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Tennisverrückt: LAZY LIONS suchen neue Kontakte... Nachod/CZE. Sie nennen sich LAZY LIONS und suchen Tenniskontakte in Deutschland. Die Tennistruppe um Petr Vobornik aus dem tschechischen Nachod spielt Tennis zwar nicht professionell aber mit unglaublich viel Leidenschaft - und sie reist gerne. Im vergangenen Jahr ging es nach Irland, nun soll es nach Deutschland gehen. "Wir sind eine Truppe von acht Spielern, alle jenseits der 44 Jahre und streben einen sportlichen und gesellschaftlichen Austausch mit Tennisfreunden in Deutschland an", so Vobornik. Selbstverständlich soll nach dem Gastspiel der Tschechen auch ein 'Rückspiel' in Nachod stattfinden. Wer Interesse an einem solchen Austausch und internationalen Kontakten hat, der kann sich an Petr Vobornik richten, Adresse: Jungamannova 1169, 54701 Nachod/CZ. E-Mail: vobas@centrum.cz.
Linktipp - Hier geht es direkt zu den LAZY LIONS...
25.07.2010 - 08:52 Uhr |
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Vier von zehn Rasenplätzen werden neu angelegt... HalleWestfalen. Die Tennis-Rasenplätze rund um das GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen werden während des ATP-Tennisturniers GERRY WEBER OPEN arg in Mitleidenschaft gezogen. Am Ende des zehntägigen Turniers ist dies dem Rasen auch anzusehen und für die Greenkeeper gibt es manuell Einiges zu tun. Insgesamt zehn Tenniscourts gilt es ganzjährig zu kultivieren, wobei bekanntermaßen die Centre Court-Fläche nach dem Turnier wieder aus der Tennisarena herausgebracht wird. Die liegt dann sozusagen im Freien und kann sich von Federers oder Hewitts Laufwegen „erholen“. „Vor ein paar Jahren haben wir bereits den Centre Court neu anlegen müssen“, so Turnierdirektor Ralf Weber (46), „denn im Stadion herrschen andere Luftverhältnisse vor, als im Freien. Auf Grund des Daches und der vor knapp vier Jahren gebauten Cateringebene herrscht innerhalb des Stadions kaum noch eine Luftzirkulation vor. Deshalb haben wir ja auch die Rasenbelüftung entwickelt, um die Rasenfläche im Gerry Weber Stadion während der Turniertage in einem optimalen spielfähigen Zustand zu präsentieren.“ Die Haller Rasenbelüftung war im Übrigen auch ein Thema während des Besuchs am 10. Juni von Philip Brook, dem Vizepräsident des All England Lawn Tennis Clubs von Wimbledon, bei den GERRY WEBER OPEN. Seit im Londoner Vorort an der Church Road der Centre Court ebenfalls mit einem Dach versehen ist, stellen sich auch dort andere Gegebenheiten für den Rasen ein. „Bei meinem Besuch in der vergangenen Woche bin ich nochmals darauf angesprochen worden“, so Weber, „und ich habe ihnen natürlich unsere Kooperationsbereitschaft zugesagt.“

Während der Centre Court-Rasen gegenwärtig kein Thema ist, sind die übrigen Tenniscourts zwei bis fünf inzwischen derart in Mitleidenschaft gezogen worden, dass gegenwärtig im Schatten des GERRY WEBER Stadions diese vier Plätze erneuert werden. Dies bezieht sich aber nicht nur auf die Rasenfläche, auch die Ebenheit der Plätze als solches ist nicht mehr gegeben. „18 Jahre haben im wahrsten Sinne des Wortes seitens der Tennisprofis Spuren hinterlassen“, meint Ralf Weber, der rund 100.000 Euro in die vier neuen Rasentennisplätze investiert. Derzeit sind die Greenkeeper dabei, die Rasendecke mittels einer Schälmaschine in einer Dicke von drei Zentimetern vom Untergrund abzutrennen. Die so rasenfrei gelegte Tennisfläche wird anschließend mittels eines Lasergerätes nivelliert und auf dieser ebenen Fläche erfolgt das Auftragen des Bodens. Rund 60 Tonnen dieses >Surrey Loams<, eine natürliche Mischung aus Lehm und Sand für Tennisrasenplätze, wird auf die vier Plätze aufgebracht und anschließend erfolgt das Einsäen des neuen künftigen Rasens. Geliefert hat das Saatgut das in Betzdorf beheimatete und weltweit agierende Unternehmen Eurogreen. „Die Mischung gleicht der in Wimbledon“, so Ralf Weber, „so dass wir im kommenden Jahr tatsächlich echten Wimbledonrasen bei uns liegen haben. Und das ist mir wichtig, denn nur so können wir im kommenden Jahr tatsächlich von gleichen Gegebenheiten sprechen.“
08.07.2010 - 18:25 Uhr |
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Lleyton Hewitt entthront Roger Federer... HalleWestfalen. Sensation bei den 18. GERRY WEBER OPEN 2010 in HalleWestfalen: Lleyton Hewitt hat gleich bei seiner ersten Teilnahme den Titel geholt. Im Endspiel bezwang er den großen Favoriten Roger Federer mit 3:6, 7:6(4), 6:4. Es war Federers erste Niederlage im ostwestfälischen nach 29 Siegen in Folge. „Ich hatte heute etwas mehr Glück“, sagte der 29-jährige Australier und tatsächlich spielte Fortuna eine große Rolle. Nicht zuletzt beim Matchball, der von der Netzkante unerreichbar für Federer ins Feld sprang. Doch Glück allein war's nicht, was Hewitt zum 28. Turniersieg seiner Karriere führte. „Er hat wunderbar gespielt und verdient gewonnen“, lobte der fünffache GERRY WEBER OPEN-Sieger Roger Federer den Gegner. 15 Mal in Folge hatte der Schweizer gegen Hewitt die Oberhand behalten. Auch deshalb erwartete der GERRY WEBER OPEN-Debütant „einen harten Kampf“.

Der war es auch, doch diesmal mit einem anderen Sieger. Der Wimbledon-Champion von 2002 zeigte das, was ihn einst an die Spitze der Weltrangliste geführt hatte. Er spielte fast fehlerfrei von der Grundlinie, ging jedes Tempo mit, schlug präzise auf und kämpfte um jeden Ball. Weil Federer sein druckvolles Spiel nicht konsequent durchzog und sich oft in der Defensive befand, hatte er mehr und mehr Mühe, ein Rezept gegen den schnellen Mann aus Adelaide zu finden. Aufschlag und Vorhand verließen ihn in wichtigen Momenten. „Dann wird es schwer gegen ihn, vor allem in den Phasen, wo er alles zurück bringt“, analysierte der Unterlegene. Hewitt betonte, dass er sich von der Niederlagenserie zuvor nicht habe beeindrucken lassen: „Du hast immer eine Chance, das ist ja das tolle im Sport. Roger hat auch nur zwei Arme und zwei Beine.“ Am Anfang war jedoch die Netzkante noch auf der Seite des Hausherren. Das Break zum 4:2 im ersten Satz gelang Federer per Netzroller. Im zweiten Satz lief es umgekehrt: Bei 4:4 wehrte Hewitt drei Breakbälle ab, den letzten mit Hilfe der Netzkante. Im Tie-Break patzte die Nummer zwei der Welt dreimal mit der Vorhand, war chancenlos. Im entscheidenden Durchgang schaffte der Australier sofort das Break zum 2:0. Federer gelang kaum noch etwas. Bei 2:4 wehrte er noch einen Breakball ab. Seine letzte Chance bekam er bei 4:5. Noch einmal hatte er selbst eine Breakchance. Das Publikum feuerte seinen Liebling an, wollte mehr von dem spannenden Match sehen. Doch Hewitt setzte die Bälle exakt auf die Linie – Einstand. Ein Schmetterball hinterher und nach 2:20 Stunden hatte er Matchball. Und dann, ja, dann griff noch einmal die Netzkante ein.
Mit dem Turnier insgesamt war Federer dennoch zufrieden. Vielleicht sei er am Ende auch etwas müde gewesen, nach vier Matches in vier Tagen, vermutete der Schweizer. Der Australier dagegen verspürte Erleichterung. Nach Zwei Hüft- und einer Knie-OP gehört er wieder zur Weltspitze. Den Sieg bei den 18. GERRY WEBER OPEN 2010 genoss er doppelt: „Roger ist einer jener Spieler, die du im Finale kaum schlagen kannst. Wie früher ein Pete Sampras. Umso schöner ist der Sieg.“ Beide Protagonisten haben versprochen, 2011 wieder zu kommen. Hewitt als Titelverteidiger und Federer in der neuen Rolle als Herausforderer. Denn Revanche wird er haben wollen. Allemal, weil ausgerechnet er es war, der Hewitt die GERRY WEBER OPEN in HalleWestfalen als fantastisches Turnier empfohlen hatte.
14.06.2010 - 10:57 Uhr |
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Encore une fois: Mansour Bahrami verzaubert alle... HalleWestfalen. Er kann's liegend, sitzend und im Purzelbaum. Vor dem Finale der GERRY WEBER OPEN verzauberte Monsieur Bahrami mit seinen Tenniskünsten das Publikum und „Gegner“ Younes El Aynaoui. John McEnroe nennt ihn ein Genie. Björn Borg nennt ihn eine Legende. Mansour Bahrami. Allein der Name lässt Tennis-Kenner schmunzeln und Augen leuchten. Denn der 54-jährige Iraner spielt wie sonst keiner. Er hat in seiner aktiven Karriere den ein oder anderen Spitzensportler mit seinem Schabernack und einzigartigem Ballgefühl auf dem Platz geärgert. Auch Boris Becker zitterte vor ihm. Zu einem Titel hat es nie gereicht. Aber in der Sportkomödie ist der Witzbold die ungeschlagene Nummer 1.

Der Marokkaner Younes El Aynaoui wagte es heute dem bekanntesten Tennis-Clown aller Zeiten gegenüber zu treten. Bereits sieben Mal stand er in HalleWestfalen auf dem Platz, noch nie wird er so viel gelacht haben. Doch auch Aynaoui ist kein unbeschriebenes Blatt und kann in seiner Karriere auf einige ungewöhnliche Errungenschaften zurück blicken. So schlug er in HalleWestfalen 2003 eigenmächtig zu einem zusätzlichen Satz gegen Christopher Korderisch auf, obwohl er das Match bereits 6:1, 6:2 klar gewonnen hatte. Nur um dem jungen Gegner noch etwas Spielpraxis mit auf den Weg zu geben. Dazu spielte er gegen Andy Roddick bei den Australian Open den längsten Entscheidungssatz der Geschichte. 19:21 unterlag er 2003 im Viertelfinale. Der 38jährige Spaßvogel kam heute ganz schön aus der Puste. Bahrami jagte ihn quer über den Platz, drehte Pirouetten oder lehrte ihn die Regeln des Tennis. „Drüber muss der Ball, übers Netz“, erinnerte er sein Gegenüber geduldig, wenn dessen Aufschlag im Netz endete. Doch die beiden machten nicht nur Späßchen, sie zeigten auch, dass sie richtig gut Tennis spielen können. Da flog die gelbe Filskugel plötzlich gut 20 Mal Volley über das Netz. „Encore une fois“, feuerte Bahrami seinen Gegenspieler an. „Noch einmal.“ 40 Wochen im Jahr veranstaltet Bahrami Showkämpfe. Aber auch er hat noch nicht alles gesehen. Als plötzlich eine Blaskapelle in das Stadion marschierte, um mit Jazzklängen die Lockerungsübungen der Tennisprofis zu untermalen, staunte er nicht schlecht. Nach gut einer Stunde köstlicher Unterhaltung, beendeten die Beiden das Spiel unter schallendem Gelächter und frenetischem Applaus.
14.06.2010 - 09:49 Uhr |
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GERRY WEBER OPEN-Fan-Special - Teil II... HalleWestfalen. Im zweiten Teil unseres GERRY WEBER OPEN-Fan-Specials beschäftigen wir uns mit dem Hawk-Eye, dem Falkenauge, welches erstmalig bei den GERRY WEBER OPEN in HalleWestfalen zum Einsatz kommt. Hierbei handelt es sich um ein computergestütztes System zur Ballverfolgung im Tennis. Ein gewisser Dr. Paul Hawkins hat dieses System im Jahre 2001 entwickelt, mit dem dank zahlreicher zusätzlicher Spezialkameras knifflige Spielsituationen dank 3D-Technik simuliert werden können. Von den Grand Slam-Turnieren weltweit ist das Hawk-Eye unterdessen nicht mehr wegzudenken. Von den Profis wird das Hawk-Eye allerdings nicht einstimmig angenommen. Allen voran Branchenprimus Roger Federer hat so seine Zweifel an dieser technischen Einrichtung. TENNISREDAKTION.de befragte Fans im Rahmen der GERRY WEBER OPEN zu diesem Thema.
Lukas (12) aus Soest sagt: „Ich finde das super! Voll die Spannung, wenn man auf den großen Bildschirm am Center-Court blickt. Die Bälle sind ja manchmal so knapp, das ist unglaublich!“ +++ Silke (28) aus Celle sagt: „Also ich finde diese Einrichtung super! Der Spannungsfaktor beim Publikum ist enorm, wenn die Spieler ‚challengen‘. Das bringt zusätzliche Würze in jede Partie!“ +++ Tim (33) aus Hannover sagt: „Also ich war selbst einmal Linienrichter und ich weiß, wie eng die Entscheidungen da oft ausfallen. Das Spiel wird immer schneller und vor allem auf Rasen musst du doch oft aus dem Bauch heraus entscheiden. Von daher ist das Hawk-Eye eine ideale Möglichkeit, um Klarheit in brenzlige Situationen zu bekommen. Irren ist schließlich menschlich, von daher ist dieses Kontrollorgan unbedingt zu befürworten!“ +++ Heinz (62) aus Olfen sagt: „Ich halte das Hawk-Eye für Tinnef und vermisse die leidenschaftlichen und hitzigen Diskussionen einiger Spieler mit dem Stuhl-Schiri. Emotionen sind bei den Spielern sowieso rar derzeit, nun wird dem Zuschauer auch das noch genommen. Tatsachenentscheidungen finde ich besser. Also: Weg mit dem Hawk-Eye!“ +++ Gernot (42) aus Lüdenscheid sagt: „Spannung pur – dank dem Hawk-Eye. Ich finde nur, die Zuschauer müssten da noch ein wenig mehr mitgehen. Dass Halle hier mal wieder Vorreiter hierzulande ist, wundert mich wenig, denn die Webers scheinen irgendwie auf allen Ebenen einen Tick schneller zu sein, als die Konkurrenz. Respekt!“ +++ Karl-Heinz aus Hagen sagt: „Bei den Profis heute geht es um so viel Geld, da ist das Hawk-Eye sicher bestens dazu geeignet, Sieg und Niederlage nicht vom menschlichen Auge abhängig zu machen. Die technische Kontrolle der zweifellos sehr guten Schieds- und Linienrichter ist daher in jedem Falle zu begrüßen.“
10.06.2010 - 16:04 Uhr |
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