Warm-Up

»tennisredaktion.de«

Teppich von hinten aufgerollt

Bei den Grand-Slam-Turnieren hat er sich stetig gesteigert im Laufe der Saison 2018, dieser Novak Djokovic: Achtelfinale in Melbourne, Viertelfinale in Paris und nun der für viele doch sehr überraschende Titelgewinn in Wimbledon. Zugegeben, auch ich hatte den Serben keinesfalls auf meiner Favoritenliste. Weiter…

Slapstick in Perfektion

Ich würde es vorsichtig mal als »undankbar« bezeichnen, wenn man als Tennis-Lady auf dem berühmtesten Tennisplatz des Universums vor ausverkauftem Haus um den wichtigsten Tennistitel der Welt unmittelbar nach einer sportlichen Monsterdarbietung eines Novak Djokovic sowie eines Rafael Nadal antreten muss. Weiter…

Brief an Wim Fissette

Lieber Wim. Angelique Kerber wurde gestern Wimbledonsiegerin. Wahnsinn. Verrückt. Vor allem, wenn man das vergangene Jahr betrachtet. Dieser Wimbledontitel gehört selbstverständlich auch Dir. Zu großen Teilen sogar. In Deutschland wird gefühlt ja einzig und allein der erste Platz bei einem Großereignis gewürdigt. Weiter…

Ganz, ganz großer Sport

Was war das für ein Viertelfinale in Wimbledon zwischen Rafael Nadal und Juan Martin Del Potro. Da ist zunächst einmal die Matchqualität zu erwähnen, das war Tennissport allererster Güte. Andy Murray sprach am BBC-Mikro im fünften Satz vom besten Tennis, welches er je gesehen habe. Da lag Sir Andy gewiss nicht falsch. Weiter…

Brief an Julia Görges

Liebe Julia. Zunächst einmal möchte ich Dich beglückwünschen zu einem bemerkenswerten Turnier in Wimbledon. In den vergangenen Jahren bist Du an der Church Road stets in Runde Eins gescheitert, diesmal hast Du Dich bravourös ins Semifinale gespielt. Gratulation auch an Dein sympatisches »Miniteam« in der Box. Weiter…

Der Nimbus schwindet

Um eins gleich vorweg zu nehmen: dieser Blogbeitrag ist kein Abgesang auf Roger Federer. Nicht, dass wir uns missverstehen. Im Gegenteil sogar: die Leistung, die der Schweizer im Alter von fast 37 Jahren noch immer abliefert, ist gar nicht hoch genug anzurechnen! Was allerdings auffällt, ist, dass der Nimbus der Unbesiegbarkeit schwindet. Weiter…

»Zwanzig Jahre – ein Traum«

Samstag, 7. Juli 2018, 11 Uhr, Münster, Hafenplatz. Vier blaue Zelte machen vor der malerischen Kulisse der Studenten- und Fahrradstadt mit Blick auf unzählige kulinarische Treffpunkte auf sich aufmerksam. Sterne zieren diese Zelte, goldene sternförmige Luftballons glänzen in der Sonne. An jeden dieser Luftballons ist eine Karte geheftet. Weiter…

»Three Lions« rule

Das Wimbledonturnier geht in die zweite Woche und hat ohne jeden Zweifel hart damit zu kämpfen, dass parallel die Fußball-Weltmeisterschaft läuft. Diese »Konkurrenzveranstaltung« wäre allerdings keine solche, würden die »Three Lions« in Russland nicht so toll auftrumpfen. »König Fußball« bietet Wimbledon die Stirn. Weiter…

Brief an Alexander Zverev

Dein Auftritt gestern beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon, dass Du laut eigener Aussage ja eigentlich gewinnen wolltest, war eine Farce und erinnerte ein Stückweit an die Spiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Russland: satt, selbstherrlich, mitunter arrogant und immer die Schuld woanders suchend. Weiter…

Verdienter Lohn

Also das hat er sich wirklich verdient: Jan-Lennard Struff überzeugte in Wimbledon bislang mit seinem unbändigen Willen, sich ein Drittrundenmatch auf dem berühmtesten Tennisplatz der Welt gegen den ohne jeden Zweifel besten und erfolgreichsten Tennisspieler aller Zeiten, Roger Federer, erarbeiten zu wollen. Weiter…

Brief an Oliver Pocher

Was bist Du für ein erbärmlicher, kleiner Versager. Anstatt Dich auf Deine Kernkompetenz zu konzentrieren, nämlich: auf der Bühne witzige Schoten aus dem Alltag des Lebens zu reißen, verstrickst Du Dich in eine nicht enden wollende Social-Media-Fehde mit Deinem Intimfeind Boris Becker. Ein hilfloses Ringen nach Aufmerksamkeit. Weiter…

Gut gemacht, Jürgen!

Die »Gebrauchsanleitungs-Serie« hat sich ja beim PIPER Verlag als eine Art Dauerbrenner etabliert. Ob für die Fußballnationalmannschaft, für’s Fahrradfahrer oder die Selbstverteidigung, zu allen erdenklichen Themen gibt es sie mittlerweile. Die »Gebrauchsanleitung für Tennis« schreibt ein weiteres Kapitel dieser Erfolgsgeschichte. Weiter…

Unwiderstehlicher Glaube

13 lange Jahre ist es her, da bemühten sich vier deutsche Nachwuchsspieler auf »tennisredaktion.de« um eine Wildcard für das Hauptfeld des MercedesCup am Stuttgarter Weißenhof. Einer von ihnen war der damals blutjunge Mischa Zverev, dessen Bruder Sascha war zu jedem Zeitpunkt gerade einmal acht Jahre alt. Weiter…

Tennis brutal: 450 Verlierer

Die Qualifikationsmühlen im berüchtigten Roehampton stehen mittlerweile still und die jeweils 16 Wimbledon-Qualifikationsplätze im Damen- und Herren-Einzel sind vergeben. Drei Deutsche haben den Sprung ins Hauptfeld geschafft. Aber: alleine in der Quali sind die Träume von 80 Damen und 116 Herren bereits im Vorfeld geplatzt. Weiter…

Lottner vor Durchbruch

Nach Paris ist vor Wimbledon. Diese beiden Grand-Slam-Turniere geben sich im Turnierkalender traditionell die Klinke in die Hand. Insgesamt zwölf deutsche Profis haben sich in die Qualifikationsmühle für das unumstrittene Turnier-Highlight des Jahres gewagt, sieben von ihnen sind gleich in der ersten Runde auf der Strecke geblieben. Weiter…

Brief an die ATP

Wie viele Eskapaden darf sich der Tennisspieler Kyrgios eigentlich noch erlauben, bevor er dauerhaft weggesperrt wird?! Ohne jeden Zweifel ist der Australier ein begnadeter Sportler mit vielen Facetten. Vielleicht sogar mit zu vielen. Dieser Mann ist hierbei aber längst nicht mehr das viel zitierte »Contraire«, welches so oft herbei gewünscht wird. Weiter…

Tatjanas erstes Mal…

Das »erste Mal« ist immer etwas Besonderes. So wird Tatjana Maria den heutigen 24. Juni 2018 sicher für immer in besonderer Erinnerung behalten. Nach 95 Minuten gewann sie nämlich mit den »Mallorca Open« ihr erstes WTA-Turnier überhaupt. Und das nach einer sportlichen Durststrecke im laufenden Jahr, die ihresgleichen sucht. Weiter…

Meister der Täuschung

Über Boris Becker ist viel geschrieben worden – vor allem in den vergangenen Tagen – und zwar in allen Medien, egal ob auf Ebene des Boulevard oder des Sports. Die allgegenwärtigen Themen: Beckers Trennung von Lilly, Beckers Schuldenberge und Beckers angeblicher Diplomatenstatus. Becker lässt kein Fettnäpfchen aus. Weiter…

Paire kriegt Tür nicht zu

Nun, da habe ich in meinem gestrigen Blog doch gar nicht so falsch gelegen, als ich Benoit Paire im Viertelfinale von Halle berechtigte Chancen gegen Superstar Roger Federer einräumte. Gerade mal ein Punkt hat dem Franzosen zum ganz großen Wurf gefehlt. Ähnlich wie Nick Kyrgios in der Woche zuvor in Stuttgart. Weiter…

Teils heiter, teils wolkig

Für jeden Turnierveranstalter ist es wichtig, dass die so genannten »prominenten Zugpferde« so lange wie möglich im Rennen bleiben und vor allem: dass das Wetter mitspielt. Besonders im beschaulichen Halle in Westfalen sind diese beiden Komponenten unverzichtbar, denn das Turnier lebt von diesem attraktiven Gesamtpaket. Weiter…

Mr. PeRFfect

Über Roger Federer wurde schon viel geschrieben und eigentlich auch schon alles gesagt. Dieser Ausnahmekönner aus der Schweiz ist und bleibt ein Phänomen. Im Jungseniorenalter im Januar bei den Australian Open mal eben den 20. Grand-Slam-Titel eingefahren und die Sandplatzsaison vernünftigerweise sausen lassen. Weiter…

Gerry Weber

Düstere Zahlen und nicht minder düstere Zukunftsprognosen werden dieser Tage wieder im Bezug auf den Modekonzern GERRY WEBER kolportiert. Das Internetportal »wiwo.de« bezieht sich in seinem am 14. Juni veröffentlichten Beitrag auf »Handesblatt Online« und berichtet von herben wirtschaftlichen Rückschlägen. Weiter…

Man verneigt sich.

„Qui, il l’a fait à nouveau!“ 2005, 2006, 2007, 2008, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2017 und 2018. Rafael Nadal nahm nun schon zum elften Mal die Siegertrophäe beim härtesten und wichtigsten Sandplatzturnier der Welt entgegen. Ein entsprechendes Superlativ für diese außergewöhnliche Leistung muss erst noch erfunden werden. Weiter…

Eine würdige Nummer Eins

Sie ist die Nummer Eins der Welt. Absolut unangefochten. Mit 7.270 Punkten hatte sie bereits vor den French Open 1.140 Zähler mehr auf dem Konto, als die beiden besten deutschen Damen Julia Görges (WTA 11) und Angelique Kerber (WTA 12) zusammen. Nach dem zweiten Grand Slam des Jahres wird der Unterschied noch gravierender. Weiter…

No-look-1-second-handshake

Nein, von den Ergebnissen her gibt es absolut nichts auszusetzen bei Angelique Kerber. Die Kielerin spielt nach wie vor eine ausgezeichnete Saison und begeisterte auch bei den French Open in Paris trotz ihrer Dreisatzniederlage gegen eine unwiderstehliche Simona Halep. Dennoch wurde gestern aus einem Kampf wieder einmal Krampf. Weiter…

RG-Zwischenfazit

So, liebe Freunde, die erste Woche des zweiten Grand-Slam-Turniers des Jahres ist vorüber und es ist Zeit für ein kurzes Zwischenfazit. Die Achtelfinalpartien des Damen- und Herren-Einzels laufen auf Hochtouren und »tennisredaktion.de« wirft für Euch einen Blick auf die aktuellen Geschehnisse im »Bois de Boulogne«. Weiter…

Bücher zu verschenken

»tennisredaktion.de« schenkt Dir eins von zehn hoch interessanten Tennisbüchern! In unserer aktuellen Aktion dreht sich alles um die »Gebrauchsanweisung für Tennis« von Journalist und Autor Jürgen Schmieder. Was Du dazu tun musst, erfährst Du über den folgenden Link. Die Aktion ist übrigens bis zum 31. Juli geschaltet. Weiter…

Buchvorstellung

»tennisredaktion.de« präsentiert Euch ein Buch der ganz besonderen Sorte: »Gebrauchsanweisung für Tennis« von Journalist und Autor Jürgen Schmieder. Wer schon mal mit einem Schläger auf die Filzkugel eingeprügelt hat, der weiß: Tennis ist viel mehr als ein Sport. Es ist Lebensgefühl, Stilschule und philosophische Feldforschung. Weiter…

Madame Courage

Wer das Match von Petkovic gegen Lokalmatadorin Mladenovic zum Auftakt der French Open im TV gesehen hat, der wird den Hut ziehen vor der Darmstädterin, die sich den 7:6, 6:2-Erfolg mehr als verdient hat. Unkonventionell, aber absolut unnachgiebig zog sie der Französin im Tiebreak des ersten Durchgangs alle Zähne. Weiter…

»Back to the roots«


Nach einem vierjährigen Ausflug in die Welt des »tweener« meldet sich unser Portal unter der Flagge der »tennisredaktion« bei Euch zurück. »Back to the roots« sozusagen, denn unter »tennisredaktion.de« nahmen wir vor knapp 20 Jahren unsere journalistische Arbeit auf. Der Großteil unserer Stamm-User hat sich diesen Weg seit geraumer Zeit gewünscht und was soll ich sagen? Ihr habt uns mit Euren vielen Zuschriften restlos überzeugt! Bei der Aufbereitung unserer Beiträge werden wir – wie Ihr es gewohnt seid – auch weiterhin gern den Finger in die viel zitierte »Wunde« legen und hoch interessante Themen anpacken. Themen, über die geschätzte Kollegen nicht berichten wollen oder dürfen. Bei der Themenauswahl wollen wir Euch gern mit einbeziehen. Unter info@tennisredaktion.de könnt Ihr uns schreiben, wenn Euch ein bestimmtes Thema auf der Zunge brennen sollte.

Abschließend etwas in eigener Sache: großer Dank geht an Carolin Horst, Brigitte Neumann, Aileen Kellermann, Stephan Medem, Marc-Kevin Goellner, Boris Krumm, Falk Machwirth, Simon Schmidt, Professor Dr. Winfried Banzer, Nick Kellermann, Jörg Linden und Reimar Bezzenberger für die engagierte redaktionelle Mitarbeit. Ein ganz besonderer Dank geht an den geschätzten Kollegen Jürgen Hasenkopf für die vielen unfassbar guten Fotos, die diesem leidenschaftlichen Portal erst die richtige Würze verleihen.

Euer Christoph Kellermann,
Herausgeber »tennisredaktion.de«