Armer Edwin

Armer Edwin.


Von Christoph Kellermann.

Da bereitest Du Dich ein Jahr auf Dein Mega-Event – und ein solches ist der MercedesCup in Stuttgart in jedem Falle – vor und dann regnet es gleich an Tag Eins, an dem Du Deinem Publikum eigentlich schon die ersten Knaller präsentieren wolltest. Und als wäre dieser miserable Auftakt nicht schon schlimm genug, »verspricht« die Wetter-App für die kommenden sechs Tage fünfmal Regen und einmal Gewitter. Nein, Edwin Weindorfer und alle, die am Stuttgarter Weißenhof für eine sportliche und gesellschaftliche Festwoche sorgen wollten, sind angesichts dieser düsteren Prognosen wahrlich nicht zu beneiden. Klar, ein Freiluftevent auszurichten ist immer auch ein stückweit Risiko, frag nach beim Nürnberger Versicherungen Cup, der in diesem Jahr ebenfalls nur unter äußerst bescheidenen Witterungsbedingungen und mit Ach und Krach über die Bühne gehen konnte. Drücken wir Edwin und in der Woche darauf in HalleWestfalen auch Ralf Weber alle Daumen, dass nicht nur die Matches »irgendwie« gespielt werden können, sondern dass diese Turniere auch für die vielen erwartungsfrohen Fans, ohne die solche Turniere überhaupt nicht möglich wären, ein Erlebnis werden.


Juni 2019 · Photocredit: Jürgen Hasenkopf