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ITF-LoS-Sommercup – ein echtes Erlebnis...

nicht nur sportlich, weil sich viele, viele hoffnungsvolle Talente die Bälle um die Ohren hauen, sondern auch und vor allem hinter den Kulissen. Fragen über Fragen türmen sich in dem kleinen Raum hinter der Turnierleitung, dort wo sich Helfer, Schiedsrichter, Supervisor und Pressevertreter acht Tage lang auf engstem Raum vertragen müssen. „Wo ist das Druckerpapier? Warum hat mein Laptop kein Windows XP mehr? Wer holt das Eis ab? Wann fährt der nächste Shuttle zum Hotel? Ist die Auslosung schon fertig? Weiß einer den Cut? Wo sind die Platzwarte?“ Antworten auf diese und mehr Fragen gibt es selten. Die Fragestellungen verpuffen nahezu alle im Raum. Warum? Na, weil alle beschäftigt sind – irgendwie, irgendwo. Wie ein Ameisenhaufen. Es wird auch geflucht, meist ist die Technik schuld. Hinzu kommt ein Mischmasch aus den verschiedensten Sprachen - normal, wenn knapp 30 Nationalitäten zusammenkommen, um auf internationalem Niveau um eine Handvoll Weltranglistenpunkte zu kämpfen. Jeder will vorankommen, auf dem Weg nach ganz oben. Für viele hier ist es der erste Auftritt auf internationaler Bühne. Entsprechend nervös und hektisch gehen die Aktiven zu Werke - aber auch Betreuer, Eltern und Coaches. Routine oder Souveränität Fehlanzeige.

Bereits in der Qualifikation werden viele ‚Möchtergernprofis‘ auf den Boden der Tatsachen geholt. Die Früchte hängen hoch, sehr hoch. Auf der Großleinwand wird am Qualisonntag das Endspiel der Gerry Weber Open übertragen. Dort stehen sich Roger Federer und Lleyton Hewitt gegenüber, zwei Wimbledonsieger, die sich ein überragendes Dreisatz-Finale liefern und einst selbst den harten und steinigen Weg über die Future- und Challengerturniere gegangen sind. Ein junger deutscher Spieler im perfekten Nadal-Outfit, kommentiert, bewaffnet mit fünf(!) Rafa-Rackets unter dem Arm, die derzeitige Form des Ausnahme-Schweizers, der in diesem Jahr erst ein Turnier gewonnen hat (die Australian Open!) mit Kopfschütteln und abfälligen Bemerkungen, um dann knapp eine Stunde später in der ersten Qualirunde des mit 10.000 US-Dollar dotierten ITF-LoS-Sommercup beim TC Weiden völlig chancenlos die Segel zu streichen. Anspruch und Realität liegen halt oft sehr weit auseinander. Den Weg nach ganz oben schaffen nur die Wenigsten. Aber auch das Coachen und Betreuen will gelernt sein – auch das können wirklich nur die Wenigsten. Jungen Talenten werden bereits unmittelbar nach Verlassen des Platzes von Eltern und Trainern ordentlich die Leviten gelesen - pädagogisch besonders wertvoll. Die, die sich am Ende wirklich durchsetzen, schaffen das, weil sie Spaß an der Sache haben, den Sport lieben und befreit aufspielen (dürfen). Gott sei Dank lernt man im Laufe einer solchen Turnierwoche auch diese wenigen Menschen kennen - die, die den Tennissport perfekt repräsentieren und sportlich fair ihren Weg gehen. Das wiederum macht UNS Spaß, die wir die Szene beobachten und Bericht erstatten. Denn eins ist doch klar: TENNIS ist ein toller Sport und entgegen vieler anderer Meinungen absolut in. Aktuell spielen die Hauptfeldspieler – also die Arrivierten vor sicher vielen Zuschauer beim TC Weiden. Es ist angerichtet. Beste Grüße aus Köln schickt Christoph Kellermann.

17.06.2010 - 09:40 Uhr   |   KOMMENTARE...   |   Shopping...   |   Home...

Schade: Tennis-Germany.de versinkt im Dauerschlaf...

Wie steht es eigentlich um das Internet-Portal Tennis-Germany? Mit vielen Vorschusslorbeeren und einer wunderbaren Grundidee im Mai 2007 gestartet, dümpelt Tennis-Germany heute im weltweiten Datennetz leider weitestgehend vor sich hin. Einige wenige User fragen sich im hauseigenen angehängten Forum völlig zu recht, weshalb die Seite tot sei. Die Intension bei der Gründung des Vereins Tennis-Germany e.V. war folgende: 'Durch den Zusammenschluss von fast allen aktuellen Profis wollen wir Einheit demonstrieren – wir sind ein Team und wir haben ein gemeinsames Ziel: Tennis soll wieder interessanter und attraktiver werden – für die Fans, die Medien und die Sponsoren. Im Tour-Alltag waren wir bisher als Individualisten unterwegs, aber eine Sache eint uns: Tennis ist unser Leben und es muss wieder lebendiger werden!' Bis hierher alles wunderbar.

Mit vielen interessanten Hintergrundbeiträgen und Insiderinfos 2007 gestartet, erfährt man heute (Januar 2010) auf der Startseite des Portals, dass kein Deutscher die zweite Turnierwoche bei den US Open 2009 erreichen konnte. Das sind natürlich alte Kamellen. Die Frage, die erlaubt sein muss: Gibt es denn seit gut vier Monaten nichts Neues aus dem Lager der deutschen Tennisprofis zu berichten? Das ist sehr schade, denn der Ansatz, Profis in die Pflicht zu nehmen, um durch eine offensive Kommunikation mit Fans und Medien den Tennissport hierzulande wieder populär zu machen, war genau der Richtige. Was man im Vorfeld vielleicht vergaß oder unterschätzte: Tennis ist heutzutage weder auf dem Platz, noch in den Vereinen oder gar im Netz ein Selbstläufer. Hinzu kommt, dass die Profis dauerhaft an die Hand genommen und zur medialen Mitarbeit verdonnert werden müssen, damit das Gesamtkonzept greifen kann. Reine Spielerportraits gibt es auf den Seiten der WTA und ATP - und das wesentlich umfangreicher und aktueller. Hinzu kommt, dass denn ein Internetportal von der Aktualität durch eine professionelle mediale Führung lebt. Und seien wir ehrlich: es gab nach den US Open 2009 eine ganze Reihe von tollen nationalen Nachrichten, die es wert gewesen wären, erwähnt zu werden. Ich erinnere hier nur an den bärenstarken Saisonausklang von Michael Berrer oder die nationalen Meisterschaften in Offenburg. Um ein wenig mehr zu erfahren, müssen die User von Tennis-Germany.de heute dem Link zu Twitter folgen. Wenn aber nur dort weitergezwitschert wird, ist das Portal Tennis-Germany eigentlich überflüssig. Das ist fatal, denn die Grundidee von Alexander Waske und Co. hätte dem deutschen Tennis wirklich gut getan - hätte Profis, Funktionäre, Medien und Fans vereinen können. Beste Grüße und ein frohes und vor allem ein verletzungsfreies Tennisjahr 2010, Christoph Kellermann.

01.01.2010 - 09:34 Uhr   |   KOMMENTARE...   |   Shopping...   |   Home...

Weltklasse? Einspruch, Herr Präsident...

Ein weiteres (Tennis)Jahr ist Geschichte und es ist ja fast eine mediale Pflicht, dieses zum Jahreswechsel Revue passieren zu lassen. Was hat uns das Jahr 2010 alles offenbart? Zunächst halten wir fest, dass das deutsche Tennis im internationalen Vergleich auf keinen Fall so gut dasteht, wie es derzeit von einigen Offiziellen schön geredet wird. Die jüngste Aussage von DTB-Präsident Georg Von Waldenfels, das deutsche Tennis hätte Weltklasseformat, lasse ich so nicht durchgehen, es sei denn ihm liegen nur die Weltranglisten ab Platz 51 vor. Sicher, wir haben bei den Herren elf Spieler in den Top 100 und bei den Damen derer sechs, aber echtes Weltklasseformat dürfte man - einen guten Tag und Verletzungsfreiheit vorausgesetzt - allenfalls Tommy Haas bescheinigen. Der Bursche hat Zeitlebens unfassbar viel Talent und lässt sich trotz seiner zahlreichen Operationen nicht davon abbringen, immer wieder mit Weltklasseleistungen auf sich aufmerksam zu machen, wie in diesem Jahr bei seiner Halbfinalteilnahme in Wimbledon.

Hinter dem Kämpfer Haas wird es dann aber sehr überschaubar, wenn es darum geht, Aspiranten auszumachen, die bei den großen Events für Furore sorgen könnten. Ähnlich sieht es bei den Damen aus. Mit Sabine Lisicki (Weltranglistenplatz 22) befindet sich nur eine einzige deutsche Spielerin in den Top 50. Zu wenig für den größten Tennisverband der Welt. Immerhin wollen wir dem deutschen Tennis zu Gute halten, dass sowohl die Damen, als auch die Herren 2010 in den jeweiligen Weltligen spielen dürfen. Das ist auch und vor allem ein besonderer Verdienst der beiden Bundestrainer Patrik Kühnen und Barbara Rittner, die ihre Aufgaben einmal mehr mit Bravour erledigt haben. Zurück zum Tennisjahr 2009: Anna-Lena Grönefeld krönte ihr wundersames Comeback in Wimbledon mit dem Triumph im Mixed. Nicht, dass wir Deutschen es dank Becker, Graf, Kohde und Stich nicht wissen, wie es sich anfühlt, bei einem Grand Slam zu siegen, wir hatten es wohl einfach nur vergessen. Danke, Anna-Lena für diesen ebenso überraschenden wie überragenden Erfolg an der Church Road. Bei den Herren erarbeitete sich Roger Federer die Spitzenposition zurück. Wer hätte es ihm nicht gegönnt, einmal in Paris zu triumphieren? Darüber hinaus wurde King Roger Vater von Zwillingen. Der Grand Slam-König dürfte mit dem abgelaufenen Jahr demnach mehr als zufrieden sein, auch wenn er für seine Verhältnisse reichlich Niederlagen einstecken musste. Nun ist der vermeintlich beste Tennisspieler aller Zeiten zurück auf dem Thron. Gratulation! Der Argentinier Juan Martin Del Potro hat aus dem führenden Quartett (Federer, Nadal, Djokovic, Murray) ein Quintett gemacht. Da kann wirklich jeder jeden schlagen. Die neue Saison wird spannend, vor allem auch, weil darüber hinaus mit vielen weiteren Spielern zu rechnen ist, wie Weltmeister Nikolay Davydenko oder Andy Roddick. Die Herausforderungen für Roger Federer wachsen. Welche Rolle mittelfristig die deutschen Profis in der Spitze spielen werden, muss abgewartet werden. Die Arrivierten zählen bereits zum älteren Semester und werden sicher nicht mehr allzu lange auf der Tour sein, die so genannten jungen Wilden müssen erst mal zeigen, wie wild sie wirklich sind. In Deutschland fehlt es an Beständigkeit und vor allem fehlt es an echten Typen, die sich deutlich unterscheiden von der geballten Masse der Tennisprofis. Lassen wir uns überraschen, was das neue Jahr bringt, es geschehen ja immer wieder Zeiten und Wunder. Beste Grüße und ein frohes und verletzungsfreies Jahr 2010, Christoph Kellermann.

30.12.2009 - 17:06 Uhr   |   KOMMENTARE...   |   Shopping...   |   Home...

Von Waldenfels kämpft gegen geballte Opposition...

Ist der DTB bald pleite? Steht das deutsche Tennis vor dem Aus? Wie viel Schuld trägt Georg von Waldenfels an dieser Misere? Das waren die alles beherrschenden Schlagzeilen in der deutschen Medienlandschaft in den vergangenen Wochen. Es wurde viel diskutiert. Das Tennismagazin, Deutschlands zweifellos bestes Printmedium in Sachen Tennis, forderte bereits vor Monaten die Gründung eines 'Neuen Deutschen Tennis Bundes', sprich: einen radikalen Neuanfang, Hessens Landespräsident Dirk Hordorff legte in diversen Interviews, auch mit der Tennisredaktion, mächtig vor und scheute sich nicht, knallharte Fakten und Zahlen auf den Tisch zu legen, dass einem als Tennisfan nur schwindelig werden konnte. Die Folge: Acht Landespräsidenten erwachten ansatzweise aus dem Dornröschenschlaf und entzogen dem DTB-Präsidium das Vertrauen. Eine Reaktion seitens der Landesverbände, auf die man lange gewartet hatte. Zu lange? Wie schlimm steht es wirklich um den größten Tennis-Verband der Welt? Tennisredaktion.de wollte es wissen, fragte nach beim Präsidenten himself. Der aber blockte kurz vor der Bundesausschuss-Sitzung in Bremen ab, wollte auf die vielen offenen Fragen aktuell nicht Stellung nehmen und sich schon gar nicht an einer öffentlichen Diskussion beteiligen. Diese Haltung gilt es zu respektieren. Aber muss man sie auch verstehen?

Wenn der Deutsche Tennis Bund nun plötzlich von einem Schulterschluss innerhalb der Führungsgremien spricht, so ist dies für mich doch mehr als verwunderlich. Wo sind die Probleme denn plötzlich hin? Wegdelegiert an die vier frisch eingerichteten Task Forces, die den Karren mit Hilfe externer Fachleute nun aus dem Dreck ziehen sollen? Öffentliche Diskussionen sollen offensichtlich durch den vermeintlichen Schulterschluss im Keim erstickt werden. Der DTB-Präsident will das alles intern geklärt haben. In der Tat ist es allseits ruhig geworden um dieses heikle Thema. Nicht so auf unserer Tennisredaktion! Wir haben unsere User aufgefordert, Stellung zu beziehen und Meinungen einzusenden. Einen Teil davon haben wir veröffentlicht. Knapp 700 Mails haben sich unterdessen in unserer Redaktion angesammelt, die Meinung der Tennisbase sowie auch ausgewiesener Tennisexperten ist eindeutig: Mit einer Ausnahme gab es bislang kein einziges klares Votum für den amtierenden Präsidenten und dessen Mannschaft. Lediglich Eberhard Mensing, früherer bayerischer Landespräsident, scheint sich der heiklen Situation im deutschen Tennis nicht bewusst zu sein, stellt sich schützend vor den DTB-Präsidenten. Von Waldenfels hätte sich Jahre lang nachweislich mit voller Kraft bemüht, einen potenten Sponsor für den DTB an Land zu ziehen. Nun, dieses 'Bemühen' will ich von Waldenfels gar nicht in Abrede bringen - gefunden hat er aber keinen. Stattdessen verscherbelte der - noch einmal - größte Tennisverband der Welt unter von Waldenfels in den letzten Jahren nach und nach sein Hab und Gut. Georg von Waldenfels sagt, ein Rücktritt sei für ihn kein Thema. In seinem letzten Interview mit dem geschätzten Kollegen Jörg Allmeroth schloss er sogar eine weitere Amtsperiode nach 2011 nicht aus. Auch von einem Misstrauen der Landesverbände gegenüber ihm und seinen Mannen will er nicht viel wissen. Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen: Warum klebt von Waldenfels wie eine Klette an seinem Amt? Ist die Gründung der vier Task Forces auf Initiative der Landesverbände nicht Beweis genug für deren Misstrauen gegenüber dem DTB-Präsidium? Freiherr Georg von Waldenfels fährt keine klare Linie, hat den Schlingerkurs gewählt. Sein wohl schärfster Kritiker, Dirk Hordorff, bezeichnete ihn jüngst als 'Lügenbaron'. Von Waldenfels muss sich aktuell aber längst nicht nur gegen Hordorff zur Wehr setzen, auf der anderen Seite des Netzes hat sich eine geballte Opposition formiert. Dies kann durchaus ein Best-of-Five-Match werden, gespickt mit vielen taktischen Finessen und gemeinen Trickschlägen, es sei denn, der Präsident wirft vorher das Handtuch. Das aber schließt er bekanntlich kategorisch aus. Der Tennisfan an der Basis darf gespannt sein auf die dunkle Jahreszeit. Wir sind es auch. Schreibt uns weiter fleißig eure Meinung zu diesem Thema... - Beste Grüße, Christoph Kellermann.

30.11.2009 - 21:03 Uhr   |   KOMMENTARE...   |   Shopping...   |   Home...

Glitzerwelt, Größenwahn und schamloser Reichtum...

Die Vereinigten Arabischen Emirate habe der Israelin Shahar Peer die Einreise und demzufolge die Teilnahme am 2 Millionen-Dollar-Event verweigert. Dass dies den Missmut der Tenniswelt hervor ruft und rund um den Globus hohe mediale Wellen schlägt, war zu vermuten. Man könne es auf Grund der politischen Lage im Nahen Osten nicht verantworten, hieß es in einer öffentlichen Erklärung. Böse Zungen behaupten, einer renommierten Tennisspielerin die Einreise zu verweigern, bringe der Region wertvolle Publicity. Und was tut der Weltverband? WTA-Chef Larry Scott wolle Shahar Peer jede Unterstützung bieten, die erforderlich sei, um mit dieser Situation umzugehen. Der Turnierveranstalter will die israelische Nummer eins finanziell entschädigen, weil sie nicht wie geplant am Turnier teilnehmen konnte. Klasse - Kuh vom Eis. Manche sagen, der Weltverband habe keine Eier. Man hätte das Turnier absagen müssen, um sofort ein Exempel zu statuieren. Andere wiederum meinen, die Kolleginnen von Shahar Peer hätten Solidarität zeigen müssen und in Dubai erst gar nicht zum Schläger greifen dürfen. Doch alles das wäre wahrlich ein Märchen aus Tausend und einer Nacht, denn da wo es nach einem Haufen Kohle stinkt, sind Solidarität und Vernunft selbstverständlich ausgesprochene Fremdwörter. Das dürfte uns allgemein nicht neu sein.

Dubai hat in den vergangenen Jahren stets Weltoffenheit und Moderne propagiert. Doch eines sei gesagt: Wer Millionen von Touristen und finanzkräftigen Unternehmern und Promis in sein Land locken will, der muss jedermann die Arme öffnen. Statt Weltoffenheit und Toleranz regiert nicht nur - aber besonders - in Dubai der Größenwahn. Eine Palmeninsel, die entgegen der Naturgesetze gebaut wurde, der Burj-Tower, der schier endlos in den Himmel wächst und das Empire State Building aussehen lässt wie einen Legoturm, oder das prunkvolle Atlantis Hotel, das der Mensch nicht braucht. Diese Liste ließe sich wohl beliebig fortführen. Touristen aus aller Welt schleppen massenweise das Geld nach Dubai, die Reichen und Schönen sichern sich ein 'Reihenhäuschen' auf der Palmeninsel. Schön doof, aber man will ja dazugehören. Nun, im Fall Peer ist die Empörung allseits groß, doch was wird passieren? Nichts. Auch nach dem 'Fall Peer' wird man allseits zur Tagesordnung übergehen. Die WTA wird auch im nächsten Jahr auf die Dubai-Millionen nicht verzichten wollen, die Touristen werden weiterhin 'ein Leben lang' sparen, um den armen Scheichs ihr hart verdientes Geld in die Hände zu drücken und die Politik wird weiterhin einen großen Einfluss haben auf die sportlichen Veranstaltungen rund um den Globus. Es gibt nicht wenige, die fordern: Dubai beenden, sofort, für immer, Schluss, Ende, Aus. Von Seiten der EU soll man gehört haben: 'Kein Tourismus in Dubai!' - Es darf herzlich gelacht werden, denn so lange die Wessis auf glitzernde Fassaden und schamlosen Reichtum herein fallen, wird sich nichts ändern. Glaubt mir eins: Sport und Politik sind enger miteinander verbunden, als wir alle gemein annehmen... - Beste Grüße, Christoph Kellermann.

05.05.2009 - 20:42 Uhr   |   KOMMENTARE...   |   Shopping...   |   Home...
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