unab­hän­gig davon ist für eine gute Balan­ce das Zusam­men­spiel von Ner­ven­sys­tem — begin­nend mi dem ers­ten Kon­takt der Füße auf dem Boden — und Mus­keln ent­schei­dend. All das kann man mit geeig­ne­ten Übun­gen trai­nie­ren. Auch die Kraft der Bei­ne und vor allem des Rump­fes ist für die nöti­ge Sta­bi­li­tät bei der Streck­be­we­gung wich­tig. Gute Sport­wis­sen­schaft­ler bzw Sport­the­ra­peu­ten kön­nen dabei hel­fen, die­se Sta­bi­li­tät für die Balan­ce zu errei­chen. Begin­ne also am bes­ten mit Dei­nem Ten­nis­trai­ner, der sich die Bewe­gung ansieht. Auch einen guten Ath­le­tik­trai­ner soll­test Du zu Rate zie­hen!  Viel Erfolg!

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