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Rückhand-Volley ein- oder beidhändig...? Gerd möchte wissen: "Hallo Jörg! Meine Frage lautet: Rückhand-Volley ein- oder beidhändig? Hier streiten sich die Geister, ob es eine Todsünde für einen Trainer ist, den beidhändigen Rückhandvolley zuzulassen. Kennst du die Vor- und Nachteile dieser beiden Schlagvarianten? Danke und Gruß Gerd." Trainings- und Technikexperte Jörg Linden: Hola Gerd, ich sehe dieses Thema nach dem Erfolgs- und Wohlfühlprinzip des Schülers. Es gibt Situation, da ist - wie oft in Melbourne zu sehen - der beidhändige Topspinvolley ein Waffe gegen höhere Defensivbälle. Wenn der Schüler koordinativ oder krafttechnisch Schwierigkeiten hat, einhändig Volley zu spielen, empfehle ich den beidhändigen Volley. Aus gesundheitlichen Gründen bei Kindern sowieso. Ich bin ein Freund davon, beide Varianten zu trainieren, um koordinativ Fortschritte zu erlangen und weil es Situatonen gibt, in denen einhändig (bessere Reichweite, mehr Gefühl) bzw. beidhändig (einfacher Griff, Stabilität) die bessere Lösung bedeuten kann. Ich sage meinen Schülern immer: Wir sind ja nicht in der Tanzschule oder im Benimmkurs, wo es besondere Standardmethoden gibt. Wir sind stets auf der Suche nach individuellen Lösungen. 'Ausprobieren'! Gruß, Jörg.
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04.12.2009 - 00:00 Uhr |
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