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Welche Turnierformen gibt es?Alfons möchte wissen: "Hallo Frau Isecke! Zunächst einmal Respekt vor Ihren erbrachten Leistungen. Hammermäßig. Nun meine Frage: Spielen auch die Rollstuhltennisspieler nach der ganz normalen Zählweise? Und gibt es bei den ganz großen Turnieren auch Matches über drei Gewinnsätze? Gruß, Alfons." Rollstuhltennisexpertin Regina Isecke: Hallo Alfons, danke für das Kompliment, das freut mich. Rollstuhltennis wird nach den gleichen nationalen wie internationalen Regeln gespielt (DTB/ITF), auf allen Belägen (Sand, Greenset, Hardcourt, Kunstrasen, etc.). Die Devise: Je weicher der Tennisplatzbelag, desto langsamer ist der Rollstuhl-Tennisspieler im Spiel und er verliert etwas an Dynamik. Die einzige Sonderregelung ist: Der Ball darf 2 Mal aufspringen, einmal im regelgerechten Feld, das zweite Mal darf er auch außerhalb aufkommen (Kannregel). Die ITF Wheelchair Tennis Tour besteht mittlerweile aus mehr als 130 Turnieren auf der ganzen Welt. Gespielt wird bei den Damen und Herren bisher nur über zwei Gewinnsätze. Die Turniere werden nach einem bestimmten Turniermodus kategorisiert und erhalten, ja nach Voraussetzungen eine Einstufung zur Erlangung der Weltranglistenpunkte. Turnierkategorien: Kleinste Turnierform ist ein CS 5 Turnier, es folgen CS 4 bis CS 1 Turniere, höchste Turnierserie: Super Series Turniere (SS). Die ARAG German Open, die 2006 wiederum in Essen stattfinden werden (21.–24. September) wurden von der ITF als CS 3-Turnier anerkannt. Es grüßt aus Pulheim herzlich, Regina Isecke.
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04.12.2009 - 00:00 Uhr |
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