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Encore une fois: Mansour Bahrami verzaubert alle...

HalleWestfalen. Er kann's liegend, sitzend und im Purzelbaum. Vor dem Finale der GERRY WEBER OPEN verzauberte Monsieur Bahrami mit seinen Tenniskünsten das Publikum und „Gegner“ Younes El Aynaoui. John McEnroe nennt ihn ein Genie. Björn Borg nennt ihn eine Legende. Mansour Bahrami. Allein der Name lässt Tennis-Kenner schmunzeln und Augen leuchten. Denn der 54-jährige Iraner spielt wie sonst keiner. Er hat in seiner aktiven Karriere den ein oder anderen Spitzensportler mit seinem Schabernack und einzigartigem Ballgefühl auf dem Platz geärgert. Auch Boris Becker zitterte vor ihm. Zu einem Titel hat es nie gereicht. Aber in der Sportkomödie ist der Witzbold die ungeschlagene Nummer 1.



Der Marokkaner Younes El Aynaoui wagte es heute dem bekanntesten Tennis-Clown aller Zeiten gegenüber zu treten. Bereits sieben Mal stand er in HalleWestfalen auf dem Platz, noch nie wird er so viel gelacht haben. Doch auch Aynaoui ist kein unbeschriebenes Blatt und kann in seiner Karriere auf einige ungewöhnliche Errungenschaften zurück blicken. So schlug er in HalleWestfalen 2003 eigenmächtig zu einem zusätzlichen Satz gegen Christopher Korderisch auf, obwohl er das Match bereits 6:1, 6:2 klar gewonnen hatte. Nur um dem jungen Gegner noch etwas Spielpraxis mit auf den Weg zu geben. Dazu spielte er gegen Andy Roddick bei den Australian Open den längsten Entscheidungssatz der Geschichte. 19:21 unterlag er 2003 im Viertelfinale. Der 38jährige Spaßvogel kam heute ganz schön aus der Puste. Bahrami jagte ihn quer über den Platz, drehte Pirouetten oder lehrte ihn die Regeln des Tennis. „Drüber muss der Ball, übers Netz“, erinnerte er sein Gegenüber geduldig, wenn dessen Aufschlag im Netz endete. Doch die beiden machten nicht nur Späßchen, sie zeigten auch, dass sie richtig gut Tennis spielen können. Da flog die gelbe Filskugel plötzlich gut 20 Mal Volley über das Netz. „Encore une fois“, feuerte Bahrami seinen Gegenspieler an. „Noch einmal.“ 40 Wochen im Jahr veranstaltet Bahrami Showkämpfe. Aber auch er hat noch nicht alles gesehen. Als plötzlich eine Blaskapelle in das Stadion marschierte, um mit Jazzklängen die Lockerungsübungen der Tennisprofis zu untermalen, staunte er nicht schlecht. Nach gut einer Stunde köstlicher Unterhaltung, beendeten die Beiden das Spiel unter schallendem Gelächter und frenetischem Applaus.

14.06.2010 - 09:49 Uhr   |   BOULEVARD-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

GERRY WEBER OPEN-Fan-Special - Teil II...

HalleWestfalen. Im zweiten Teil unseres GERRY WEBER OPEN-Fan-Specials beschäftigen wir uns mit dem Hawk-Eye, dem Falkenauge, welches erstmalig bei den GERRY WEBER OPEN in HalleWestfalen zum Einsatz kommt. Hierbei handelt es sich um ein computergestütztes System zur Ballverfolgung im Tennis. Ein gewisser Dr. Paul Hawkins hat dieses System im Jahre 2001 entwickelt, mit dem dank zahlreicher zusätzlicher Spezialkameras knifflige Spielsituationen dank 3D-Technik simuliert werden können. Von den Grand Slam-Turnieren weltweit ist das Hawk-Eye unterdessen nicht mehr wegzudenken. Von den Profis wird das Hawk-Eye allerdings nicht einstimmig angenommen. Allen voran Branchenprimus Roger Federer hat so seine Zweifel an dieser technischen Einrichtung. TENNISREDAKTION.de befragte Fans im Rahmen der GERRY WEBER OPEN zu diesem Thema.

Lukas (12) aus Soest sagt: „Ich finde das super! Voll die Spannung, wenn man auf den großen Bildschirm am Center-Court blickt. Die Bälle sind ja manchmal so knapp, das ist unglaublich!“ +++ Silke (28) aus Celle sagt: „Also ich finde diese Einrichtung super! Der Spannungsfaktor beim Publikum ist enorm, wenn die Spieler ‚challengen‘. Das bringt zusätzliche Würze in jede Partie!“ +++ Tim (33) aus Hannover sagt: „Also ich war selbst einmal Linienrichter und ich weiß, wie eng die Entscheidungen da oft ausfallen. Das Spiel wird immer schneller und vor allem auf Rasen musst du doch oft aus dem Bauch heraus entscheiden. Von daher ist das Hawk-Eye eine ideale Möglichkeit, um Klarheit in brenzlige Situationen zu bekommen. Irren ist schließlich menschlich, von daher ist dieses Kontrollorgan unbedingt zu befürworten!“ +++ Heinz (62) aus Olfen sagt: „Ich halte das Hawk-Eye für Tinnef und vermisse die leidenschaftlichen und hitzigen Diskussionen einiger Spieler mit dem Stuhl-Schiri. Emotionen sind bei den Spielern sowieso rar derzeit, nun wird dem Zuschauer auch das noch genommen. Tatsachenentscheidungen finde ich besser. Also: Weg mit dem Hawk-Eye!“ +++ Gernot (42) aus Lüdenscheid sagt: „Spannung pur – dank dem Hawk-Eye. Ich finde nur, die Zuschauer müssten da noch ein wenig mehr mitgehen. Dass Halle hier mal wieder Vorreiter hierzulande ist, wundert mich wenig, denn die Webers scheinen irgendwie auf allen Ebenen einen Tick schneller zu sein, als die Konkurrenz. Respekt!“ +++ Karl-Heinz aus Hagen sagt: „Bei den Profis heute geht es um so viel Geld, da ist das Hawk-Eye sicher bestens dazu geeignet, Sieg und Niederlage nicht vom menschlichen Auge abhängig zu machen. Die technische Kontrolle der zweifellos sehr guten Schieds- und Linienrichter ist daher in jedem Falle zu begrüßen.“

10.06.2010 - 16:04 Uhr   |   BOULEVARD-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

GERRY WEBER OPEN-Fan-Special - Teil I...

HalleWestfalen. Keine Diskussion: Die GERRY WEBER OPEN im ostwestfälischen Halle sind das absolute Vorzeigeturnier, nicht nur deutschlandweit. TENNISREDAKTION.de hat sich aufgemacht und unter den Zuschauern Stimmen eingefangen, was den Besuch bei Deutschlands einzigem ATP-Rasentennisturnier so lohnenswert macht. Hier Teil eins unseres GERRY WEBER OPEN-Fan-Specials...

Jürgen (46) aus Köln sagt: „Ich komme seit Jahren mit meinem Tennisteam zu den GERRY WEBER OPEN und bin wie meine Mannschaftskollegen jedes Jahr aufs Neue begeistert vom Angebot abseits der Tennisplätze. Es ist wirklich erstaunlich, was sich die Macher hier in Halle immer wieder einfallen lassen. Gleichwohl interessiert mich natürlich das sportliche Geschehen mehr als das Drumherum, aber auch da befindet man sich ja seitens des Veranstalters auf Weltklasse-Niveau!“ +++ Cordula (22) aus Werne sagt: „Warum ich zu den GERRY WEBER OPEN komme? Natürlich wegen Roger Federer! Den bekommt man ja sonst nirgends zu sehen in Deutschland. Es ist echt der Wahnsinn, dass der Herr Weber nun auch noch einen Vertrag auf Lebenszeit mit ihm abgeschlossen hat. Da sieht man, dass die Organisatoren hier vor Ort um die Ecke denken. Lustig ist, dass meine beste Freundin in London lebt und ebenfalls ein ganz heißer Federer-Fan ist. Tja, wenn sie ihn nun kurz vor Wimbledon sehen möchte, wird sie mich wohl hier in Deutschland besuchen müssen, denn in Queens wird man vergeblich auf ihn warten!“ +++ Beate (51) aus Lünen sagt: „Mich fasziniert hier in Halle besonders, dass Herr Weber auf die so genannte deutsche Karte setzt. So viele deutsche Profis im Hauptfeld, das ist doch eher selten. Hinzu kommt, dass die deutschen Cracks auch allesamt immer sehr stark aufspielen, weil sie sich offenbar geschätzt und wohlfühlen. Natürlich kommen wir auch, um den weltbesten Spieler zu bewundern: Roger Federer! Wir kommen jedes Jahr gerne wieder.“ +++ Bernd (26) aus Dortmund sagt: „Ein sehr starkes Teilnehmerfeld, ein einzigartiges Stadion, ein wunderbares Rahmenprogramm abseits des Center-Courts und den besten Tennisspieler aller Zeiten – was will man mehr? Noch dazu alles direkt vor der Haustür in Ostwestfalen! Der westfälische Tennis-Verband kann sich glücklich schätzen, einen solchen Event in seinem Verbandsgebiet zu wissen. Wir kommen mit unserer Jugendabteilung jedes Jahr aufs Neue hier nach Halle, die Kids genießen es, die Stars hautnah erleben zu dürfen.“ +++ Angela (58) aus Düsseldorf sagt: „Es ist die einzigartige Atmosphäre hier in Halle, die mich jedes Jahr begeistert. Sofort wenn man das Turniergelände betritt ist man von den unzähligen Ständen fasziniert. Man weiß überhaupt nicht, wo man zuerst hingehen soll. Es gibt nicht nur die üblichen Verzehrstände, sondern auch etliche Sportstände, wie z.B. Dunlop, wo man sich über das neuste Equipment informieren kann. Somit ist schon der Gang um das Stadion herum ein großes Erlebnis. Wenn man nun noch das Weltklassetennis, das hier gezeigt wird, mit einbezieht sind, werden die GERRY WEBER OPN einfach zu einem einzigartigen Ereignis.“ +++ Herbert (62) aus Bielefeld sagt: „Für mich und meine Frau ist die Fahrt nach Halle zu den GERRY WEBER OPEN jedes Jahr Pflicht! Besseres Tennis bekommt man nirgendwo in Deutschland geboten. Einziger Nachteil der ganzen Angelegenheit: Meine Frau, die leider kein Tennis spielt, kleidet sich hier jedes Jahr GERRY WEBER-technisch neu ein. Da sie hier keinen Kleiderständer links liegen lässt, wird der an sich preisgünstige Besuch bei den GERRY WEBER OPEN für mich jedes Jahr zu einem finanziellen Drahtseilakt. Aber wir wollen ja beide etwas davon haben…“ +++ Mareike (18) aus Willingen sagt: „Hier in Halle gibt es immer etwas zu erleben. Da ich sowohl Musik- als auch Tennisbegeistert bin, befinde ich mich hier genau am richtigen Ort. Es gibt so viele gute Bands und Interpreten, die hierher kommen. So freue ich mich dieses Jahr ganz besonders auf die Band Stanfour. Aber natürlich werde ich zuvor die Tennisspieler angefeuert haben – das ist doch klar…“

10.06.2010 - 14:57 Uhr   |   BOULEVARD-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

GWO: Player’s Party im Bielefelder Elephant Club...

HalleWestfalen. Ob Prominente, Sponsoren oder Partygast, sie alle verließen die Player’s Party der 18. GERRY WEBER OPEN erst, als der neue Tag schon anbrach. Gefeiert wird der gesellschaftliche Höhepunkt des Haller Rasenevents traditionell im schicken Bielefelder Tanztempel >Elephant Club<. Doch im Mittelpunkt stehen selbstverständlich die Spieler und dabei ließen es sich auch die deutschen Davis Cup-Spieler nicht nehmen, gut gelaunt zu fetziger Musik, dem Partytrubel einen Besuch abzustatten.



Ein unvergessliches Erlebnis für die deutschen Davis Cup-Spieler war die Player’s Party im Bielefelder Elephant Club. Viel Freude beim gesellschaftlichen Höhepunkt hatten (von links) Philipp Kohlschreiber mit Freundin Lena, Christopher Kas sowie der niederländische Tennisprofi Thiemo de Bakker.

Mehr als 1.000 erlebnishungrige Besucher und etliche Tennisprofis machten die Nacht zum Tag in dem angesagten Bielefelder Club. „Die Player’s Party gehört zu unseren Veranstaltungs-Highlights bei den Gerry Weber Open. Sie gehört einfach zum Turnier und die zahlreich erschienen Besucher haben uns einmal mehr bewiesen, dass wir mit solch einer Location im edlen Ambiente richtig liegen. Zudem erfreuen sich die Gäste an dem Smalltalk mit den Spielern“, so Turnierdirektor Ralf Weber (46), der Spieler, Prominente und Partygäste auf der Player’s Party willkommen hieß.

09.06.2010 - 11:13 Uhr   |   BOULEVARD-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

Beflügelt: Nicolas Kiefers toller Auftritt...

HalleWestfalen. Kiefers toller Auftritt: „Ein ganz wichtiger Erfolg. Das macht das Leben einfacher“ – 4:6, 6:1, 7:5 gegen Mikhail Youzhny - Rasenspezialist findet bei seinem „Heimspiel“ zu gewohnter Stärke zurück – „Will noch mehr Selbstbewusstsein tanken“ – Deutsche trumpfen wieder bei den GERRY WEBER OPEN auf HalleWestfalen. Der langgezogene Aufschrei der Erlösung war wahrscheinlich noch in der Innenstadt von Halle zu hören, das „Jaaaaahhh“ von Nicolas Kiefer nach seinem ebenso überraschenden wie wohlverdienten 4:6, 6:1, 7:5-Sieg gegen den Weltranglisten-Vierzehnten Mikhail Youzhny bei den GERRY WEBER OPEN. „Das ist ein ganz wichtiger Erfolg. Das macht das Leben wieder einfacher“, sagte der 33-jährige Hannoveraner, der nach einer langwierigen Leistenverletzung wieder Anschluss an die Spitzenpositionen finden will. Momentan liegt Kiefer in den Tennis-Charts auf Platz 181.



Gerade in der umkämpften Endphase des Matches zeigte Kiefer starke Nerven, holte im entscheidenden Moment das 6:5-Break im dritten Satz und machte dann den Triumph mit dem letzten Aufschlagspiel perfekt – trotz zwei Breakbällen des unverdrossenen Russen. „So toll in ein Turnier zu starten, macht mich schon stolz“, sagte Kiefer hinterher, „aber ich darf mich nicht ausruhen nach diesem Sieg. Ich will schließlich noch ein bisschen länger hierbleiben.“ Für Kiefer war es der zweite Glücksmoment in den letzten 24 Stunden. Am Montagabend hatte nämlich schon der All England Lawn Tennis Club mitgeteilt, dass der deutsche Routinier eine Wild Card für das am übernächsten Montag, 21. Juni, beginnende Wimbledon-Turnier erhalten werde. „Das ist natürlich eine tolle Nachricht gewesen, die mir auch Rückenwind gegeben hat“, sagte Kiefer. Schon 1997 hatte Kiefer als Teenager einmal das Viertelfinale auf dem Heiligen Rasen an der Church Road erreicht. Auch in Halle startete Kiefer mit einer Wild Card in das Turnier, das er als „Heim-Spiel auf der Tennistour“ bezeichnet – und rechtfertigte mit seinem Auftritt klar und deutlich den Vertrauensvorschuss: „Halle ist schon etwas ganz Besonderes für mich, kein Turnier wie jedes andere“, sagte Kiefer. 1999 hatte er hier auch den ersten Rasentitel seiner Karriere geholt. Kiefers begeistert gefeierter Sieg fügte sich ins bisher fast makellose Bild der deutschen Profis, die wieder einmal in ihrer Wohlfühlzone in Ostwestfalen erfolgreich zum großen Schlag auf den Courts ausholten. Mit Dominik Meffert, Philipp Petzschner, Andreas Beck, Mischa Zverev und Nicolas Kiefer hatten sich bis zum Dienstagnachmittag bereits fünf deutsche Profis für die zweite Runde qualifiziert – Beck, Zverev und Kiefer passender Weise am >German Players Day<. Weitere Chancen zum Achtelfinaleinzug hatten im Lauf des Tages noch Benjamin Becker und Philipp Kohlschreiber. Schon im letzten Jahr hatte das Turnier eine ganz besondere deutsche Note gehabt, damals waren acht deutsche Spieler ins Achtelfinale und fünf ins Viertelfinale eingezogen. Die Einstellung der ewigen Bestmarke – sechs Deutsche in einem Tour-Viertelfinale – war nur um Haaresbreite verpasst worden. Unfreiwillig ausgerechnet durch Nicolas Kiefer, der wegen einer Bauchmuskelzerrung gegen Jürgen Melzer (Österreich) sein Achtelfinalmatch aufgeben musste.

09.06.2010 - 10:00 Uhr   |   BOULEVARD-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

Turnierdirektor gibt Geburtstagsfeier für Roberto...

HalleWestfalen. Wo Roberto Blanco auftaucht, da muss zumindest ein bisschen Spaß sein, wie es in einem seiner Hits heißt. Auch wenn seine großen Erfolge Jahre zurückliegen, seine Popularität ist ungebrochen. Auch seine Verbundenheit zu den GERRY WEBER OPEN in HalleWestfalen, die wie er selbst sagt, von tiefer und persönlicher Freundschaft geprägt sei. Am gestrigen Montag (08. Juni) hatte der beliebte Musik- und Showstar allen Grund zur Freude: Roberto Blanco feiert seinen 73. Geburtstag mit Freundin Luzandra. „Ich fühle mich in Halle sehr wohl, habe viele Freunde hier gewonnen und das Turnier mach einfach nur Spaß“, so der vielseitige Entertainer. Zahlreich waren Roberto Blancos Freunde zu dessen Ehrentag erschienen, um den 73. Geburtstag des Schlagerstars gebührend zu feiern.



Zur der Geburtstagsfeier auf der neugestalteten Seeterrasse des GERRY WEBER Sportpark Hotels lud Turnierdirektor Ralf Weber (46) ein: „Roberto und ich kennen uns seit vielen Jahren und uns verbindet eine persönliche Freundschaft. Ich wünsche Roberto alles Gute zum Geburtstag.“ Neben dem Haller Turnierchef ließen es sich weitere Prominente aus Show, Musik und Sport nicht nehmen, dem Geburtstagskind ihre persönlichen Glückwünsche zu übermitteln. Zu den Gratulanten gehörten unter anderem Musiker Pascal Kretz, Bandmitglied bei Peter Maffay und Udo Lindenberg, die deutschen Tennisspieler Benjamin Becker, Philipp Petzschner, Andreas Beck und Simon Greul sowie Österreichs Top 20-Spieler Jürgen Melzer. Zudem war Davis Cup-Teamchef Patrik Kühnen anwesend: „Es ist eine tolle Stimmung hier. Roberto Blanco wünsche ich alles Gute“, und ergänzt mit einem Augenzwinkern, „Ein Glas Champagner ist heute erlaubt. Aber nur eins, denn morgen stehen für unsere Spieler wichtige Matches an.“

09.06.2010 - 08:26 Uhr   |   BOULEVARD-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

Wenn Anna dem Thomas das Fürchten lehrt...

HalleWestfalen. Charmant, gewitzt und mit einem furchterregenden Duell - das war die Warsteiner Champions Trophy bei den 18. GERRY WEBER OPEN. Tennisikone Anna Kournikova, Publikumsliebling Nicolas Kiefer, French-Open-Sieger Thomas Muster und Comeback-Spielerin Scarlett Werner unterhielten mit ihrem Mixed das Publikum im GERRY WEBER STADION bestens. Herzstück der Partie war das Privatduell zwischen dem österreichischen Weinbauern und der russischen Geschäftsfrau aus Florida. Und der Punktsieg ging hier eindeutig an Anna Kournikova. Sie verfehlte Musters Kopf mit einem Aufschlag nur um Zentimeter, woraufhin der lieber hinterm Netz in Deckung ging.



Fairerweise sei gesagt, dass der French-Open-Sieger von 1995 zuvor die hübsche 28-Jährige unentwegt provoziert hatte. „Er hat mich fünfmal fast abgeschossen“, wehrte die sich später in der Pressekonferenz. Muster vollierte mit einem Urschrei direkt auf die zierliche Blondine in kurzem blauem Kleid. Er schlug auf, obwohl sie noch lange nicht bereit war, und er irritierte sie mit einem Hüftschwung in Elvis-Manier. Als er ihr dann nach einem Volley in seine Richtung auch noch mit der Faust drohte, lehrte sie ihn das Fürchten. Doch Muster revanchierte sich auf seine Weise: Er mähte wie ein Schaf in Kournikovas Aufschlagbewegung, woraufhin die lachend abbrechen musste. Auch sonst galt in diesem Mixed nicht die Gentleman-Devise. Muster und Kiefer verabredeten sich zu endlosen Volleyduellen, denen die Damen nur zuschauen durften. Scarlett Werner legte den Schläger weg, Anna Kournikova sah auf die Uhr. Alle aber hatten beim 6:4, 5:7, 10:8-Sieg von Kiefer/Kournikova vor allem eines: Spaß. Scarlett Werner spielte vor dem größten Publikum seit ihrer Rückkehr in den Tenniszirkus. Die frühere beste deutsche Juniorin hatte mit 18 Jahren den Schläger an den Nagel gehängt, steht inzwischen kurz vor dem Ende ihres Medizinstudiums und will 2010 noch einmal richtig angreifen. Anna Kournikova absolvierte - allerdings leicht angeschlagen - ihre Vorbereitung auf Wimbledon, wo sie mit Martina Hingis im Legenden-Doppel antreten will. Nicolas Kiefer schlug sich warm fürs Turnier ab Montag, busselte mit seiner Jugendfreundin Anna, genoss „die tolle Kulisse hier“ und probierte das neue Hawk Eye schon mal aus. Und Thomas Muster? Er durfte auf seinem neuen Lieblingsbelag agieren. Der Sandplatzexperte, der früher auf Rasen nie glücklich war, scheint sich inzwischen auf dem grünen Platz wohl zu fühlen. Immer wieder kommt er nach Halle und Turnier-Pressesprecher Frank Hofen sagte augenzwinkernd über diese neue Liebesbeziehung: „Der Thomas ist ja auf Rasen aufgewachsen.“

06.06.2010 - 10:50 Uhr   |   BOULEVARD-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

800 Quadratmeter Rasen werden ausgelegt...

HalleWestfalen. In gut zwei Wochen heißt es wieder: Spiel, Satz und Sieg bei den 18. GERRY WEBER OPEN in HalleWestfalen. Doch bevor der erste Aufschlag der weltbesten Tennisspieler beim ATP-Rasentennisturnier erfolgt, muss der Rasen auf dem Centre Court im GERRY WEBER STADION ausgelegt werden. Ein in diesem Jahr nicht einfaches Unterfangen, denn die ungewohnt lange Frostperiode hat dem Haller Grün zugesetzt. „Als der Schnee endlich abtauen konnte, war der Rasen an einigen Stellen in Mitleidenschaft gezogen worden“, erklärt Greenkeeper Phil Thorn. Doch der gebürtige Brite und sein Landsmann Davis Hayden sowie sein Team haben gärtnerische Qualitäten, die 800 Quadratmeter Rasen entsprechend in Turnierform zu bringen.



Folglich werden in diesen Tagen die zweimal einen Meter großen Rasenstücke in die ostwestfälische Eventarena transportiert und passgenau zusammengefügt. Dabei werden die rund 400 Paletten in der gleichen Reihenfolge eingesetzt sowie sie vom Außengelände entnommen worden sind. Eine körperlich anspruchsvolle Aufgabe, die Phil Thorn und seiner Crew einiges abverlangt. „Jede Palette wiegt 800 Kilogramm, aufgrund der Frostperiode und der damit verbundenen Nässe sogar durchaus mehr“, so Thorn, dem die Wetterkapriolen noch einige Sorgenfalten bereiten, „Das Wachstum lässt noch zu wünschen übrig, denn normalerweise mähen wir den Rasen vier bis fünf Mal pro Woche. Derzeit kommen wir mit zwei Schnitten aus.“ Doch der britische Greenkeeper wird den Anforderungen und Beanspruchungen während der Turnierwoche an den Rasen gerecht werden und dafür Sorge tragen, dass sich der Spielbelag in gut zwei Wochen in einem optimalen Zustand präsentieren wird. „Die oberste Schicht des Rasens muss sehr hart sein und dies bis in einer Tiefe von einem Zentimeter.“ Für dieses Gelingen schöpft Phil Thorn die Möglichkeiten der ostwestfälischen Multifunktionsarena vollständig aus: „Wir haben ein wandelbares Stadiondach und eine Heizung. Zudem haben wir seit zwei Jahren eine Rasenbelüftung installiert, unseren sogenannten Riesenföhn, der die Feuchtigkeit minimiert“, erläutert Thorn, „und wir werden bestmögliche Platzverhältnisse bieten können.“ Augenzwinkernd und mit britischem Humor fügt Thorn hinzu: „Unser Rasen ist besser als der in Wimbledon!“

22.05.2010 - 09:35 Uhr   |   BOULEVARD-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

„Tennistainment“ pur: DJ’s, Comedy, neun Livebands...

Braunschweig. „Tennistainment“ lautet das Motto der 17. Auflage des ATP-Tennisturniers in Braunschweig vom 25. Juni bis 4. Juli 2010. Die mit 150.000 Dollar Preisgeld dotierten NORD/LB Open vereinen Spitzentennis, Musik, Show und Unterhaltung zu einem sportlichen wie gesellschaftlichen Ereignis für die gesamte Region. Neben internationalem Profitennis stehen neun Livebands, DJ’s, Comedy, der Sport Thieme Kids Day, die Volkswagen Senior Classics inklusive der Verlosung eines „Volkswagen Polo TEAM“ auf dem Programm über zehn Tage. Die Anlage des Braunschweiger Tennis- und Hockeyclubs (BTHC) im Bürgerpark verwandelt sich in eine atmosphärisch einzigartige Turnierlandschaft. Neun Gastronomen und sieben Aussteller (darunter der NTV, HEAD und Merchandising) auf dem 3.500 Quadratmeter großen Marktplatz bieten eine abwechslungsreiche Tenniserlebniswelt. Der Bereich vor der Showbühne wird erneut durch ein sechs Meter hohes Skyliner-Dach mit einem Durchmesser von rund 20 Metern überspannt. Das 35 x 15 Meter große VIP-Zelt verfügt über eine vorgelagerte 80 Quadratmeter große Terrasse. Damit auch beim Tennisturnier kein Besucher ein einziges Tor der FIFA Fußball-WM™ 2010 in Südafrika verpassen muss, bieten die Veranstalter der Brunswiek Marketing GmbH zahlreiche Public-Viewing-Möglichkeiten: eine Hauptleinwand auf der Showbühne, acht Flatscreens auf dem Marktplatz sowie vier im VIP-Zelt. Ab 26. Juni ist täglich von 11 bis 18 Uhr für eine professionelle Betreuung der kleinsten Besucher im 450 Quadratmeter großen Kinderland durch die Firma event-service-bs gesorgt (Spiel, Spaß und Spannung auf der Kinder-Kreativ-Meile mit Rutschhüpfburg, Riesen-Kugelbahn und dem Zelt der Baumeister). Apropos Kinder: Am Montag, den 28. Juni von 11 bis 14 Uhr findet der traditionelle Sport Thieme Kids Day mit 64 Youngstern der Jahrgänge 2000 und jünger statt – Motto: „Kinder trainieren mit ihren Stars“.



Bereits der Turnierstart bietet zwei Höhepunkte: die von der Braunschweiger Zeitung präsentierte Media Night mit der Pur-Coverband „Abenteuerland” am 25. Juni und die Volkswagen Senior Classics am 26. Juni. Der Samstag beginnt um 14 Uhr mit dem Special Guest „Revolverheld“, anschließend treffen sich Wimbledonchampion Michael Stich und French-Open-Sieger Thomas Muster zum Schaukampf (15 Uhr) auf dem Centre Court – hierbei haben die Zuschauer die Chance, einen Volkswagen Polo TEAM zu gewinnen. Der gesamte Tag der Volkswagen Senior Classics wird umrahmt durch den Comedian Matze Knop als „Kult-Kaiser“ und mündet in der Volkswagen TEAM 2010 Night mit DJ REAL. „Das Braunschweiger ATP-Event war immer schon das etwas andere Turnier: lockerer, bunter, unterhaltsamer, vielfältiger. Spieler aus der ganzen Welt lieben die NORD/LB Open und kommen immer wieder gern in den Bürgerpark. Ebenso schätzen natürlich auch die Fans unser Alleinstellungsmerkmal, das ‚Tennistainment’, also die Mischung aus Spitzensport, Musik und Unterhaltung über zehn Tage. Mit dieser Rezeptur sind wir nicht nur das größte Profitennisturnier in Niedersachsen, sondern längst eine hochkarätige gesellschaftliche Veranstaltung, Kommunikations- und Netzwerkplattform, die aus dem Kalender der gesamten Region nicht mehr wegzudenken ist“, sagt Turnierveranstalter Harald Tenzer von der Brunswiek Marketing GmbH. Die NORD/LB Open sind das größte Event der HEAD German Masters Series. Auch in diesem Jahr werden rund 30.000 Besucher erwartet.

21.05.2010 - 08:27 Uhr   |   BOULEVARD-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

Zwei Deutsche in der Wüste Trainingspartner der Stars!

Indian Wells. (tg) Welcher Juniorenspieler träumt nicht davon, einmal mit einem der Topstars der Tennisszene trainieren zu dürfen? Für die Berliner Jungs Nico Combes (21) und Laslo Urrutia Knauer (20) wurde dieser Traum nicht nur Wirklichkeit sondern sogar Alltag. Die beiden Tennistalente genossen kürzlich beim mit 4,5 Millionen Dollar dotierten Turnier von Indian Wells den offiziellen Status des „Hitting Partner“. Wann immer ein Profi keinen Partner zum Training fand, kamen sie zum Zug. Nico Combes war in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal im Einsatz. In unmittelbarer Nähe des Turniers besucht der Berliner Abiturient seit Oktober 2008 einen „Economics-Studiengang“ am renommierten „College of the Desert“, für dessen Tennisteam er auch sehr erfolgreich das Racket schwingt. Im vergangenen Jahr stellte sich der Sunnyboy dann einem gewissen Tom Fey vor, der in Indian Wells über die Einteilung der Trainingsplätze und -partner wacht. Nico bekam den Job und schlug unter anderem den früheren Weltranglisten-Ersten Lleyton Hewitt vor einem Match ein. „Es war eine großartige Erfahrung, die Spieler etwas näher kennenzulernen“, findet der Blondschopf.



Nico Combes machte seine Sache so gut, dass er auch in diesem Jahr wieder dabei war. Und mit seinem Vereinskumpel Laslo Urrutia Knauer hatte er einen weiteren Deutschen ins Turnier eingeschleust. Die beiden sind seit etlichen Jahren befreundet und spielen im Sommer gemeinsam in der 1. Mannschaft des TC Weißgelb Lichtenrade in der Verbands-Oberliga. Zusammen mit zwei Chilenen teilen sie sich in Palm Desert ein Appartement in Campusnähe. Laslo wurde im letzten Jahr Berliner Juniorenmeister im Einzel und verdient als Tennistrainer beim Club sein Geld. Das College Team begleitet er als Assistant Coach bei deren Meisterschaftsspielen. Er hat auch bereits in Chile, der Heimat seines Vaters, Profiturniere gespielt und sich einmal einen Weltranglistenpunkt erkämpft.

„Es macht riesigen Spaß mit den Profis zu spielen“, sagt Laslo. „Man wird von den Stars respektiert und gehört ein bisschen mit zur großen Tennisfamilie. Und es ist auch eine Herausforderung, wenn man die Wünsche der Trainer umsetzt, ein bestimmtes Tempo zu gehen, mit Kick aufzuschlagen oder mit viel Topspin zu schlagen.“ In Indian Wells hat man sie auf allen möglichen Plätzen angetroffen. Auf dem riesigen Centre Court zu früher Morgenstunde genauso wie am späten Nachmittag auf Platz 15. Nico trainierte u.a. mit James Blake, Jürgen Melzer, Ana Ivanovic, Daniela Hantuchova oder der Titelverteidigerin Vera Zvonareva, Laslo stand mit dem Halbfinalisten Robin Söderling Mario Ancic, Carlos Moya oder Janko Tipsarevic auf dem Platz. Jetzt können sie sich etwas in das Leben der Stars hineinversetzen und mussten auch schon etliche Autogramme nach den Trainingssessions schreiben. Laslo will im Sommer noch einmal bei den kleinen Future-Turnieren versuchen, den einen oder anderen Weltranglistenpunkt zu sammeln. „Es ist zwar unrealistisch, dass ich Profi werde, aber ich will das Beste aus meinen Möglichkeiten herausholen und sehen wie weit ich komme“, sagt der Deutsch-Chilene mit der lustig anzuschauende eingesprungenen Rückhand. Dagegen sieht Nico seine Zukunft eher an der Uni. Im Sommer wird er nach zwei aufregenden Jahren in Kalifornien wahrscheinlich in der Heimat studieren. „Es war eine tolle Zeit, aber ich könnte nicht dauerhaft in Amerika leben“, meint er. „Die Amerikaner sind nette Menschen, aber auch etwas oberflächlich. Wenn man merkt, dass hinter der Freundlichkeit nicht so viel steckt, frustriert einen das ein bisschen. Aber menschlich hat mich die Zeit enorm weitergebracht. Ich habe viele Leute kennengelernt und musste in jungen Jahren lernen, mein Leben hier selbständig zu organisieren.“ Auch sportlich hat Nico einiges erreicht. Die Nummer 1 der Junior-College-Rangliste hat er geschlagen und mit seinem Team die State Championship von Südkalifornien gewonnen. Und den Respekt der Großen der Tennisszene haben sich Nico und Laslo sowieso bereits verdient.

02.04.2010 - 08:03 Uhr   |   BOULEVARD-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...
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