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Interview mit Nachwuchsmann Dominik Schulz... München. Interview mit Dominik Schulz, der optimal in die Juniorenkonkurrenz der Australian Open gestartet ist und im Dezember eine Woche mit US-Star Andy Roddick trainiert hat. Nachwuchsprofi Dominik Schulz vom TC Großhesselohe hat in der Juniorenkonkurrenz der Australian Open einen Auftakt nach Maß hingelegt. Der 17-Jährige, im Einzel an Position acht gesetzt, gewann sein erstes Match gegen den Iren John Morrissey in nur 46 Minuten mit 6:1 und 6:1. Auch im Doppel steht Schulz bereits in der zweiten Runde. Mit Kevin Krawietz, seinem Trainingspartner aus der FORMAXX TennisBase in Oberhaching, besiegte er heute das australische Duo James Frawley/Nick Kyrgios mit 6:3 und 7:5. Schulz’ gute Form resultiert nicht zuletzt aus einem einwöchigen Trainingslager, das er Mitte Dezember bei US-Star Andy Roddick (ATP-Nr. 7) in Miami absolvieren durfte. Achim Fessler vom Bayerischen Tennis-Verband sprach mit Dominik Schulz über seine Erfahrungen mit dem Weltklassespieler, über seine Ziele bei den Australian Open und den Einstieg in die Herren-Tour.
Dominik, die letzten Australien Open für Dich als Jugendspieler – hast Du den Titel im Blick? Dominik Schulz: Nun ja, da ich schon im vergangenen Jahr einige gute Erfolge bei den Grand-Slam-Turnieren erreicht habe, möchte ich hier in Melbourne auf jeden Fall um den Titel mitspielen. Ich denke, bei den Junioren gibt es niemanden, den ich nicht schlagen kann. Aber natürlich muss die Leistung stimmen. Das war im ersten Einzel gestern ja auch der Fall. Und auch im Doppel heute lief es sehr gut. Ja, ich spiele immerhin mit Kevin Krawietz zusammen, der ja einer der besten Doppelspieler bei den Junioren überhaupt ist. Wir waren schon Europameister im Doppel und können auch bei den Australian Open sehr weit kommen. +++ Wie hast Du dich auf die Australian Open vorbereitet? Dominik Schulz: Ich habe das ITF-Juniorenturnier in Traralgon gespielt, musste aber leider mit angeschlagenem Handgelenk anreisen. Dadurch lief es dort nicht wie gewünscht, aber Vertrauen in den Körper lässt sich eben nicht auf Knopfdruck wiederherstellen. Wir haben dann viel trainiert und das Augenmerk ganz auf die Australien Open gelegt, es lief von Tag zu Tag besser und hier bin ich nun wieder topfit. Auch die Schmerzen im Handgelenk sind weg. +++ Vor Weihnachten gab es ja ein besonderes Erlebnis für Dich – Du hast in Florida ein Trainingslager bei Andy Roddick absolviert. Wie kam es eigentlich dazu? Dominik Schulz: Ich bin seit Dezember bei der Managementfirma Lagadere Unlimited unter Vertrag. Mein Manager dort ist Ken Mayerson, der für viele namhafte Spieler verantwortlich ist, unter anderem auch für Andy Roddick. Mayerson lud mich nach Miami ein, um dort mit Andy sieben Tage zu trainieren. +++ Und wie war das Training? Dominik Schulz: Die Intensität ist natürlich sehr hoch, ein riesiger Unterschied zu den Junioren. Andy und ich haben viel Schlagsicherheit trainiert, und natürlich auch immer wieder um Punkte gespielt. Das war alles sehr lehrreich für mich und eine tolle Erfahrung. +++ Wie ist Andy denn so als Typ? Dominik Schulz: Als ich Andy das erste mal traf, war ich natürlich nervös. Aber er war so freundlich, dass sich das schnell geändert hat. Er ist wirklich ein total netter, lockerer und lustiger Typ. Und er ist sehr interessiert am Juniorentennis, er war ja selbst ein erfolgreicher Junior. Insofern hatten wir uns viel zu erzählen, und Andy hat mir einige wertvolle Tipps gegeben. +++ Planst Du nun allmählich den Einstieg in die Herren-Tour? Dominik Schulz: Jetzt will ich erst einmal bei den Australian Open erfolgreich spielen. Danach liegt mein Fokus bei den Juniorenturnieren auf den drei anderen Grand Slams in Paris, Wimbledon und New York. Ansonsten möchte ich mich tatsächlich so schnell wie möglich bei den Herren einfügen und möglichst viele ATP-Punkte sammeln. Aber mein größtes Ziel ist es, 2010 richtig fit zu werden. Denn das ist die Basis, damit ich bei den Herren auch gut mithalten kann.
25.01.2010 - 11:15 Uhr |
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Sportlicher Wettkampf als Antriebsfeder Nummer eins... Chennai. Rainer Schüttler geht zu Saisonbeginn fern der Heimat im indischen Chennai auf Punktejagd. Abseits des Trainingsplatzes konnte Christoph Kellermann für das Internetportal TENNISREDAKTION.de ein interessantes Interview mit dem einstigen Wimbledon-Semifinalisten führen. Der Korbacher verdeutlichte hierbei, dass für ihn der sportliche Wettstreit auf allerhöchstem Niveau noch immer Antriebsfeder Nummer eins ist, dass ihm aber das viele Reisen langsam aber sicher gegen den Strich geht...
Rainer, es geht das Gerücht um, du seist 2010 der älteste Spieler auf der ATP-Tour. Hast du das gegengecheckt? Stimmt das? Rainer Schüttler: (lacht) Nein, das habe ich nicht gegen gecheckt, scheint aber zu stimmen, zumindest hat sich noch kein älterer Spieler gemeldet, der mir das streitig machen will. +++ Was motiviert dich, dich auch deutlich jenseits der 30er-Grenze Jahr für Jahr wieder auf die harte Tour vorzubereiten, tagein-, tagaus hart zu trainieren? Des Geldes wegen spielst du doch schon längst nicht mehr… Rainer Schüttler: Tennis war immer mein Hobby und mir macht das Training sehr viel Spaß. Hart zu arbeiten, hart zu trainieren, das hat mir noch nie Probleme bereitet. Es ist mehr das reisen, was für mich einmal der Grund sein könnte, das Profitennis zu beenden. Aber der Wettkampf auf höchstem Niveau ist etwas, was natürlich auch unheimlich reizt. +++ Wie sieht deine Saisonplanung für 2010 genau aus? Du startest ja in Chennai – wie geht es dann weiter? Rainer Schüttler: Chennai, die Australien Open in Melbourne, Rotterdam, Memphis oder Belgrad, Dubai und dann die USA-Tour sind meine nächsten Stationen. +++ Mit deiner Halbfinalteilnahme in Wimbledon 2008 hast du ja die Tenniswelt einmal mehr mächtig überrascht. Die Tennisexperten und Fans waren nicht weniger überrascht, als 2003, wo du das Finale der Australian Open erreichen konntest. Dürfen wir mit einem ähnlichen Coup in diesem Jahr rechnen? Gibt es noch ein ganz spezielles Ziel, dass du erreichen möchtest? Rainer Schüttler: Das wäre natürlich toll, wenn mir das noch einmal gelingen würde. Dafür arbeite ich hart. Wenn ich gesund bin, traue ich mir das auch durchaus noch zu. Verletzungsfrei zu sein ist halt immer die Grundvoraussetzung für solche Erfolge. +++ Ist der Davis Cup noch ein Thema für dich? Rainer Schüttler: Nein, der Davis Cup ist für mich derzeit kein Thema. Ich stehe in der Rangliste nicht vorne, da muss ich erst mal wieder erfolgreicher spielen, aber wir haben genügend junge Spieler, die sollen jetzt mal die Verantwortung übernehmen. Nico, Tommy und ich haben viele Jahre gespielt. +++ Wer begleitet dich 2010 auf der Tour? Rainer Schüttler: Dirk Hordorff wird immer mein Coach bleiben, aber ich reise meistens mit Jan Stoces auf die Turniere. Mit Jan und Dirk habe ich die letzten Jahre schon zusammen gearbeitet. Dirk betreut mich dann, wenn er Zeit hat und wir trainieren auch oft zusammen abseits der Turniere. Er trainiert aber auch noch Janko Tipsarevic und Yen Hsun Lu und hat noch viele andere Sachen, um die er sich zu kümmern hat. +++ Unsere User wollen es wissen: Ist der Rainer eigentlich immer noch Junggeselle oder in festen Händen? Rainer Schüttler: (schmunzelt) Ich bin noch nicht verheiratet, bin demnach noch Junggeselle.
03.01.2010 - 15:51 Uhr |
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Blau-Weiss Halle will 2010 Deutscher Meister werden... HalleWestfalen. Auch wenn die 1. Tennis-Bundesliga der Herren voraussichtlich erst im Juli 2010 ihren Spielbeginn haben wird, hat der zweifache Deutsche Meister Blau-Weiss Halle noch in diesem Jahr die personellen Weichen gestellt. Die spektakulärste Verpflichtung ist den Ostwestfalen vor drei Wochen gelungen, als sie den früheren Weltranglisten-Vierten Nicolas Kiefer (ATP 116) bekanntgeben haben. Zwar gehört der 32jährige Niedersachse seit mehr als 15 Jahren dem Verein an, doch in der Bundesliga hat er lediglich in der Saison 1997 aufgeschlagen. Allerdings hat Teamchef Ralf Weber nicht nur Kiefer verpflichtet, auf dem Meldebogen 2010 stehen heute bereits als zweiter Neuzugang der 23jährige Spanier Marcel Granollers (ATP 27) sowie vom diesjährigen blau-weissen Kader Viktor Troicki (ATP 29/Serbien), der deutsche Davis Cup-Spieler Christopher Kas (ATP-Doppel 33), Marc Gicquel (ATP 58/Frankreich), Oscar Hernandez (ATP 71/Spanien), Santiago Ventura (ATP 110/Spanien), Ruben Ramirez Hidalgo (ATP 159/Spanien) und Jarkko Nieminen (ATP 106) fest. Der 28jährige Finne, ehemals die Nummer 13 der Welt, ist nach seiner langwierigen Verletzungspause wieder auf die Tour zurückgekehrt und wird 2010 mindestens zweimal an der Weststraße aufschlagen. Da der Meldeschluss erst am 10. April 2010 endet, ist davon auszugehen, dass weitere Neuzugänge bevorstehen. Über die sportliche Zukunft haben wir Teamchef Ralf Weber (45) befragt.
Angesichts der Neuverpflichtungen ist der Titel deutscher Meister 2010 doch Pflicht, oder? Ralf Weber: Wir haben das Ziel deutscher Meister zu werden. In den vergangenen beiden Jahren sind wir zweimal knapp gescheitert, so dass wir nun offen von der Meisterschaft sprechen können. +++ Mit einem Nicolas Kiefer haben Sie jetzt auch einen publikumsträchtigen Namen? Ralf Weber: Das ist richtig. Nicolas gehört ja schon seit Beginn seiner Karriere unserem Club an. Und da er wieder die Bundesliga im Fokus hat, war es naheliegt, dass er auf Grund unseres persönlichen Kontakts zueinander, auch für uns wieder spielt. +++ Man kann ja fast schon von einem Starensemble in Halle sprechen. Sind diese Tennisstars auch an der Weststraße zu sehen? Ralf Weber: Natürlich haben wir einige prominente Namen im Kader. Neben Nicolas sind das unter anderem noch Jarkko Nieminen, Viktor Troicki und Deutschlands bester Doppelspieler Christopher Kas. Sie alle haben mir zugesagt, dass sie mindestens zweimal dabei sein werden. Von daher können wir davon ausgehen, dass die Bundesliga-Fans auch diese Stars zu sehen bekommen. +++ Wenn dem so ist, dann heißt das ja auch, neue Zuschauerrekorde an der Weststraße? Ralf Weber: Unser Schnitt lag in dieser Saison bei knapp 2.500 Besuchern. Da ist noch Platz nach oben. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir zum Beispiel beim Finale gegen Essen vor 12 Jahren über 4.500 Zuschauer auf der Anlage hatten. +++ Neben der deutschen Meisterschaft, was wollen Sie darüber hinaus mit ihrem Engagement für den Club erreichen? Ralf Weber: Wir sind ein leistungsorientierter Verein mit 17 Mannschaften im Erwachsenensport und 14 Jugendmannschaften. Denen dient die Bundesliga als sportliches Vorbild, denn wo kann man ansonsten Weltklassetennis so hautnah erleben. Zum anderen nutzen wir die Heimspiele um Mitgliederwerbung zu betreiben. Wir haben konstant seit Jahren über 550 Mitglieder, keinen Rückgang zu verzeichnen, doch unsere Clubanlage mit einem öffentlichen Restaurant und dreizehn Tennisplätzen kann noch einige Spieler mehr vertragen. +++ Zurück zur Bundesliga. Die hat sich ja generell verändert. Kleinere Kader, fast nur Spiele am Sonntag, zeitlich komprimiert. Wie beurteilen Sie die Situation? Ralf Weber: In diesem Zusammenhang will ich noch einmal darauf hinweisen, dass wir als Bundesligaclub bereits vor einem Jahrzehnt darauf hingewiesen haben, dass der Spielbetrieb konzentrierter werden muss. Dies ist ja nun seit drei Jahren auch Status quo. Vier Einzel und zwei Doppel, kaum noch regenbedingte Wechsel in den Hallen, zudem ist ein solcher Spieltag in rund sechs Stunden absolviert. Ein Zeitrahmen, den die Zuschauer auch in Kauf nehmen. Früher waren nach den sechs gespielten Einzelmatches kaum noch Zuschauer bei den Doppeln. Heute ist das anders. Und ein nach meiner Meinung wesentlicher Faktor: Auf Grund der Vierermannschaften sind die Kosten überschaubarer geworden und die Leistungsdichte ist enger geworden. +++ Von daher ist aber auch ein Titelgewinn schwerer zu planen? Ralf Weber: Das stimmt. Und um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir personell den Kader aufstocken. Da haben wir mit Kiefer und den anderen Verpflichtungen den ersten Schritt getan. Weitere werden folgen. +++ Heißt das, dass noch weitere spielstarke Tennisprofis kommen werden? Ralf Weber: Genau das heißt es. Aber Namen nenne ich Ihnen jetzt aber nicht, denn vom DTB-Statut her, können noch bis zum 10. April Neuverpflichtungen vorgenommen werden. +++ Vielen Dank für das Interview!
24.12.2009 - 08:00 Uhr |
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"Wir wollen und werden einiges verändern..." Waltrop-Elmenhorst. 'Nach dem Event ist vor dem Event'. So heißt es gemeinhin im Sport. Dass der Initiator Christoph Kellermann mit seinem Team hinsichtlich der 3. BREAKCHANCE-Charity 2010 (17. April 2010 auf der Tennis-RANCH Elmenhorst) schon heute die Motoren auf Hochtouren laufen hat, durfte Simon Schmidt, Redakteur des Internetportals Tennisredaktion.de, im Interview mit dem Ideengeber erfahren. Nachfolgend das komplette Interview mit dem langjährigen Bundestrainer...
Tennisredaktion.de: Christoph, du steckst bereits mitten in den Vorbereitungen für eine Veranstaltung, die noch satte 177 Tage fern ist. Am 17. April 2010 findet die dritte Auflage deines Charity-DAYs statt. Wie ist der Stand der Vorbereitungen? Christoph Kellermann: Selbstverständlich laufen die Vorbereitungen schon seit einiger Zeit auf Hochtouren. Einen solch großen und für das Gesamtprojekt Rollstuhl-Tennis wichtigen Event kannst du nicht vierzehn Tage vorher einstielen. Im Grunde begannen die Vorbereitungen 2010 mit der Analyse des Charity-DAYs 2009. Wie immer galt es, den abgelaufenen Event kritisch zu beäugen, um im kommenden Jahr wieder einiges besser zu machen. +++ Tennisredaktion.de: Gute Überleitung. Was wird denn 2010 anders sein. Die beiden ersten Ausgaben waren doch schon sehr erfolgreich, oder? Christoph Kellermann: Ja, das waren sie. Wir haben aus dem Nichts heraus nun bereits zwei Mal eine tolle Veranstaltung hinbekommen, gleichwohl gilt es, sich zu verbessern. Die wertvollen Erfahrungen der letzten beiden Charity-Jahre, gepaart mit den frischen innovativen Ideen für die kommende Auflage - das wird eine sehr gute Mischung, die begeistern wird. So viel kann ich jetzt schon versprechen. +++ Tennisredaktion.de: Jetzt aber mal Klartext: Wo genau wollt ihr den Hebel für 2010 ansetzen? Christoph Kellermann: Zu allererst wollen wir die Rollstuhlfahrer, für die wir diese Veranstaltung ja letztlich machen, mehr in den Event-Fokus stellen. Bei dem Staraufgebot, das wir dem Publikum in den letzten beiden Jahren geboten haben, war die Gefahr gegeben, dass die Show die Überhand gewinnt. Das darf nicht sein. Die eigentlichen Stars sind die Rollis! Die Prominenten sollen uns tatkräftig unterstützen, Partner und Investoren zu bekommen, die sich einbringen und den Jahresetat des Gesamtprojektes Rollitennis auf der RANCH sichern. Wo wir beim nächsten Punkt wären: Jeder Charity-DAY bedeutet einen immensen Organisations- und Arbeitsaufwand und kostet natürlich noch dazu eine Stange Geld. Wir benötigen für 2010 deutlich mehr Investoren, sprich: wir müssen mehr Gelder generieren, auch und vor allem, um selbst entlastet zu werden, denn mit dem, was wir als Familienbetrieb nun schon im dritten Jahr in das Rollstuhl-Tennis investieren, sind wir bereits weit über dem Limit. Aber ich bin guter Dinge, denn wir haben ein tolles Netzwerk geschaffen. Wir leisten auf der RANCH ehrliche und leidenschaftliche Arbeit, um Rollstuhl-Tennis dauerhaft zu etablieren. Dass wir unseren Traum im Sinne der Rollis leben, ist von außen zu spüren. Sicher nicht das schlechteste Argument für die bevorstehenden Verhandlungen mit potentiellen Investoren. +++ Tennisredaktion.de: Wird sich am eigentlichen Programm auch etwas ändern? Christoph Kellermann: Ja. Die Zuschauer zahlen erstmals keinen Eintritt beim Betreten der Anlage. Alle sind herzlich eingeladen, auf unsere Tennis-RANCH zu kommen. Ich sehe den Charity-DAY 2010 mehr als einen Tag der offenen Tür. Wo wir alle sagen können 'Seht her, schaut was wir auf die Beine gestellt haben! Wir wollen zeigen, was wir können!' Des Weiteren wollen wir die Dauer der Veranstaltung komprimieren. Kein Besucher bleibt von 14 oder 15 Uhr bis Mitternacht auf der Anlage. Da können die Programmpunkte noch so interessant sein. Deshalb werden wir das Ganze zusammenraffen auf maximal vier Stunden. Danach soll es selbstverständlich noch eine zünftige BREAKCHANCE-Party mit dem einen oder anderen Stargast geben. Übrigens: Die Tennishalle in diesem Jahr anlässlich des 2. Charity-DAYs zu einem kleinen 'Eventcenter' umzubauen, war sehr, sehr gut. Daran werden wir festhalten. Die Investoren sollen sich hierbei aber noch besser mit ihren Werbeständen präsentieren können. Auch auf die großartige Bühne 'Marke Eigenbau' wollen wir nicht mehr verzichten. Das hatte schon was... +++ Tennisredaktion.de: Und wer wird auf dieser Bühne performen? Wir wollen Namen, Christoph! Christoph Kellermann: Netter Versuch, aber da wollen wir natürlich nicht zu früh die Katze aus dem Sack lassen. Bis dahin ist noch viel Zeit. In Sachen Promis stecken wir in ebenso intensiven Gesprächen, wie mit unseren Investoren. Auch auf unseren 'Promibeschaffer' Tim Richter wird sicher wieder Verlass sein. Insgesamt liegt noch unfassbar viel Arbeit vor uns, bis wir wieder sagen können: 'Es hat sich gelohnt...'
Hier geht es zur offiziellen Charity-Homepage der BREAKCHANCE-Initiative...
20.12.2009 - 12:12 Uhr |
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Hordorff: "Der Ball liegt jetzt beim Präsidium..." Bad Homburg. Die mit Spannung erwartete Sitzung des DTB-Bundesausschusses in Bremen ist gelaufen. Die Tennisredaktion fragte nach, mit welchen Ergebnissen die Sitzung geschlossen wurde. Der Präsident des Hessischen Tennis-Verbandes, Dirk Hordorff, der dem DTB-Präsidium gemeinsam mit den Verbänden Westfalen, Württemberg, Niederrhein, Mittelrhein, Baden, Nordwest, Hessen und Niedersachsen das Vertrauen entzogen hat, stand der Tennisredaktion Rede und Antwort.
Tennisredaktion.de: Dirk Hordorff, am Wochenende tagte der Bundesausschuss. Was gibt es zu berichten? Dirk Hordorff: Die Sitzung des Bundesausschusses war routinemäßig. Wie in Essen beschlossen, hat der Bundesausschuss auf seiner internen Sitzung die vier Task Force zu den Themen Finanzen, Struktur, ATP-Turnier und Prozess ATP benannt. Sowohl Vertreter der Landesverbände wie aber auch externe Vertreter aus Wirtschaft und Sport sind dabei involviert, auch das ist ein wichtiger Punkt. Das Präsidium kann zu jeder Task Force einen Vertreter schicken. +++ Tennisredaktion.de: Und in der Sitzung mit dem Präsidium? Dirk Hordorff: ...wurden insbesondere Thematiken des Sports diskutiert. Wir sind immerhin ein Sportverband. Es war eine sehr konstruktive und positive Diskussion. Klaus Eberhard legte eine sehr gute Präsentation vor. Die Präsidenten der Landesverbände haben hier zukunftsweisende Entscheidungen vorbereitet, die im nächsten Monat finalisiert werden. Es ging um eine bessere Förderung unserer Jugend und unseres Nachwuchses. Hier ist dringender Handlungsbedarf, das schulden wir unseren Atlethen. +++ Tennisredaktion.de: Wurde auch ein eventueller Rücktritt des Präsidiums diskutiert? Dirk Hordorff: Nein! Das war nicht das Thema. Die Mehrzahl der Mitgliederstimmen hat dem Präsidium des DTB in Essen mangelndes Vertrauen ausgesprochen. Daran hat sich nichts geändert. Das aber erneut zu diskutieren bringt nichts. Der Ball liegt jetzt beim Präsidium, insbesondere beim Präsidenten. Denn um den geht es...
02.12.2009 - 08:44 Uhr |
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Bunkowitz: "Sorge um die Zukunft des DTB..." Waltrop-Elmenhorst. Das Internetportal Tennisredaktion.de sprach mit Ulrich Bunkowitz, dem Präsidenten des Tennis-Verbandes Niederrhein, über die aktuelle Situation innerhalb des Deutschen Tennis Bundes, der Medienberichten zu Folge vor einem Scherbenhaufen zu stehen scheint. Bunkowitz betonte im Gespräch mit Christoph Kellermann, dass die Lage "sicher sehr ernst, aber nicht hoffnungslos sei..."
Tennisredaktion.de: Herr Bunkowitz, der Tennisverband Niederrhein soll neben zahlreichen weiteren Landesverbänden das DTB-Präsidium zum Rücktritt aufgefordert haben. Was sind die Beweggründe dafür? Ulrich Bunkowitz: Das stimmt so nicht. Der Tennisverband Niederrhein hat niemanden zum Rücktritt aufgefordert. Allerdings haben 8 Verbandspräsidenten erklärt, dass sie kein Vertrauen mehr haben. +++ Tennisredaktion.de: Wo liegen beim DTB die Hauptprobleme, die derart viele Verbandspräsidenten nun zu diesem außergewöhnlichen Schritt veranlasst haben? Ulrich Bunkowitz: Die Sorge um die Zukunft des Deutschen Tennis Bundes, da zu viele bislang ungelöste Fragen auf Antworten drängen. +++ Tennisredaktion.de: Was muss beim größten Tennis-Verband der Welt geschehen, damit es rasch wieder nach vorne geht? Ulrich Bunkowitz: Wie gesagt: die ungelösten Fragen müssen verstärkt und auch schneller bearbeitet werden, wie z.B. die Auseinandersetzung mit der ATP: sind hier bislang alle Möglichkeiten ausgelotet worden? Kann der Turnierstandort Hamburg weiter und wenn ja wie gehalten werden? Sind die Verbandsstrukturen noch richtig? +++ Tennisredaktion.de: Ihr Vorgänger Gerhard Nölle war ja ein Befürworter des aktuellen DTB-Präsidenten von Waldenfels, der nun mächtig in der Kritik steht. Aus anfänglich drei Verbänden, die gegen von Waldenfels waren, sind nun bereits acht geworden, Tendenz steigend. Sie sind auch dabei. Ist das ihre persönliche Meinung oder wurde dies innerhalb ihres Verbandspräsidiums diskutiert und entschieden? Ulrich Bunkowitz: Unser Landesverband hat dieses Präsidium mitgewählt. Das entbindet den TVN nicht von seinem Teil der Verantwortung für den DTB. Ich schätze Herrn von Waldenfels als Person und Persönlichkeit sehr. Man muss aber auch mit konstruktiver Kritik umgehen können. Der TVN-Vorstand steht hinter der Erklärung des Bundesausschusses von Essen vom 5. September 2009. Danach wird eine Task Force gebildet, die mit dem Präsidium zusammen versuchen soll, die Aufgabenstellungen zu lösen. +++ Tennisredaktion.de: In den Medien kursiert das Gerücht, der DTB stehe kurz vor der Pleite. Hierbei werden abenteuerliche Zahlen in den Raum geworfen. Sport 1 berichtet gar von möglichen Schulden in zweistelliger Millionenhöhe. Wie schlecht steht es wirklich um den DTB? Droht der finanzielle Kollaps? Und was bedeutet dies für die Landesverbände? Ulrich Bunkowitz: Die Situation ist sicher sehr ernst, aber – und da bin ich falsch zitiert worden – nicht hoffnungslos.
02.12.2009 - 08:44 Uhr |
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Von Waldenfels ist zu keiner Stellungnahme bereit... Waltrop-Elmenhorst. Der Deutsche Tennis Bund steht vor einem wirtschaftlichen Scherbenhaufen, immer mehr Landesverbands-Präsidenten rebellieren, die Tennisnation schimpft. Die Tennisredaktion wollte vom DTB-Präsidenten Georg von Waldenfels wissen, wie Stand der Dinge ist, wie es weiter geht und wie sehr sich die deutschen Tennisspieler Sorgen machen müssen um ihren Tennis-Verband, der ja noch immer der größte der Welt ist. "Leider kamen wir über die erste Frage nicht hinaus", so Christoph Kellermann, Chef vom Dienst des Internetportals Tennisredaktion.de. Hier das 'komplette' Interview...
Tennisredaktion.de: Herr von Waldenfels, die Medien überschlagen sich derzeit. Jede Menge Beiträge in den Print- sowie in den Online-Medien über die desolaten Zustände in Ihrem Verband. Die Unzufriedenheit wächst. Wie verarbeiten Sie als DTB-Präsident diese derzeit doch sehr einseitige Berichterstattung und warum gibt es keine zeitnahe Gegendarstellung durch den DTB oder Sie persönlich? Sie müssen ein dickes Fell haben... DTB-Präsident Georg von Waldenfels: "Hier geht es nicht um die Dicke meines Fells, sondern um die Beteiligung an einer Diskussion, die in der Öffentlichkeit geführt wird und die sich unterhalb der Gürtellinie bewegt. Ich lehne es ab, auf diesem Niveau zu diskutieren, schon gar nicht über die Medien. Das schadet dem Deutschen Tennis Bund. Ich setze auf eine sachliche Auseinandersetzung in den dafür vorgesehenen Gremien und Sitzungen und beteilige ich mich bis auf weiteres nicht an den öffentlichen Diskussionen."
Christoph Kellermann: "Gerne hätten wir aus erster Hand erfahren, wie schlimm es wirklich um den DTB bestellt ist; wie die Chancen stehen, die laufenden Prozesse gegen die ATP zu gewinnen; wer die Zeche zahlt, wenn dies nicht klappen sollte; woher der DTB-Präsident die Zuversicht nimmt, ein 1000er-ATP-Turnier in Hamburg zu finanzieren, wenn schon ein 500er-Turnier kaum zu stemmen ist; und, und, und. Wir wollten Präsident von Waldenfels die Gelegenhit geben, zu den schweren Vorwürfen, die bundesweit gegen ihn und seinen Verband erhoben werden, Stellung zu beziehen. Natürlich will die Tennisredaktion beiden Seiten die Chance geben, ihre Positionen darzulegen, sowohl dem amtierenden DTB-Präsidium, als auch dessen Kritikern. Diese Gelegenheit hat Herr Von Waldenfels leider nicht genutzt, das ist schade. Aber wir werden weiterhin am Ball bleiben, um auch Stimmen aus Hamburg einzusammeln..."
02.12.2009 - 08:44 Uhr |
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