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2. Liga: Espelkamp weiter verlustpunktfrei...

Waltrop-Elmenhorst. Der TV Espelkamp-Mittwald steht nach dem dritten Spieltag der 2. Tennis-Point Bundesliga mit 6:0-Punkten an der Tabellenspitze. Nach Siegen gegen den Dortmunder TK RW und den Bremerhavener TV 1905 gaben sich die Westfalen auch in ihrer dritten Begegnung keine Blöße und setzten sich mit 6:3 beim TC Ravensburg durch. Nach den Einzel-Erfolgen von Thiago Alves aus Brasilien, Andre Begemann, Frederico Torresi aus Italien und Franz Stauder gingen die Herren des TV Espelkamp-Mittwald mit einer 4:2-Führung in die Doppel. Hier sorgten Alves und Torresi sowie Begemann und Stauder für zwei weitere Punkte. Auch der TC Wolfsberg Pforzheim und der TV von 1926 Osterath haben am dritten Spieltag der 2. Tennis-Point Bundesliga gepunktet und sich in der Spitzengruppe festgesetzt. Das Team aus Pforzheim setzte sich vor heimischem Publikum mit 6:3 gegen Bremerhaven durch, während die Herren aus Osterath dem TC Großhesselohe mit einem 5:4-Auswärtssieg die erste Niederlage der laufenden Saison zufügten. Auch der SV Wacker Burghausen musste sich zum ersten Mal geschlagen geben. Gegen Dortmund kassierten die Bayern eine 3:6-Niederlage und stehen nun punktgleich mit Pforzheim, Burghausen und Großhesselohe auf Platz drei der Tabelle.

27.07.2010 - 09:27 Uhr   |   BUNDESLIGA-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

Blau-Weiss Halle mit Unentschieden an die Spitze...

HalleWestfalen. Der 5. Spieltag in der 1. Tennis-Point-Bundesliga der Herren begann am Freitag (23. Juli) beim TC Blau-Weiss Halle mit einem Ständchen, am Ende des packenden Spieltages hatte es dann so mach einem die Sprache verschlagen. „Aus unserer Sicht haben wir einen Punkt verloren“, so Halles Teamchef Thorsten Liebich nach dem 3:3-Unentscheiden der Blau-Weißen vor 1.600 Zuschauern auf der Anlage an der Weststraße. Dabei hatte es am Freitagmittag so stimmungsvoll begonnen, denn die Zuschauer trugen dem Finnen Jarkko Nieminen zu seinem 29. Geburtstag ein Ständchen >Happy Birthday< vor. Der sympathische Nordeuropäer zauberte anschließend auf dem Court auch eine >Sahnestückchen< hervor, denn sein glatter Zweisatzsieg gegen den Erfurter Dominik Hrbatry war schon eine Lehrstunde. „Ich bin wirklich glücklich, dass ich dieses Spiel an meinen Geburtstag gewonnen habe. Inzwischen bin ich, wenn ich für Halle spiele, wohl unschlagbar“, sagte Nieminen. In der Tat ist es so: Es war am Freitag sein siebter Einsatz für die Ostwestfalen und alle Einzel- bzw. Doppelmatches gewann er überzeugend und hat eine makellose 7:0-Bilanz aufzuweisen. Sein Saisondebüt feierte dagegen der 32-jährige Ruben Ramirez Hidalgo, der bereits im achten Jahr für den zweifachen deutschen Meister aufschlägt. Es war ein intensives und verbissen geführtes Duell gegen den Österreicher Marco Mirnegg, welches knapp in zwei Sätzen zu Gunsten des Spaniers ausging.

Mit dieser 2:0-Führung war zunächst der Druck auf Seiten der Gastgeber gewichen, doch die Erfurter bauten ihn peu à peu wieder auf. Überraschend musste Marcel Granollers eine Zweisatzniederlage gegen den weit hinter ihm auf der ATP-Ranking stehenden Tschechen Ivo Minar hinnehmen und im Spitzenduell standen sich Viktor Troicki und Victor Hanescu gegenüber. Zwei Tennisprofis, die schon im Grenzbereich der besten 20 Spieler der Welt geschnuppert hatten und allerfeinsten Sport boten. In diesem Duell überzeugte am Ende der stets unaufgeregt agierende Rumäne im Champions-Tiebreak und die Thüringer hatten ausgeglichen. Angesichts dessen, dass die Erfurter ungemein spielstarke Doppelakteure haben und die Hausherren auf Christopher Kas (bei den German Open in Hamburg im Turnier) und Nieminen nach seinem Einzel zum Turnier nach Gstaad bereits abgereist war, gab es für Thorsten Liebich kaum Variationsmöglichkeiten. So kam es dann auch. Das Weltklasse-Duo Frantisek Cermak/Leos Friedl gewann – trotz einer 5:2-Führung der Haller Hernandez/Ramrirez Hidalgo – souverän das Match, dafür rehabilitierten sich die beiden Verlierer Troicki/Granollers in zwei Sätzen gegen Hanescu/Minar. Nach Bekanntwerden der Niederlagen auf Seiten der Meisterschaftsmitbewerber Rochusclub Düsseldorf (2:4 beim Aufsteiger 1. FC Nürnberg) und Titelverteidiger Kurhaus Lambertz Aachen (2:4 daheim gegen Grün-Weiss Mannheim), was zugleich den Ostwestfalen mit 7:3-Punkten wieder die Tabellenspitze einbrachte, war auch Teamchef Liebich wieder zuversichtlicher: „Das Rennen um die Meisterschaft ist nun wieder völlig offen. Fünf Teams können noch den Titel gewinnen und wir haben schon gegen drei von denen gespielt.“ Sollte also der TC Blau-Weiss Halle am Sonntag (25. Juli) beim Tabellenletzten Blau-Weiss Krefeld siegreich sein, so findet am vorletzten Spieltag (08. August) auf der Kurhaus-Anlage in Aachen tatsächlich so etwas wie ein Finale um die nationalen Mannschaftsmeisterschaft statt. Die Reise zum HTC Blau-Weiß Krefeld tritt der TC Blau-Weiss Halle ohne den in Gstaad weilenden Jarkko Nieminen an. Sollte Christopher Kas (ATP-Doppelweltrangliste 47) bei den German Open in Hamburg ausscheiden, so stößt der Doppelspezialist auf jeden Fall zum Team hinzu. Optionen hat Liebich des Weiteren auf Peter Luczak (ATP 81/AUS) und den deutschen Davis Cup-Spieler Nicolas Kiefer (ATP 272). Ansonsten sind aufgeboten: Viktor Troicki (ATP 42/SRB), Marcel Granollers (ATP 86/ESP), Oscar Hernandez (ATP 158/ ESP), Ruben Ramirez Hidalgo (ATP 91/ESP) und Pablo Santos (ATP 335/ESP).

5. Spieltag - 23. Juli (Freitag) 2010
Blau-Weiss Halle - Erfurter TC Rot-Weiss 3:3
1. FC Nürnberg - Rochusclub Düsseldorf 4:2
Kurhaus Lambertz Aachen - Grün-Weiss Mannheim 2:4
TC Amberg am Schanzl - Blau-Weiß Krefeld 5:1
Spielfrei: Blau-Weiss Neuss

Nächster und 6. Spieltag - 25. Juli (Sonntag) 2010 – Beginn 11.00 Uhr
1. FC Nürnberg - Grün-Weiss Mannheim
Blau-Weiß Krefeld - Blau-Weiss Halle
Erfurter TC Rot-Weiss - Blau-Weiss Neuss
Rochusclub Düsseldorf - Kurhaus Lambertz Aachen
Spielfrei: TC Amberg am Schanzl

25.07.2010 - 09:04 Uhr   |   BUNDESLIGA-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

Blau-Weiss Halle: Zwei Siege sollen Chancen wahren...

HalleWestfalen. Zweifelsohne hat sich die unnötige 2:4-Niederlage des zweifachen deutschen Mannschaftsmeisters Blau-Weiss Halle am vergangenen Sonntag beim Rochusclub Düsseldorf in der 1. Tennis-Bundesliga im Hinterkopf bei den Ostwestfalen festgesetzt, doch spätestens wenn am kommenden Freitag (23. Juli) auf der Tennisanlage an der Haller Weststraße wieder aufgeschlagen wird, dürfte dies vergessen sein. „Es bringt uns nicht weiter, alles wenn und aber“, so Teamchef Thorsten Liebich, „denn Chancen auf die nationale Meisterschaft haben wir immer noch.“ Dies setzt zum einen voraus, dass der augenblickliche Tabellendritte das kommende Wochenende mit zwei Siegen absolviert und zum anderen treffen am Sonntag Titelverteidiger Kurhaus Lambertz Aachen und der Rochusclub aufeinander. „Es würde für uns natürlich optimal laufen, wenn Aachen gewinnen würde, denn dann werden die Karten neu gemischt.“ Allerdings will Liebich nicht zu sehr auf die anderen Paarungen schauen, er hat zunächst die Aufgabe, für die beiden anstehenden Begegnungen gegen den Erfurter TC Rot-Weiss und dem Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Krefeld am Sonntag (25. Juli) ein spielstarkes Team aufzubieten.

Zunächst werden am Freitag (ab 13.00 Uhr) die Gäste aus Thüringen erwartet, für die die Saison 2010 bereits gelaufen ist. Zumindest was die Zielsetzung betrifft, denn der Aufsteiger hatte den nationalen Titelgewinn als Saisonvorgabe verkündet. Derzeit rangieren die Rot-Weissen mit drei Niederlagen und einem 2:6-Punktekonto auf dem sechsten Tabellenplatz. Das soll aber nicht heißen, dass die Liebich-Truppe nun leichtes Spiel hat, denn am vergangenen Sonntag haben die Erfurter nur knapp eine Überraschung in Aachen verpasst. Nach dem 2:2-Zwischenresultat aus den vier Einzeln führten sie in beiden Doppelmatches mit jeweils einen Satz, doch im Champions Tiebreak wurde dann doch nichts aus dem angestrebten Punktgewinn. Diesbezüglich gewarnt, präsentieren die Haller gegen Erfurt eine Mannschaft, die sich bei diesen hochsommerlichen Temperaturen auf der roten Asche wohlfühlt. Zu ihrem ersten Einsatz kommen demzufolge die spanischen Tennisprofis Oscar Hernandez (ATP 158), Santiago Ventura (ATP 120), Ruben Ramirez Hidalgo (ATP 91) und Pablo Santos-Gonzales (ATP 335). Angeführt werden die Gastgeber allerdings am Freitag von dem Serben Viktor Troicki (ATP 42) und je nach Turnierverlauf am Hamburger Rothenbaum könnte auch noch der derzeit spielerisch in bester Verfassung agierende Finne Jarkko Nieminen (ATP 60) hinzustoßen. Der 28-jährige Nordeuropäer trifft nun bei den German Open, nachdem er am gestrigen Dienstag den drei Jahre jüngeren Franzosen Gilles Simon (ATP 33) in drei Sätzen besiegen konnte, in der dritten Runde auf den an Nummer sechs gesetzten früheren spanischen Weltranglisten-Ersten Juan Carlos Ferrero (ATP 21). Ebenfalls noch im hanseatischen Turnier ist Halles Doppelspezialist Christopher Kas, der gemeinsam mit seinem Düsseldorfer Partner Andreas Beck heute in der ersten Runde auf das italienische Duo Andreas Seppi/Potito Starace trifft. Untätig auf Seiten der Ostwestfalen ist derzeit Nicolas Kiefer, dessen Dabeisein am Wochenende ungewiss ist. Er hofft auf eine Wild Card für das am kommenden Montag beginnende und mit 450.000 Euro Preisgeld dotierte ATP World-Turnier im schweizerischen Gstaad. Sollte dies nicht der Fall sein, so beabsichtigt Kiefer die Qualifikation zu spielen und die findet bekanntlich am Wochenende (Samstag/Sonntag) statt. Von daher erscheint das Dabeisein des früheren Weltranglisten-Vierten eher unwahrscheinlich. Wie die Formation der Gäste aus Erfurt sein wird, darüber kann gegenwärtig nur spekuliert werden. Fehlen dürften die Thüringer Nummer eins, der Rumäne Victor Hanescu (ATP 43), der bei den German Open in Hamburg heute in der zweiten Runde auf den Neusser Bundesligaprofi Julian Reister (ATP 121) trifft und der Franzose Edouard Roger-Vasselin (ATP 129), der beim ATP-Challenger im italienischen Ortebello aussichtsreich die Konkurrenz bestreitet. Insofern wird voraussichtlich die Erfurter Nummer eins der Slowake Dominik Hrbaty (ATP 234) heißen, der in der Saison 2009 noch zum Aufgebot der Ostwestfalen gehörte. Des Weiteren ist mit Ivo Minar (ATP 214/CZE), Marco Mirnegg (ATP 415/AUT), Bohdan Ulihrach (CZE) und dem tschechischen Duo Frantisek Cermak (ATP-Doppel 21) und Leos Friedl (ATP-Doppel 85) zu rechnen.

5. Spieltag - 23. Juli (Freitag) 2010 – Beginn 13 Uhr
Blau-Weiss Halle - Erfurter TC Rot-Weiss
1. FC Nürnberg - Rochusclub Düsseldorf
Kurhaus Lambertz Aachen - Grün-Weiss Mannheim
TC Amberg am Schanzl - Blau-Weiß Krefeld
Spielfrei: Blau-Weiss Neuss

6. Spieltag - 25. Juli (Sonntag) 2010 – Beginn 11 Uhr
1. FC Nürnberg - Grün-Weiss Mannheim
Blau-Weiß Krefeld - Blau-Weiss Halle
Erfurter TC Rot-Weiss - Blau-Weiss Neuss
Rochusclub Düsseldorf - Kurhaus Lambertz Aachen
Spielfrei: TC Amberg am Schanzl

21.07.2010 - 23:05 Uhr   |   BUNDESLIGA-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

Rochusclub Düsseldorf schlägt Blau-Weiss Halle 4:2...

Düsseldorf. Um 16.39 Uhr stand am Sonntag (18. Juli) die 2:4-Niederlage des Tabellenführers Blau-Weiss Halle in der 1. Tennis-Bundesliga der Herren beim Rochusclub Düsseldorf fest und da zur gleichen Zeit auch der bis dato ebenfalls ungeschlagene Titelverteidiger Kurhaus Lambertz Aachen ebenfalls mit 4:2 auf eigener Anlage gegen den Erfurter TC Rot-Weiss siegreich war, führen nun diese beiden siegreichen Teams des Sonntags die Liga an. Die Ostwestfalen sind auf den dritten Tabellenplatz abgerutscht und zunächst einmal aus dem Rennen um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft.

Rund 4.500 Zuschauer säumten die Courts am Rolander Weg in Düsseldorf und angesichts der Spitzenpaarung war auch das personelle Aufgebot bestens. Acht internationale Tennisprofis, in der ATP-Weltrangliste zwischen Position 50 und 79 platziert, boten erstklassigen Sport bei hochsommerlichen Temperaturen. Vor dem ersten Ballwechsel war allerdings die Stimmung beim Gastgeber ein wenig gedämpft, denn ihr Spitzenspieler Guillermo Garcia-Lopez (ATP 39) fiel kurzfristig aus. Tags zuvor beim Training knickte der 27-jährige Spanier um und die Ärzte diagnostizierten einen doppelten Bänderriss. Teamchef Detlev Irmler holte den bereits zum Turnier nach Hamburg abgereisten 22-jährigen Russen Evgeny Korolev (ATP 72) zurück und diese kurzfristige personelle Neuformierung erwies sich für den Rochusclub nicht als Nachteil. Obwohl es nach den vier Einzeln bereits einen klaren 1:3-Rückstand für Blau-Weiss Halle gab, war die tatsächliche Auseinandersetzungen in den vier Matches nicht so deutlich. „Wir hätten durchaus ein 2:2 haben können“, so Halles Teamchef Thorsten Liebich, „doch der für uns vorher eingeplante Siegpunkt wurde leider nicht geholt.“ Gesagt hat er es nicht, aber zweifelsohne hat es Liebich gedacht: Arnaud Clement (ATP 71) an Position vier hätte gegen Andreas Beck (ATP 79) siegen müssen. Der Franzose ging auch schnell mit 4:1 in Führung und bestimmte die Matchführung. Obwohl er selber glaubte im Spiel zu sein, kam Beck immer besser in Schwung und holte mit seinem druckvollen Grundlinienspiel Punkt um Punkt auf. Im Tiebreak folgte der Satzgewinn und Clement fand keine Mittel mehr, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Umgekehrter Spielverlauf dagegen bei dem Haller Finnen Jarkko Nieminen (ATP 63), der auf Jeremy Chardy (ATP 50) traf. Der Franzose startete furios, schoss aus allen Ecken des Courts die Bälle mit hoher Geschwindigkeit übers Netz, und der 28-jährige Linkshänder lag schnell mit 1:4 im Hintertreffen. Mit zunehmender Spieldauer konnte Chardy dieses Tempo nicht halten, zumal Nieminen nun auch variantenreicher agierte. Er machte selber Druck, streute Stopps und Crossbälle ein, so dass der Franzose so ganz allmählich hilfloser wurde. Die kluge und intelligente Spielweise hatte zur Folge, dass Nieminen zur spielbestimmte Person auf der roten Asche wurde und letztlich als strahlender Sieger den Platz verließ. Den ersten Durchgang gewann der im Tiebreak und zweiten relativglatt mit 6:3. Der kurzfristig eingeflogene Korolev traf an Position zwei auf Peter Luczak (ATP 78), der im ersten Satz ohne Chance gegen den Russen war. Er schoss mit 6:1 den Australier mit polnischem Pass regelrecht vom Platz und der Haller konnte erst im zweiten Durchgang dem in Mülheim an der Ruhr wohnenden Russen Paroli bieten. Doch es reicht nicht zu mehr, denn Korolev verstand sein Spiel zum Zweisatzsieg durchzuziehen. Beim 1:2-Zwischenresultat nahmen im Spitzenduell Juan Ignacio Chela (ATP 54) und Florent Serra (ATP 62) ihr Match auf. Das der Argentinier im >Trikot< der Düsseldorfer bereits vor geraumer Zeit die Nummer 15 der Welt war, demonstrierte er einmal mehr in dieser Partie. Mit hoher Geschwindigkeit beförderte der 30-jährige Südamerikaner die Filzbälle längs der Linien in das Spielfeld seines Kontrahenten, dem dieses Tempo eindeutig zu schnell war. Zugute muss man dem Franzosen halten, dass er nie aufsteckte, alles versuchte, doch das war einfach zu wenig. Mit einem glatten Zweisatzsieg (6:1, 6:3) baute Chela die Führung für den Gastgeber auf 3:1 aus. Die Hoffnung, wenigstens mit zwei siegreichen Doppeln noch einen Punkt mit nach Ostwestfalen zu nehmen, nährte die Paarung Jarkko Nieminen/Peter Luczak. Dieses Duo harmonierte glänzend, spielte überragend, und mit einem 6:2, 6:3-Erfolg gegen Chela/Beck wurde auch entsprechend verkürzt. Mehr aber auch nicht. Das Haller Gespann Arnaud Clement/Nicolas Kiefer war im ersten Satz gegen Jeremy Chardy/Fabrice Santoro ohne Chance, kämpfte sich aber noch ins Match, doch das reichte an diesem Sonntag nicht aus. Es gab eine 2:6, 4:6-Niederlage und Detlev Irmler darf weiterhin vom ersten nationalen Titelgewinn seines Teams träumen: „Dieser Erfolg gegen Halle gibt uns die Zuversicht, dass wir in diesem Jahr den Titel holen können. Eine solche Leistung auch am nächsten Sonntag zuhause gegen Aachen und wir wären dann unserem großen Ziel einen wesentlichen Schritt näher gekommen.“ Enttäuschung auf Seiten des Haller Teamchefs Thorsten Liebich, der mit leeren Händen da stand: „Wir haben alles getan. Aber an diesem Tag waren die Düsseldorfer diejenigen, bei denen alles stimmte. Trotzdem bin ich der Meinung, es ist noch nichts gelaufen. Düsseldorf und Aachen sind noch nicht durch.“

Rochusclub Düsseldorf - Blau-Weiss Halle 4:2; Kurhaus Lambertz Aachen - Erfurter TC Rot-Weiss 4:2; Blau-Weiss Neuss - TC Amberg am Schanzl 5:1; 1. FC Nürnberg - Blau-Weiß Krefeld 5:1; Spielfrei Grün-Weiss Mannheim +++ Und so gehts weiter: 23. Juli (Freitag) 2010 – Beginn 13 Uhr: Blau-Weiss Halle - Erfurter TC Rot-Weiss; 1. FC Nürnberg - Rochusclub Düsseldorf; Kurhaus Lambertz Aachen - Grün-Weiss Mannheim; TC Amberg am Schanzl - Blau-Weiß´Krefeld; Spielfrei: Blau-Weiss Neuss.

18.07.2010 - 21:38 Uhr   |   BUNDESLIGA-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

Rochusclub Düsseldorf erstmals mit Andreas Beck...

HalleWestfalen. Der bevorstehende vierte Spieltag am kommenden Sontag (18. Juli / Beginn: 11.00 Uhr) in der 1. Tennis-Point-Bundesliga der Herren kann schon richtungsweisend sein in punkto der nationalen Meisterschaft. Aktuell wird die Liga vom Tennisclub Blau-Weiss Halle angeführt, der bis dato mit drei Siegen und 6:0 Punkten makelloser Spitzenreiter ist. Hinter Halle lauert auf dem zweiten Tabellenrang der Rochusclub Düsseldorf, der sich mit zwei Erfolgen ebenfalls oben etabliert hat.



Auf der Düsseldorfer Anlage am Rolander Weg treffen nun beide Mannschaften aufeinander und die Partie ist natürlich höchst interessant. Beide Teams haben sich als Saisonziel die deutsche Meisterschaft gesetzt, so dass am Sonntag zum einen eine große Zuschauerkulisse in der NRW-Landeshauptstadt zu erwarten ist und zum anderen wird auf beiden Seiten bestes Personal aufgeboten. In den vergangenen drei Jahren gab es stets ein 3:3-Unentscheiden zwischen diesen beiden Teams und im Haller Meisterjahr siegten die Blau-Weissen zuletzt mit 4:2 beim Rochusclub. „Wir wollen mindestens einen Punkt“, so Teamchef Thorsten Liebich, „denn den dritten Meistertitel wollen wir realisieren.“ Nicht anders sieht dies auch Ralf Weber, der Teammanager des TC Blau-Weiß Halle: „Nachdem wir in den vergangenen beiden Jahren zweimal knapp gescheitert sind, wollen wir nun deutscher Meister werden. Aus diesem Grund haben wir auch mit Nicolas Kiefer und Arnaud Clement publikums- und spielstarke Namen verpflichtet.“ Dass der frühere deutsche Weltranglisten-Vierte Kiefer auch wieder für den Club spielt, liegt auf der Hand. Letztlich gehört er dem Verein seit dem Start seiner Profikarriere an, denn vor rund 15 Jahren hat Weber das Management für ihn übernommen und in die Weltspitze geführt. Bei Clement ergab sich die Verpflichtung auf Grund der persönlichen Bekanntschaft zum Haller Bundesligaprofi Marc Gicquel, der seit Jahren dem Team angehört. Auch wenn vielfach mit dem Spieleraufgebot im Hinblick auf den Spieltag taktiert wird, gibt sich Thorsten Liebich in dieser Hinsicht recht redselig und nennt bereits zwei Tage vor dem ersten Ballwechsel seinen Kader. Angeführt und topgesetzt ist der 29-jährige Franzose Florent Serra (ATP 62) und ihm folgt der Australier mit polnischen Wurzeln, Peter Luczak (ATP 78), sowie Arnaud Clement (ATP 71) und Nicolas Kiefer. Hinzu könnten noch der Spanier Ruben Ramirez Hidalgo (ATP 94) und der deutsche Doppelspezialist Christopher Kas (ATP-Doppel 51) kommen. Der gebürtige Bayer ist gegenwärtig noch mit seinem Kumpel und Wimbledonsieger Philipp Petzschner in der Doppelkonkurrenz am Stuttgarter Weissenhof-Turnier im Geschehen, und der 32-jährige Iberer aus Alicante bestreitet am Samstag die Qualifikation für das am Montag am Hamburger Rothenbaum beginnende Hauptfeld des ATP World Tour Events. Während Liebich hofft, mit diesem spielstarken Team beim Rochusclub bestehen zu können, ist aktuell zum Aufgebot der Gastgeber von Seiten des Teamchefs Detlev Irmler wenig zu erfahren. Nur so viel: Im Team stehen auf jeden Fall die beiden Spanier Guillermo Garcia-Lopez (ATP 39) und Juan Ignacio Chela (ATP 54) sowie der deutsche Davis Cup-Spieler Andreas Beck (ATP 79). Eine weitere interessante Begegnung steht am Sonntag beim aktuellen deutschen Meister Kurhaus Lambertz Aachen an, der auf seiner Anlage den Aufsteiger Erfurter TC Rot-Weiss zu Gast hat. Das Kurhaus-Team hat ebenfalls zwei Siege aufzuweisen und ist Tabellendritter, während die Thüringer mit 2:4 Punkten auf Tabellenrang sechs platziert sind.

17.07.2010 - 20:52 Uhr   |   BUNDESLIGA-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

Damen-Bundesliga spannend bis zum letzten Match...

Waltrop-Elmenhorst. Was für eine kuriose Saison in der 1.Damen-Tennisbundesliga. Bis zum fünften Spieltag hatten gleich vier Mannschaften noch die Chance auf den Meistertitel. Radolfzell, Bocholt, Stuttgart und Moers waren alle in Lauerstellung. Diese spielten am fünften Spieltag auch untereinander gegeneinander. Dabei fiel eine kleine Vorentscheidung, da Radolfzell gegen Moers siegte und Bocholt gegen Stuttgart. Trotzdem hielt zumindest Waldau Stuttgart noch den Anschluss und wahrte eine theoretische kleine Chance auf die Meisterschaft am letzten Spieltag. Dort trafen Radolfzell auf den Tabellenvorletzten Karlsruhe und Bocholt auf den niederrheinischen Nachbarn Moers. Die Teams aus Radolfzell und Bocholt gingen als klare Favoriten an den Start und zeigten dann parallel Nerven. In beiden Partien stand es nach den Einzeln 3:3, womit im Vorfeld keiner gerechnet hatte. Nun ging schon die Rechnerei los. Radolfzell hatte nur einen Matchpunkt Vorsprung. Am Ende hatten Radolfzell und Bocholt das gleiche Matchverhältnis und Radolfzell konnte die Meisterschale aufgrund des besseren Satzverhältnisses entgegennehmen.



Statement Norman Bingeser vom Meister Vacono TC Radolfzell: " Wenn mir am morgen jemand gesagt hätte wir werden mit einem Matchverhältnis von 34:20 Deutscher Meister, hätte ich ihn für verrückt erklärt. An diesem Spieltag lief einiges gegen den Tennissachverstand, sowohl in Karlsruhe als auch in Moers. Einen so enger Ausgang sowohl nach oben als auch nach unten ist pure Werbung für die Damenbundesliga!" Dritter wurde der Deutsche Meister von 2009, der TC Zamek Benrath. Sie haben den Umbruch in der Mannschaft gut verkraftet und sind mit dem dritten Tabellenplatz hochzufrieden. Mit dem gleichen Matchverhältnis wie der Deutsche Meister Radolfzell und Vizemeister Bocholt beendeten die Damen des TEC Waldau Stuttgart die Bundesligasaison als Tabellenvierter. Sie konnten Radolfzell im Saisonverlauf die einzige Niederlage beibringen und müssen sich im Nachhinein über das verlorene erste Match beim THC im VfL Bochum ärgern. Mannschaftsführer und Bundesligasprecher Thomas Bürkle: „Es war sicherlich etwas mehr drin, wobei wir die überraschende Auftaktniederlage in Bochum am Ende doch nicht kompensieren konnten. Der klare Heimsieg gegen den späteren Meister Radolfzell und das homogene Auftreten unserer Mannschaft auf der Waldau hat Mitgliedern und Sponsoren sehr viel Freude gemacht, so dass wir im nächsten Jahr wieder angreifen werden“ Zufrieden mit der Saison ist auch Teamchef Stefan Hofmann vom TC ZWS Moers 08. Der Klassenerhalt wurde erfolgreich erreicht. „Wir haben recht lange oben mitgespielt. Das ist super, wenn man bedenkt, dass unsere Priorität der Nachwuchs ist. Moers ist der einzige Verein in Deutschland der mit den Damenmannschaften in der Bundesliga, Regionalliga und Oberliga vertreten ist und wir wollen die jungen Spielerinnen langsam an die Bundesliga heranführen.“ Das zweite spannende Duell fand im unteren Tabellendrittel statt. Der TC Karlsruhe Rüppurr und der THC im VfL Bochum führten von Beginn an ein Kellerduell. Während Bochum eigentlich gut mit einem überraschenden Sieg über Stuttgart startete nahmen die Karlsruher zunächst einige deutliche Niederlagen in Kauf. Das entscheidende Duell untereinander konnten aber die Karlsruher mit 7:2 für sich entscheiden. Durch die knappe Niederlage von Karlsruhe Rüppurr am letzten Spieltag gegen Radolfzell hatten auch diese beiden Teams das gleiche Matchverhältnis und die Sätze mussten entscheiden. Hier war es dann noch enger, denn beide haben 37 Sätze gewonnen, doch die Bochumer steigen ab, da sie insgesamt fünf Sätze mehr verloren haben. Für die Verantwortlichen in Bochum wirklich bitter. Aufgestiegen in die erste Liga sind der Neuling TC Rot Weiß Wahlstedt und ein altbekanntes Gesicht, der TC 1899 BW Berlin. Beide werden sich sicher gut in die Liga integrieren und alles geben, dass es ähnlich spannend wird wie 2010. Als Fazit zur Saison kann man sagen, das es selten ausgeglichener und spannender war. Die Einführung des Match-Tiebreaks nimmt hier noch eine besondere Position ein, da die Meisterschaft und der Abstieg komplett über das Satzverhältnis entschieden wurde. Bundesliga-Sprecher Thomas Bürkle: „Der Match Tie-Break im Einzel ist weiterhin ein Diskussionsthema. Letztlich wurde über Meisterschaft und Abstieg durch den Match Tie-Break entschieden, was in einer Profiliga nicht der Sinn der Sache sein kann. Ich kenne auch nach dieser Saison keine Spielerin in der Bundesliga, die dieses Glücksspiel befürwortet. Man sollte daher diese Entscheidung nochmals überdenken und im Einzel schnellstens zurücknehmen.“

17.07.2010 - 09:12 Uhr   |   BUNDESLIGA-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

Halle hat nach Sieg die Tabellenspitze übernommen...

HalleWestfalen. Der klare 6:0-Heimerfolg des TC Blau-Weiss Halle am gestrigen sonntäglichen dritten Spieltag (11. Juli) vor 1.800 Zuschauern gegen den Aufsteiger 1. FC Nürnberg sagt nichts aus, wie spannend und knapp die Matches im Einzelnen waren. Dies ist schon daran abzulesen, dass alle vier Einzelpartien erst im Champions-Tiebreak entschieden wurden. „Die Partie war enger, als wir es erwartetet hatten“, so Teamchef Thorsten Liebich, und nicht verhehlte: „Wir haben dabei auch ein wenig Glück gehabt. Aber wer Meister werden will, muss dies auch haben.“ Glück hatten vor allem die gastgebenden Blau-Weissen in der Spitzenbegegnung zwischen Peter Luczak und Dieter Kindlmann (ATP-Weltrangliste 156). Der 28-jährige Nürnberger wähnte sich nach gewonnenem ersten Satz fast im Ziel und hatte zudem drei Matchbälle. Doch der 30-jährige Australier (ATP 78) mit polnischem Pass (geboren in Warschau), brachte seine Routine ins Spiel und ein 11:9 im Champions-Tiebreak sorgte für einen Sieg des Haller Bundesligadebütanten. „Entscheidend für mich war, dass ich mental gut drauf bin und aggressiv gespielt habe“, so Luczak, während Nürnbergs Teamchef Franz-Josef Wich haderte, in zweifacher Hinsicht: „Das hätten wir gewinnen müssen, doch so ist Tennis. Was mich aber viel mehr sorgt, ist die Knöchelverletzung von Dieter.“ Die Folge war später, da die Mittelfranken auch nur vier Profis mit nach Ostwestfalen gebracht hatten, dass sie das Doppel Kindlmann/Uhlig nur auf den Court schickten um nach dem ersten Spiel aufzugeben.



Zu diesem Zeitpunkt war bei drückender Glutofenhitze die Begegnung schon entschieden, denn auch die übrigen Haller Tennisprofis leisteten Schwerstarbeit und kamen gehörig ins Schwitzen. So auch Nicolas Kiefer, der nach 13 Jahren erstmals wieder für seinen Club an der Haller Weststraße aufschlug. Er hatte es mit dem 18-jährigen Daniel Uhlig zu tun gehabt, der seine Außenseiterrolle sichtlich genoss und den 15 Jahre älteren früheren Weltranglisten-Vierten gehörig in die Bredouille brachte. Erst nach Satzverlust fand Kiefer zu seinem Spiel um am Ende doch noch zu siegen. „Bei mir läuft es im Augenblick wirklich nicht rund“, so ein nicht zufriedener Sieger, „doch da muss ich mich irgendwie durchmogeln.“ Sein Debüt gab für die ambitionierten Ostwestfalen auch der Franzose Arnaud Clement (ATP 70), der mit seinen Markenzeichen, buntem Stirnband und Sonnenbrille, vor allem das weibliche Publikum begeisterte. Alle übrigen Zuschauer fanden natürlich Gefallen an seinem Spiel, denn der ehemalige Weltranglisten-Zehnte demonstrierte sein ganzes Repertoire. War auch nötig, dies war auch nötig, denn der aus Solingen stammende Nürnberger Alexander Flock spielte mit großem Selbstvertrauen. Für ihn reichte es aber trotzdem nicht, denn der Wimbledonsieger im Doppel von 2007 zeigte reihenweise Weltklasseschläge und punktete siegreich für seinen neuen Club. Auf fünf Einsätze (Einzel und Doppel) brachte es bisher der spanische Haller Marcel Granollers (ATP 86) und jedesmal verließ er die rote Asche als Sieger. An Nummer zwei positioniert traf er auf den Tschechen Jan Mertl und lieferte sich ein von der Grundlinie aus sehr intensives und schnelles Match. „Er hat mir das Leben verdammt schwer gemacht“, so der aus Barcelona stammende Katalane, „aber ich habe auch gut gespielt und am Ende hat es deshalb gereicht.“ Die 4:0-Führung nach den Einzeln wurde durch den kampflosen Doppelpunkt von Kas/Kiefer sowie dem erspielten Zweisatzsieg des Haller Duos Arnaud Clement/Pablo Santos gegen Mertl/Flock auf das 6:0-Schlußresultat geschraubt. Damit haben die Ostwestfalen die Tabellenführung übernommen und am kommenden Sonntag steht allerdings die richtungsweisende Auseinandersetzung beim Rochusclub Düsseldorf bevor. „Es war ein schönes Gefühl, gleich beim ersten Mal für Halle auch gewonnen zu haben. Am Sonntag bin ich in Düsseldorf dabei, denn wir fahren nicht dahin, um zu verlieren.“ Insofern können sich die gastgebenden Rheinländer, die am gestrigen Sonntag mit 6:0 über den TC Amberg am Schanzl triumphierten und bis dato mit zwei Siegen ebenfalls ohne Niederlage dastehen, auf selbstbewusste Ostwestfalen gefasst machen. Der Verlierer ist zunächst einmal aus dem Rennen um die nationale Mannschaftsmeisterschaft, denn auch der Titelverteidiger Kurhaus Lambertz Aachen (hatte am dritten Spieltag frei) hat bereits zwei Siege und hat kommenden Sonntag (18. Juli) Heimrecht gegen den Aufsteiger Erfurter TC Rot-Weiss.

12.07.2010 - 12:23 Uhr   |   BUNDESLIGA-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

Radolfzell neuer Deutscher Damen-Meister...

Waltrop-Elmenhorst. Was für eine Saison und was für ein letzter Spieltag in der Damen-Tennisbundesliga! Fast bis zum letzten Matchball war die Meisterschaftsfrage noch offen. Beide Titelaspiranten taten sich überraschend schwer und kamen mit jeweils 3:3 aus den Einzeln. In Karlsruhe ging es nicht nur um die Meisterschaft, sondern für die Karlsruherinnen auch um den Klassenerhalt. Nach dem fünften Punkt für Radolfzell war dann jedoch klar, das sie den Deutschen Meistertitel nach Baden geholt haben. In Moers war es nicht weniger spannend. Auch hier stand es nach den Einzeln 3:3 und die Bocholterinnen hatten noch eine kleine Chance auf den Titel, die alle Doppel gewannen! Damit waren sie Punktgleich mit dem Deutschen Meister, doch im Satzverhältnis sind die Radolfzellerinnen besser. Schon fast tragisch ist die Situation für den THC im VfL Bochum. Nach einer guten Saison und einigen knappen Niederlagen müssen sie sich wieder einmal aus der ersten Liga verabschieden, da der TC Karlsruhe Rüppurr am Ende vier (!) Sätze weniger verloren hatte. Nach oben wie unten also eine ganz enge und spannende Saison, die sich in dieser Weise nicht vorausschauen ließ.

12.07.2010 - 08:18 Uhr   |   BUNDESLIGA-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

Wahlstedt und Berlin steigen in die Bundesliga auf...

Waltrop-Elmenhorst. Nicht weniger spannend als die erste Liga verlief das Aufstiegsduell um den zweiten Platz in der 2. Liga. Während Wahlstedt schon frühzeitig als erster Aufsteiger in die erste Bundesliga feststand, war am letzten Spieltag noch offen, wer den zweiten Aufstiegsplatz einnehmen würde. ETUF Essen und der TC 1899 BW Berlin kämpften darum. Mit einem 5:4-Sieg gegen Wahlstedt konnten die Berlinerinnen ihren Aufstieg klarmachen. Nach den Einzeln stand es 3:3 und zwei Doppel konnten klar gewonnen werden. Damit war der Erfolg der ETUF Damen gegen den Skiclub Ettlingen mit 6:3 für den Aufstieg nicht mehr relevant. Dennoch können die Niederrheinerinnen mit ihrer ersten Bundesligasaison hochzufrieden sein.

12.07.2010 - 08:03 Uhr   |   BUNDESLIGA-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...

Vizemeister Halle startet mit zwei Siegen in die Saison...

HalleWestfalen. Das Ziel des TC Blau-Weiß Halle ist in dieser Saison der Titelgewinn und auf dem Weg dahin haben die Ostwestfalen einen glänzenden Start hingelegt. Zunächst besiegte das GERRY WEBER-Team bei subtropischen Temperaturen am Freitag (02. Juli) auf eigener Anlage den zehnfachen Titelträger Blau-Weiss Neuss mit 4:2 und am gestrigen Sonntag folgte ein makelloser 6:0-Triumph beim TK Grün-Weiss Mannheim. In der saisonalen Auftaktpartie gegen die Domstädter sah es lange nicht nach einem Sieg für die Ostwestfalen aus. Nachdem man sich in den Einzeln die Punkte geteilt hatte, waren es erst die abschließenden Doppel, die für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber sorgten. Nachdem sich der Serbe Viktor Troicki und sein spanischer Partner Marcel Granollers mit 6:4, 7:6(10) gegen das Duo Robin Haase/Rui Machado (Niederlande/Portugal) durchgesetzt hatten, sorgten der deutsche Davis Cup-Christopher Kas und Jarkko Nieminen im Match-Tiebreak des dritten Satzes für die endgültige Entscheidung. Das deutsch-finnische Duo besiegte die beiden Norddeutschen Tobias Kamke/Julian Reister mit 6:7(0), 6:3, 10:5.




Mit zwei Siegen startete der TC Blau-Weiss Halle in die Saison 2010 der Tennis-Bundesliga und beteiligt daran waren (stehend von links): Thomas Dappers (Coach), Marcel Granollers, Jarkko Nieminen, Florent Serra, Viktor Troicki, (unten von links): Mario Berling, Kolia Hermann (beide Physiotherapeuten), Jan de Witt (Coach), Christopher Kas und Thorsten Liebich (Teamchef). © Kurt Vahlkamp

Geradezu traumhaft verlief für den zweifachen deutschen Meister Blau-Weiss Halle das Auswärtsduell am Mannheimer Neckarplatt. Hier waren die Ostwestfalen vom ersten Ballwechsel an auf Siegkurs, der bereits nach den vier Einzeln nicht mehr zu nehmen. Nach den Erfolgen von Viktor Troicki, Florent Serra (Frankreich), Jarkko Nieminen und Marcel Granollers sorgten Granollers und sein Landsmann Santiago Ventura sowie Nieminen und Christopher Kas jeweils in zwei Sätzen für den 6:0-Endstand. Dem badischen Gastgeber wurde vor 2.500 Zuschauern gerade einmal ein Satzgewinn gestattet. Auch Titelverteidiger Kurhaus Lambertz Aachen ist mit zwei Siegen in die Saison gestartet. Sie besiegten Blau-Weiß Krefeld und den TC Amberg am Schanzl mit jeweils 5:1. Das Das Team um den deutschen Spitzenspieler Philipp Kohlschreiber lag sowohl gegen Krefeld als auch in Amberg mit 3:1 nach den Einzeln in Führung und machte in den abschließenden Doppel-Partien alles klar. Ebenfalls noch verlustpunktfrei ist der Rochusclub Düsseldorf. Nachdem die Mannschaft vom Niederrhein am ersten Spieltag nicht zum Einsatz gekommen war, besiegte sie den Erfurter TC Rot-Weiß mit 4:2. Das nächste Heimspiel bestreitet der TC Blau-Weiss Halle am kommenden Sonntag (11. Juli / Beginn 11.00 Uhr) auf seiner Anlage an der Weststraße gegen den Aufsteiger 1. FC Nürnberg. Obwohl es noch ein paar Tage hin sind, hat die Teamführung der Ostwestfalen bereits heute schon bekannt gegeben, dass Nicolas Kiefer und der Franzose Arnaud Clement im Team stehen werden. Mit diesen beiden Tennispersönlichkeiten bieten die Haller sozusagen im Club >Tennisweltklasse< auf. Eintrittskarten sind über die Geschäftsstelle des TC Blau-Weiss Halle (Telefon: 05201/5400) oder an der Tageskasse erhältlich. Erwachsene zahlen 10 Euro sowie Schüler und Studenten 5 Euro Eintritt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren und Clubmitglieder haben freien Eintritt.

06.07.2010 - 08:24 Uhr   |   BUNDESLIGA-NEWS...   |   Shopping...   |   Home...
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